LC-A Big Book Kapitel 69: Ein herzliches Willkommen für die Leica

Kodak eroberte sich eine aktive Präsenz auf dem deutschen Markt. Die Brownie erlebte dort einen unglaublichen Erfolg, ehe amerikanische Produkte während des Ersten Weltkrieges wieder aus Deutschland verschwanden. In dieser Zeit beschlossen die deutschen Hersteller, ihre eigenen Produkte zu entwickeln und zu vertreiben, um die Konkurrenz von Übersee ernsthaft zu bekämpfen.

Interessanterweise war Kodak mit seinen Brownie-Modellen jahrelang Marktführer, ohne ernsthafte Konkurrenten fürchten zu müssen. Es gab einfach weltweit keinen anderen Hersteller, der in der Lage war, ein Filmformat herzustellen, das so flexibel war wie der in der Brownie verwendete Rollfilm.
Der deutsche Produzent Agfa gab seine Entwicklungsversuche im Jahr 1905 sogar auf und startete erst zehn Jahre später einen neuen Anlauf.

Kodak eroberte sich eine aktive Präsenz auf dem deutschen Markt. Die Brownie erlebte dort einen unglaublichen Erfolg, ehe amerikanische Produkte während des Ersten Weltkrieges wieder aus Deutschland verschwanden. In dieser Zeit beschlossen die deutschen Hersteller, ihre eigenen Produkte zu entwickeln und zu vertreiben, um die Konkurrenz von Übersee ernsthaft zu bekämpfen.
Agfa nahm die Filmproduktion im Jahr 1915 wieder auf, und in den folgenden Jahren wurden viele handliche, erschwingliche Kameras mit einfachen Optiken von deutschen Herstellern vorgestellt: Von Ica, der Optischen Anstalt Goerz, Zeiss Ikon und Agfa. Box-Kameras wurden auch in Frankreich, Italien, Großbritannien, Ungarn und Australien gefertigt. Schon 1925 war Kodak nicht mehr der einzige Anbieter von einfach zu bedienenden Kompaktkameras, und genau in diesem Jahr starteten die Deutschen eine große Offensive.

Die Leica wurde 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellt und war sofort ein Erfolg.
Ihr Name ist eine Abkürzung für Leitz Kamera; nach Ernst Leitz, ihren Erbauer.
Niemals zuvor war eine Kamera so handlich, praktisch und zuverlässig gewesen.
Sie brachte eine exzellente Linse und eingebaute Funktionen mit. Sie wurde, da sie nicht allzu günstig war, als Prestigeobjekt betrachtet und gewann einige Popularität sowohl unter professionellen Photographen als auch bei Amateuren, die sich das kleine Juwel mit der austauschbaren Linse leisten konnten.
Die Kamera verwendete 35mm Film. Damals war diese Filmsorte bereits bei einem Dutzend Kamerafirmen in Gebrauch. Sie war erstmals im Jahr 1892 entwickelt worden, 33 Jahre vor der Leica. Diese deutsche Kamera jedenfalls hatte entscheidend Anteil an der wachsenden Popularität des Kompaktfilms.
Der Leica-Erfinder Oskar Barnack verwendete nämlich einen Rahmen von 24×36mm zusammen mit der 35mm Filmrolle. Damals war die Rahmengröße für den 35mm Film noch nicht genau festgelegt.
Viele Kameras benutzten kleinere Rahmen und machten 40 anstelle der heute gewöhnlichen 36 Bilder. Aber da die schöne Leica die 36-Bilder-Rahmengröße hatte, definierte sie dasjenige Format, das heute noch für den 35mm Film Standard ist. Der Original-Leica folgten zahlreiche Modelle; sie kann als Meilenstein in der Geschichte der Kompaktkameras bezeichnet werden. Sie fügte den bisher erhältlichen kleinen, handlichen Kompaktkameras (solchen wie der Brownie) eine hervorragende Optik und weitere Funktionen hinzu. Als erste Kompaktkamera überhaupt wurde sie gleichermaßen von Photographen wie Amateuren benutzt – und auch von der aufkommenden Kunstphotographie-Szene.

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written by ungrumpy on 2011-07-17 #history #agfa #library #lc-a-big-book #lomography #kodak #leica #excerpt
translated by princess_crocodile

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