Memento Mori: Die unheimliche Post-Mortem-Fotografie

3

Während der Viktorianischen Epoche, ehrten und verewigten die Leute ihre lieben Verstorbenen, auf eine einzigartige und eher etwas unheimliche Art und Weise – sie ließen sie kurz nach dem Tode fotografieren. Werft einen Blick auf einige interessante Post-Mortem-Fotografien, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Es ist faszinierend, auf wie viele verschiedenen Arten die Menschen Trauerarbeit leisten.
Eines der interessantesten Praktiken ist die Post-Mortem-Fotografie, die ihren Höhepunkt in der Viktorianischen Epoche fand.

Bei den haarsträubenden Bildern, auch bekannt unter dem Namen memento mori oder Gedenkporträts, handelte es sich meistens um Nah- und Ganzkörperaufnahmen des Verstorbenen, selten jedoch mit Sarg. Die Person wurde dazu so präpariert, dass es so aussieht, als würde sie friedlich schlafen oder sogar noch lebendig sein.
Während der lateinische Begriff “memento mori” auf die Sterblichkeit der Menschen hinweist, diente die Post-Mortem-Fotografie eher als Andenken an die geliebten Verstorbenen.
Das war vor allem bei Kindern und Säuglingen der Fall, da die Sterberate bei Kinder, während der Viktorianischen Epoche, sehr hoch war.
Familien hatten oft keine anderen Bilder ihrer Verstorben bis auf die Post-Mortem-Fotografien.

Verstorbene Kinder und Säuglinge wurden oft auf Krippen und Sofas fotografiert, manche mit ihrem Spielzeug und andere im Beisammensein ihrer Eltern (häufig die Mutter). Verstorbene Erwachsene wurden normalerweise in einem Stuhl sitzend fotografiert, manche wurden sogar mit speziellen Rahmen und Trägern in Pose gebracht. Als Requisiten wurden Blumen, kunstvolle Kleider und Kerzen verwendet.
Die “inszenierte” Trauer der Angehörigen neben ihren Verstorbenen, war ebenfalls üblich.

Die Bemühungen, den Verstorbenen auf dem Foto lebensecht wirken zu lassen, wie zum Beispiel die Augenlider zu stützen, damit sie geöffnet blieben, führten zu einigen der packendsten und gruseligsten Bilder, zum Gedenken an Verstorbene, die jemals gemacht worden sind.

Post-Mortem-Fotografie: eine verstorbene Dame, zusammen mit ihren Eltern.
(Fotos via Wikipedia)

Fotos von Wikipedia und von Documenting Reality

Quellen und weitere Links:

Post-mortem photography on Wikipedia
Memento mori” auf “Wikipedia
“Only the Creepiest Photos Ever Taken” auf Mental Floss

Was denkst du über Post-Mortem-Fotografie während der Viktorianischen Epoche? Lass es uns wissen, mit einem Kommentar!

written by plasticpopsicle on 2011-07-03 #lifestyle #analog #memorial #portrait #death #memento-mori #lomography #portraits #deceased #fotografie #analogue-lifestyle #departed #post-mortem-photography
translated by 12_12

Thanks, Danke, Gracias

Thanks

We couldn’t have done it without you — thanks to the 2000+ Kickstarter backers who helped support this analogue dream machine the Diana Instant Square is now a reality. Watch out world, this Mighty Memory Maker is coming your way! Did you miss out on the Kickstarter Campaign? Fear not, pre-sale is now on and we have a Diana Instant Square waiting just for you! Pre-order now to pick up your own delightful Diana Instant Square and free Light Painter just in time to snap away those Christmas Carols.

3 Comments

  1. zonderbar
    zonderbar ·

    Echt gruselig! Sehr interessanter Artikel.

  2. inkkl
    inkkl ·

    kalter schauer.... oh man oh man... das mädel mit ihren puppen ist schon richtig gruselig... nichts für mich...... grr...

  3. georgebaker
    georgebaker ·

    Sehr guter Artikel, aber richtig gruselige Bilder!

More Interesting Articles