Ein Zufallstreffen mit LomoAmigo Neil Gaiman

Durch eine Reihe glücklicher Zufälle kam ich in den Genuss den wahren und einzigen Mr. Neil Gaiman zu treffen und fotografieren.

Lomography hat mich zu vielen Sachen gebracht, auf die ich sonst wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Diese Art von Dingen, die nicht nur gerissene kleine Fototricks und -tipps beinhalten, sondern auch interessante Bemühungen außerhalb der fotografischen Welt.
Ich kann Lomography durchaus ihren Beitrag zu meiner persönlichen Entdeckung von Beirut zuschreiben. Und überraschenderweise ist auch Lesen zu einem dieser Dinge geworden.
Üblicherweise lese ich nicht viel – wie auch immer, als LomoAmigo Neil Gaiman immer wieder auf der Seite auftauchte wegen seiner fotografischen Abenteuer und wegen seiner kürzlichen Heirat mit einer meiner Lieblings-Pianistinnen, fühlte ich mich geradezu innerlich genötigt mehr über ihn herauszufinden und ich begann einige seiner Bücher zu lesen.

Und dann sah ich ein paar Flyer in meiner Heimatstadt rumliegen, die verkündeten, dass Neil Gaimen hier am örtlichen Theater auftauchen würde, um das zehnjährige Jubiläum seiner legendären Arbeit “American Gods” zu feiern. Und obwohl ich gerade eines seiner Bücher las, hielt mich der Preis der Karten für das Event ab dorthin zu gehen. Die Wochen vergingen und ich sah immer mehr Flyer, die meine Neigung mein Geld zusammenzuhalten verächtlich erscheinen ließen.
Aber als das Event mit Mr. Gaiman näher kam, änderte sich mein “Schicksal”.

Als ich am 22. Juni noch zu Hause saß, stellte ein Freund von mir bei Twitter ein, dass er noch eine kostenlose Karte übrig hatte für den, der Lust darauf hatte. Die Veranstaltung würde in 30 Minuten beginnen, also genau genug Zeit für mich zur Portsmouth Music Hall zu gelangen, wenn ich mich beeilte. Ich raste dorthin, traf meinen Freund davor wegen der Karte und betrat die Halle.

Nachdem ich ein paar Minuten besorgt wartete, erschien ein Gastsponsor und stellte der Menge Mr. Neil Gaiman vor. Er hatte dann 25 Minuten Zeit über irgendein Thema zu reden, diese Zeit nutzte er, um uns drei kleine Vorlesungen aus seinem hochgelobten Werk American Gods zu geben.
Er gab der überaus begierigen und aufgeregten Menge eine gute Einschätzung wie der Roman gelesen und auch gehört werden sollte. Diese Lesung wurde von einem Interview mit dem New Hampshire Public Radio’s Virginia Prescott gefolgt, von dem Programm Word of Mouth.

Nach dem Programm wartete ich in der Halle, um zu sehen, ob er dorthin kommen würde und ein bisschen mit den Leuten plaudern würde. Er erschien nicht. Deshalb rannte ich raus und wartete auf ihn an der Bühne. Ich wartete locker 10 Minuten im Regen, aber es war umsonst.

Anschließend ging ich in einen örtlichen Laden, um etwas zu essen und als ich das Lokal verließ, war Mr. Gaiman direkt vor meinen Augen, umringt von zwei Frauen, die ihn vom Theater zum Hotel brachte.
Ich nahm schnell die LC-A+ und den Ringflash aus meiner Tasche und lief auf ihn zu.
Er war erstaunt eine LC-A+ zu sehen und ließ mich ein Bild von ihm machen.

Als ich die Kamera für das Foto einstellte, fragte mich eine der Frauen, ob sie nicht das Foto machen sollte, so dass ich auf dem Bild neben ihm stehen konnte. Eine Frage, die ich mit einem missbilligenden Blick beantwortete. Bevor ich aber antworten konnte, warf Neil ein, “Nein, er weiß, was er tut. Er hat eine Lomo.”

Also an alle, Neil Gaiman repräsentiert Lomography in der echten Welt so sehr, wie wir uns wünschen, dass er es tut.

Und wenn du seine Lesung und das Interview sehen willst, kannst du das hier anhören oder das MP3 hier runterladen: www.nhpr.org.

Verwandtes Lesematerial: Neil Gaiman fotografiert mit der LC-A+.

Die Lomo LC-A+ ist weltweit bekannt für ihre atemberaubenden Eigenschaften: automatische Belichtung, verstellbare ISO und die Fähigkeit zu Mehrfach- oder Langzeitbelichtungen. Besorg dir deine Lomo LC-A+!

written by fivedayforecast on 2011-08-20 #news #lomography #lc-a #neil-gaiman #portsmouth #news #new-hampshire #the-music-hall #buch #lesung
translated by wolkers

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