LC-A Big Book Kapitel 52: Smena Rapid, Smena SL, Smena 8M und Smena Symbol

Die meisten Kameras, die zwischen den 1960ern und den 1980ern auf den Markt kamen, waren Varianten der Smena: Die Smena-Rapid (1968), die Smena SL (1970), die Smena SM (1970) und die Smena Symbol (1970). Am außergewöhnlichsten waren dabei wohl die Rapid und die SL, denn sie benutzten ein neues Filmformat.

Während dieser glücklichen Zeiten fanden viele stolze LOMO PLC Mitarbeiter auch selbst Gelegenheit, mit LOMO PLC Fotoapparaten zu knipsen. Die meisten Kameras, die zwischen den 1960ern und den 1980ern auf den Markt kamen, waren Varianten der Smena: Die Smena-Rapid (1968), die Smena SL (1970), die Smena SM (1970) und die Smena Symbol (1970). Am außergewöhnlichsten waren dabei wohl die Rapid und die SL, denn sie benutzten ein neues Filmformat. Der „Rapid“ Film wurde in den späten 60ern von Agfa entwickelt und war dazu gedacht, den 35mm Film zu ersetzen. In der Tat hatte er einige Vorteile: Er funktionierte wie Mittelformatfilm, das heißt, der Film rollte von einer Kassette in eine andere ab (so dass man nicht den ganzen Film verlor, wenn man versehentlich das Rückteil der Kamera öffnete). Außerdem musste man den Film am Ende nicht zurückspulen. Allerdings konnte man nur 12 Bilder machen, was sich als ungeeignet für eine kleine billige Amateurkamera erwies. Das SL-System war die Ostdeutsche Kopie des Rapid-Systems; die Abkürzung stand für „Schnell-Lade Kassette“. Das Rapid- und seine Nachfolgesysteme, wie etwa Kodak Disk und APS, konnten sich letztlich nicht gegen den 35mm Film durchsetzen.
Die Smena Rapid und SL hielten sich daher nicht lange auf dem Markt – zumal dem guten alten Russland oft die Filmvorräte ausgingen. Im Gegensatz zu ihnen gelangte aber die Smena SM zu einiger Popularität unter Amateur- und Experimentalphotographen. Bis heute ist sie eine gesuchte Kamera.

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written by ungrumpy on 2011-06-11 #history #library #lc-a-big-book #excerpt
translated by princess_crocodile

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