5 Fragen zur analogen Fotografie mit Jane Kenny

In dieser neuen Serie "5 Fragen zur analogen Fotografie mit… " schicken wir die gleichen Fragen an verschiedene Fotografen. Dieses Mal mit Jane Kenny – Fashionista, Blogger und irisches Mädel – die unsere Fragen beantwortete und einen Auszug ihrer Arbeiten mitschickte.

Name: Jane Kenny
Beruf: Textildesignerin
Land: Irland (wandert im September nach London/Vereinigtes Königreich aus)

1. Erzähl uns etwas von dir.
Jane ist eine Designerin, Bloggerin, Fotografin, Stylistin und DJane aus Dublin. Wenn sie nicht schwer damit beschäftigt ist, eine harte Kritikerin zu sein und die Weltherrschaft an sich reißen will, läuft sie gerne mit ihren Freunden Amok und dokumentiert gerne das Leben um sich herum. Sie ist ein unausstehlicher Nerd und Workaholic mit einem trockenen Sinn für Humor und zu vielen Schuhen.

2. Warum fotografierst du noch analog?
Ich liebe den Prozess der analogen Fotografie. Ich liebe das Gefühl, das man bekommt und die spontane Natur des Fotografierens. Ich mag es, dass das Bilder machen länger dauert, wahrscheinlich ist das Nostalgie. Ich finde die Qualität der Bilder besser, die Farben können so bezaubernd sein und kein Photoshop kann jemals die Körnung von Film nachahmen. Außerdem denke ich, dass die Begrenztheit des Filmes – man verfügt ja nur über 12 – 36 Bilder – mich besser darüber nachdenken lässt, was ich fotografiere.

3. Welchen fotografischen Krimskrams (Kameras, Filme und Accessoires) befinden sich üblicherweise immer in deiner Tasche?
Ich packe normalerweise nicht viel ein, weil das meiste meiner Arbeiten auf Film spontan passiert und persönlich beeinflusst ist. Ich benutze gerne weniger lichtempfindliche Filme, weil ich die Farben dieser Filme lieber mag. Ich mag die Ehrlichkeit, die man erhält, wenn man nicht so viel Equipment benutzt. Ich benutze liebend gerne meine Holga und meine Olympus XA2, obwohl ich erst kürzlich eine 35mm Linse für meine Nikon Spiegelreflexkamera bekommen habe und viel Spaß damit habe. Mit der Lomo Fisheye hatte ich schon viel Spaß, ich habe sie schon viel benutzt, jetzt aber weniger. Ich verwende sehr gern Lomography Film, der 120mm ISO 100 Film ist fantastisch! Für 35mm Kameras benutze ich sehr gerne Kodak 160vc und den Lomography ISO 100. Außerdem benutze ich echt gerne abgelaufenen, schwarz-weißen Ilford Film, da bekommt man üblicherweise gute Ergebnisse.

4. Verrate uns einen Trick, der immer zu einem guten Foto führt.
Versuche dein Bildobjekt dazu zu bekommen, dass es die Kamera vergisst und dich ansieht.

5. Welche Fotografen beeinflussen deine Arbeit?
Jürgen Teller – Ich liebe diese Rauheit, die er erschafft und seine Verwendung von Licht, Cindy Shermann – Ich liebe es, wie sie sich selbst manipuliert, um eine Idee zu erforschen und Terry Richardson – In meinem Inneren bin ich wohl etwas zwielichtig; das sind verschiedene Fotografen, die mich beeinflussen. Auch ältere Fotografen wie Edward Steichen, Cecil Beaton und Henri Cartier-Bresson waren eine unglaubliche Inspiration für meine Arbeit – Ich liebe die schwarz-weißen Bilder und die Möglichkeit nicht nur ein schönes Bild, sondern auch eine Stimmung oder ein Gefühl darzustellen. Und die Fotografen, die mich wirklich zur Fotografie gebracht haben waren Nick Knight, Mario Testino und Steven Meistel – Ihr Sinn für Fantasie, Farbe und das Glamouröse beeindruckt mich auch jetzt noch.

Danke an Jane, dass sie sich die Zeit genommen hat, diese Fragen zu beantworten! Sieh dir mehr ihrer Bilder auf lovejaney.wordpress.com an.

written by littlemisslove on 2011-10-14 #lifestyle #london #uk #irland #analoge-fotografie #serie #jane-kenny #love-janey #5-fragen #interiew
translated by wolkers

More Interesting Articles