Meine liebsten Lomounfälle und andere Träumereien

“Verbrannte” Enden auf einem Film zu bekommen ist bei weitem mein liebster Lomounfall. Sie sind unerwartet, zufällig, verrückt, und immer fantastisch!

Wer sagt, dass Unfälle desaströs sind? Um Himmels Willen! In der analogen Fotografie können sie sogar ziemlich cool sein. In der Katastrophe steckt Schönheit. All diese Unfälle können verrückte, tolle Effekte erzeugen! Ohne sie wäre Filmfotografie einfach nur langweilig.

Ich weiß eigentlich nicht genau warum ich diese verbrannten Enden bekomme.
Aber ich mag die Unvorhersehbarkeit dieser Verbrennungen, besonders auf selbst gemachten Redscale- Filmen. Ich bekomme diese Bilder besonders am Anfang des Films, deshalb denke ich es hat was mit zu geringem Weiterspulen, falschem Filmladen oder zu frühem Shutterklicken zu tun.

Was auch immer der Grund ist, mir ist es ziemlich egal. Ich glaube bei Lomography geht es nicht unbedingt darum den Prozess, die Gründe oder sie Wissenschaft dahinter zu verstehen.
Es geht eher um die Erfahrung. “Der Weg ist das Ziel”. Klischee oder nicht – jedes Wort in diesem Satz ist wahr für das nicht ganz günstige aber doch sehr lohnenswertes Hobby.

Alles in allem ist es weder eine exakte Wissenschaft noch eine Art Kunst. Der “Treffer oder Fehler” Aspekt der analogen Fotografie macht es noch viel spaßiger und spannender und ich liebe das Gefühl abzuschätzen was wohl herauskommen mag.

Die Unvollkommenheit und die Zufälligkeit, die uns immer begleiten machen nun mal den Charme aus.
Es gibt nichts, das mit “verschossenen Fotos” zu vergleichen wäre!

written by antibiotyx on 2011-06-15 #lifestyle #golden-half #unfall #verbrannte-filmenden
translated by illy

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