Das ungarische Auge

Eine Austellung die über 200 Fotografien zeigt, die sprichwörtlich die Vielfältigkeit der ungarischen Fotografie zeigt, findet gerade in der Royal Academy of Arts, London statt.

Martin Munkácsi, Vier Jungen am See Tanganyika von The Guardian

Die Royal Academy of Arts richtet eine Austellung aus, die der Geburt der modernen Fotografie gewidmet ist. Gezeigt werden Arbeiten von Brassaï, Robert Capa, André Kertész, László Moholy-Nagy und Martin Munkácsi zusammen mit weiteren talentierten Fotografien wie Rudolf Balogh und Károly Escher.
Die Austellung präsentiert über 200 Fotografien, die aus dem Zeitraum von 1914 bis 1989 stammen, und wie diese Fotografen die Vorreiter bezüglich stylistischen Entwicklungen übernahmen, wobei sie aber dennoch die Errungenschaften der traditionellen, glorreichen, ungarischen Fotografie miteinbezogen.

Kata Kálmán , Ernő Weisz, Factory Worker von The Guardian

Brassaï, Capa, Kertész, Moholy-Nagy und Munkácsi sind alle für ihren beträchtlichen Einfluss und die wichtigen Wandel bekannt, die sie dem Fotojournalismus, Dokumentarfilmen, Kunst und der Modefotografie bereiteten. Hier ist ein kurzer Überblick zu jedem:

André Kertészs intuitives Gespür für Fotografie erblühte als er 1925 nach Paris zog.
Als stolzer Autoditakt fing Kertész die flüchtigen Momente des alltäglichen Städterlebens ein.

André Kertész, Satiric Dancer via The Guardian

Der Vorreiter schlechthin für Funkbilder und Fotomontage László Moholy-Nagy wurde ein Gründungsmitglied des Bauhauses 1922. Unkonventionelle Blinkwinkel und mutige Farbkontraste manifestierten seine radikale Forderung.

László Moholy-Nagy, Funkbild von The Guardian

Martin Munkácsi revolutionierte die Modefotografie, indem er die Örtlichkeit “befreite”, denn er nahm Models und Berühmtheiten mit nach draußen, um sie abzulichten. Er machte das, nachdem er sich eine Stelle bei Harper’s Bazaar gesichert hatte, als er 1934 von Budapest in die Vereinigten Staaten zog.

Von André Kertész zur Fotografie gebracht, wurde Brassaï bekannt durch seine atemberaubenden Fotografien von Sehenswürdigkeiten, Straßen und Leuten, die die nächtlichen Charaktere und Atmospähre in der Stadt zum Leben erweckte. Brassaï definierte sein Bild von Paris ganz neu.

Brassaï, Bank an der Seine von The Guardian

Oft als einer der großartigsten Kriegsfotografen aufgeführt, dokumentierte Robert Capa den spanischen Bürgerkrieg, die Landungen am D-Day und andere Ereignisse des zweiten Weltkriegs. 1947 war er Mitinitiator von Magnum Photos, gemeinsam mit Henri Cartier-Bresson und George Rodger.

Die Ausstellung feiert die Vielfältigkeit der ungarischen Fotografie, indem sie einen Einblick auf über 200 Fotografien von über 40 Fotografen bietet. Die Zielsetzung ist hier, die Hauptveränderungen der modernen Fotografie zu offenbaren und wie diese speziell von der ungarischen Sensibilität interpretiert und verwandelt wurden.

Ernö Vadas, Procession von The Guardian

Bis zum 2. Oktober 2011 läuft die Austellung "Eyewitness: Ungarische Fotografie im 20. Jahrhundert im Sackler Wing of Galleries in der Royal Academy of Arts in London wird von einem 248-seitigem Katalog begleitet, der Essays von Colin Ford und Péter Baki enthalten, ebenso ein Stück vom ungarischen Dichter George Szirtes.

written by webo29 on 2011-07-19 #news #summer #london #lomography #news #ausstellung #oktober #robert-capa #ungarn #brassai
translated by wolkers

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