Perforationslöcher scannen mit Epson Scannern

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Für alle, die die Spinner 360° oder eine Sprocket Rocket gekauft haben, kann es beim Herumprobieren viel Versuch und Irrtum geben, wenn man wissen will, wie man Sprockets einscannen kann … was der Grund ist, warum ich diese Anleitung geschrieben habe.

Da die meisten Epson Scanner zusammen mit EpsonScan und SilverfastSE Software geliefert werden und beide sich auf gleiche Weise falsch verhalten, habe ich diese Anleitung für beide Programme geschrieben, so dass niemand mehr die gleiche Qual erleiden muss, wie ich.
Wie auch immer, diese Anleitung geht davon aus, dass du die Basis-Funktionen des Scanners kennst.

Benutzung von Silverfast SE

Angenommen, dein Scanner kann den Filmstreifen, welcher in deinem Lomography Digitaliza positioniert ist, finden (und wenn nicht, platziere ihn in der Mitte der Scanfläche und nicht an den Seiten), wird die erste Vorschau so aussehen, als ob die Bilder wie hier ganz ausgewaschen sind.

Das Problem hier ist die „Auto Exposure“-Schaltfläche im Negafix-Fenster, welche kombiniert mit den markierten Sprockets das Scan-Programm verwirrt, was zu verwaschenen Bilder führt.

Nun lasse die „Auto“-Schaltfläche ausgewählt und ziehe den umrandeten Arbeitsbereich so, dass nur die mittlere Fläche des Films umrandet ist. Dies hat zur Folge, dass die Farben des Films sofort korrigiert werden und man ein schön ausbalanciertes Foto hat. Wenn du irgendwelche Veränderungen bei der Farbsättigung, dem Kontrast oder den mittleren Farbtönen machen willst, kannst du es nun tun.

Als nächstes nimm das Häkchen bei „Auto“ im Negafix-Fenster weg.

Und nun zieh das Arbeitsfeld bis an die Kanten des Filmstreifens. Nun wirst du feststellen, dass deine Einstellungen des Zentrums des Films auf den Rest des Negativs angewendet werden.
Endlich bist du fertig, einscannen zu können.

Benutzung von EpsonScan

Das Einscannen von Sprockets mit Epsons eigener Scan-Software nutzt eine fast identische Technik.
Wenn du zuerst eine Vorschau des Filmstreifens ansiehst, macht EpsonScan zwar einen besseren Job als Silverfast, aber dies kann immer noch verbessert werden.

Wie zuvor, zieh den Arbeitsbereich so, dass er nur die Mitte des Filmstreifens umfasst. Dies wird umgehend die Belichtung im ausgewählten Bereich ausbalancieren.

Nun müssen wir „continuous auto-exposure“ ausschalten, was gefunden werden kann, wenn man auf die „configuration“-Schaltfläche des Hauptfensters klickt.

Nachdem man dies ausgestellt hat, kehrt man zu der Vorschau zurück und zieht das Arbeitsfeld so, dass es den ganzen Filmstreifen umfasst. Genauso wie bei Silverfast wirst du nun ein ausbalanciertes Bild haben, welches zum Einscannen bereit ist.

written by disasterarea on 2011-09-23 #gear #tutorials #tutorial #35mm-back #sprockets #tipster #diana #scanner #anleitung #scannen #perforation #spinner-360 #epson #sprocket-rocket #silverfast #perforationslocher
translated by geka

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2 Comments

  1. d4v3
    d4v3 ·

    Vielen Dank für die Mühe! Echt genau diese Erklärung hab ich gebraucht. Kannst DU auch einen bestimmten Scanner empfehlen? LG | Dave

  2. zoohelter
    zoohelter ·

    Servus! Danke für diesen Artikel. Ich bin mit Silverfast fast WAHNSINNIG geworden. Danke dieses Artikels kann ich meine Sprockets endlich scannen. Ich war schon kurz davor auf zu geben. DANKE DANKE DANKE by the way ich scanne mit einem Canon CanoScan 9000F und Silverfast 8

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