LC-A Big Book Kapitel 60: Zurück zu den Wurzeln: Militärische Produktion und Expansion

Es war nicht leicht für die LOMO PLC, auf dem freien Markt anzukommen. In der Vergangenheit waren ihre Produkte immer gefragt gewesen, da es keine Alternativen dazu gab. Dank der präzisen Planung der 5-Jahres-Pläne war nie ein Marketing benötigt worden. Das Verteidigungsministerium und die Industrie hatten sogar Wartelisten für LOMO PLC Produkte, denn die Nachfrage überstieg stets das Angebot. Diese Zeiten waren nun vorbei.

65. Mikroskope sind die letzten kundenorientierten Produkte, die die LOMO PLC heute noch aktiv produziert

Es war nicht leicht für die LOMO PLC, auf dem freien Markt anzukommen. In der Vergangenheit waren ihre Produkte immer gefragt gewesen, da es keine Alternativen dazu gab. Dank der präzisen Planung der 5-Jahres-Pläne war nie ein Marketing benötigt worden.
Das Verteidigungsministerium und die Industrie hatten sogar Wartelisten für LOMO PLC Produkte, denn die Nachfrage überstieg stets das Angebot. Diese Zeiten waren nun vorbei.

In den Lagern stapelten sich massenweise fertige Produkte, die Fabrikhallen waren angefüllt mit altem Produktionsgerät und es gab tausende von Angestellten, die zwei Mal im Monat Lohn erhielten.
Die Zukunft der Firma blieb unsicher, obwohl die Produktion von optischen und mechanischen Geräten für das Militär weiterging, und obwohl die Exportrate für Verteidigungsprodukte im Jahr 1994 fast 50 % erreichte. Kunden waren zu dieser Zeit Länder wie Deutschland, Großbritannien, Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate.

67. Aleksandr Solomonovich Khitrik ist der Chefentwickler für Nachtsichtgeräte. Er erfand auch das LOMO LC-A Nachtsichtgerät, das niemals in Produktion ging.

Trotz der großen Schwierigkeiten, in denen das Land steckte (Rezession, Staatskrise, Inflation, hohe Zinsen für Bankkredite) erkämpfte sich die LOMO PLC ihren Weg und überstand die schwierigste Phase ihrer Geschichte. Im Jahr 1998 war das Exportvolumen um das Vierfache angewachsen und die Firma stellte über 200 verschiedene Mikroskop-Modelle für den amerikanischen Markt her.
Verstärkt wurden ausländische Kunden angezogen und auch die Zahl der Exporte nach Österreich (es ist leicht zu erraten, was dorthin verkauft wurde), Großbritannien, Israel, Italien, China, Neuseeland und Iran stieg. Neben der Produktion von Geräten für die militärische Nutzung und der Herstellung von Mikroskopen, Teleskopen, Lasern, Endoskopen (mit denen man sehen kann, was in Kühen, Pferden und uns selbst vor sich geht), Ausrüstung für die Gehirnchirurgie und vielen anderen Instrumenten etablierte die LOMO PLC sich über ihre Geheimlabore für Nachtsichtgeräte.
Diese kleinen Helfer ermöglichen es, in der Nacht zu sehen und finstere Orte auszuspähen.
Sie erlangten Weltberühmtheit für ihre Qualität und Schärfe und wurden nach der Einstellung der Photo- und Kinoproduktion als das Aushängeschild der Firma betrachtet.
Das bekannteste Model ist das „ELF“, das kleinste jemals hergestellte Nachtsichtgerät – es war auch das Vorbild für das LOMO LC-A Nightvision-Kit, das die Lomographische Gesellschaft 2001 anstrebte.
Leider schaffte diese Idee es letztlich nicht in die Produktion.

66. Weltberühmt für seine Präzision ist das “ELF” das kleinste Nachtsichtgerät, das jemals gebaut wurde.

Lies die ganze Geschichte hier

written by ungrumpy on 2011-07-06 #books #library #lc-a-big-book #lomography #excerpt
translated by princess_crocodile

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