LC-A Big Book Kapitel 51: Im Namen der LOMO PLC: Die Kooperation, Panfilov und soziales Leben

Es ist keine Kleinigkeit, drei Firmen zu vereinen, die bisher unabhängig nach ihren eigenen Regeln und Traditionen gearbeitet haben. Und die Aufgabe wird noch schwieriger, wenn zwei dieser Unternehmen seit geraumer Zeit Konkurrenten waren.

59. Mikhail Panfilovich Panfilov leitete die LOMO PLC während ihrer goldenen Zeit. 60. Viele LOMO-Arbeiter genossen ihre Ferien in der „Neva“-Pension am Schwarzen Meer. 61. Das Sammeln von Pilzen in den Wäldern ist eine beliebte Freizeitaktivität unter leitenden LOMO PLC Angestellten.

Es ist keine Kleinigkeit, drei Firmen zu vereinen, die bisher unabhängig nach ihren eigenen Regeln und Traditionen gearbeitet haben. Und die Aufgabe wird noch schwieriger, wenn zwei dieser Unternehmen seit geraumer Zeit Konkurrenten waren. Auch das Unternehmen Progress war mit dem Leninorden ausgezeichnet worden – für die Versorgung der sowjetischen Armee mit optischen Instrumenten.
Es brauchte eine besondere Persönlichkeit, um die neugegründete Kooperation erfolgreich in eine Ära der Zusammenarbeit zu führen.

Mikhail Panfilovich Panfilov wurde am 11. Dezember 1962 Generaldirektor und führte die Firma durch ihre glorreichsten Jahre. Panfilov, oder Papa, wie viele ihn nannten, hatte einen strengen, aber gerechten Führungsstil; er gilt als einer der bemerkenswertesten Charaktere in der Geschichte der sowjetischen Industrie. Aber es gab einige Anfangsschwierigkeiten, die überwunden werden mussten.
Viele Spezialisten hatten die Firma verlassen, weil sie sich den neuen Bedingungen nicht anpassen konnten. Jede einzelne Abteilung musste neu strukturiert werden und tausende verschiedene Produktionsteile – von optischem Glas bis hin zu elektronischen Teilen – waren neu zu organisieren.
Als das geschafft war, stieg das Produktionsvolumen Jahr für Jahr, und die Zahl der Produkte wuchs auf über 700: Von optischen Geräten über Mikroskope und Teleskope bis hin zu Waffenausrüstung.
Zum Glück für Gomzography, ach nein, Lomography, änderte die Gesellschaft ihren Namen schließlich in LOMO, Leningrad Optical Mechanical Amalgamation.

Nach dem Erfolg der neuen Kooperation war die LOMO PLC guter Dinge und baute ihre Sozial- und Bildungsprogramme aus. Arbeiter und Angestellte der Firma erhielten die Möglichkeit, an technischen Schulen oder an höheren Bildungsinstituten zu studieren. Ein mehrstufiges Ausbildungszentrum wurde geschaffen, Angestellte der LOMO PLC promovierten, und viele junge Studenten des in den 20er Jahren gegründeten LITMO Institutes begannen – und beendeten – ihre Karriere bei der LOMO PLC.
Auch die soziale Infrastruktur entwickelte sich in den 1970ern und 80ern weiter. Die LOMO PLC stellte nicht nur die soziale Absicherung ihrer Arbeiter sicher, sondern baute auch Kantinen, Kindergärten, Schulen und Pionier-Camps. Die Tarasovo Siedlung etwa 100 Kilometer außerhalb von St. Petersburg produzierte landwirtschaftliche Güter allein für die Firma und schickte Kühe, Hühner, Obst und Gemüse direkt von ihren Feldern in die Kantinen der Fabrik. Hier wurde täglich für bis zu 25.000 Arbeiter gekocht.
Gleichzeitig war Tarasovo ein beliebtes Ferienziel – und manchmal wurden LOMO PLC Mitarbeiter sogar zwangsweise dorthin geschickt, denn zu Sowjetzeiten war jede große Firma „verantwortlich“ für ein Dorf in einer ländlichen Gegend. Die Fabrikarbeiter mussten in Tarasovo regelmäßig Kartoffeln ernten oder andere Arbeiten verrichten, um etwas über die Ernährungsbasis der Kommunistischen Gesellschaft zu lernen.

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written by ungrumpy on 2011-06-08 #history #library #lc-a-big-book #lomography #excerpt
translated by princess_crocodile

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