5 Fragen zur analogen Fotografie mit Marianne Williams

In unserer neuen Serie “5 Fragen zur analogen Fotografie mit…” schicken wir die gleichen Fragen an verschiedene Fotografen. Dieses Mal hat Marianne Williams diese Fragen beantwortet und eine Fotogalerie für uns erstellt.

Name: Marianne Williams
Beruf: Fotografin
Land: USA

1. Erzähl uns in maximal fünf Sätzen etwas über dich?
Ich arbeite hart als selbstständige Fotografin. Manchmal ist es echt verrückt; man kommt von einem todschicken, gut bezahltem Job, der 3 Stunden dauert, zu einem heißen, weniger bedeutendem Set an dem man 14 Stunden ackert. Aber es macht mir alles Spaß, ich liebe es. Ach ja und ich hab ein verschmustes, weißes Häschen namens Foot Foot, er ist mein Fotobearbeiter und Webmaster.

Marianne Williams

2. Warum fotografierst du noch analog?
Was meinst du mit noch? Film ist Teil meiner ästhetischen und arbeitstechnischen Übung, die ich niemals vernachlässigen werde. Ich fotografiere auf 35mm seit 1994. Ich könnte nicht damit aufhören.

3. Welche fotografische Ausrüstung (Kameras, Filme und Accessoires) sind üblicherweise in deiner Tasche?
Ich fotografiere so viele verschiedene Sachen, da gibt es keine Standardausrüstung. Ich hab all mein Zeug an einem Platz und für jeden Job stell ich meine Tasche neu zusammen. Ich schieße gerne mit meiner Yashica t4 mit einem Diafilm oder einem mit Hitze behandeltem Negativfilm bei Parties. Aber meine Hasselbad nehme ich für Porträts oder ernste Landschaftsszenen mit einem 80mm Zeiss oder Fuji NPS 160. Eine meiner Lieblingskameras sind die 35mm Unterwassereinwegkameras, die man im Drogeriemarkt bekommen kann. Diese Kameras sind wunderbar für Aufnahmen im Tageslicht und man kann sie überall hin mitnehmen.

4. Verrate uns einen Trick, wie man ein gutes Foto hinbekommt.
Stell deine Komposition zusammen und belichte, und dann warte darauf, dass etwas Abgefahrenes und Unerwartetes in deinem Bild passiert.

5. Welche Fotografen beeinflussen deine Arbeit?
Meine Idole sind Mary Ellen Mark, Miles Aldridge und Andreas Gursky. Diese und andere Künstler regen mich dazu an, weiter fotografisch zu arbeiten und ein Lebenswerk zu erschaffen.

Danke an Marianne, dass sie sich die Zeit für unsere Fragen genommen hat. Wenn du ihre Arbeiten sehen willst, klick hier und hier

written by alexandrak on 2011-09-12 #lifestyle #interviews #analoge-fotografie #fotografen #marianne-williams #5-questions-series #5-fragen
translated by wolkers

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