Holga 135BC

Eine einfach zu bedienende Kamera für Einsteiger.

Die Holga 135BC war meine erste Lomo-Kamera! Sie hat einige Vorteile für Anfänger. Die Holga 135BC verwendet, wie der Name schon sagt, normalen Kleinbildfilm. Dieser ist günstiger als Mittelformatfilm und wird überall entwickelt.
Batterien braucht sie auch nicht.

An Blendeneinstellungen gibt es nur wolkig und sonnig. Als Belichtungszeiten stehen N (=Normal) und B (=Bulb) zur Auswahl. Der Schalter dafür befindet sich auf der Unterseite der Kamera und lässt sich leicht verstellen. Das ist mir schön öfters passiert und das Ergebnis waren verwackelte Fotos.

Fokussiert wird durch das Drehen an der Plastik-Linse:
einzelne Person (1m), kleine Gruppe (2m), große Gruppe (6m) und Berg (Unendlich).
BC steht für “Black Corner”, also schwarze Ecken. In der Kamera befindet sich eine Maske, die für die schöne Vignettierung sorgt.

Das ist natürlich nicht so richtig zu vergleichen mit einer Holga 120 oder einer Diana F+.
Wenn man zweimal auf den Auslöser drückt, hat man eine Doppelbelichtung erstellt.
Leichter kann es nicht gehen.
Neben Stativ- und Kabelauslöseranschluss besitzt sie auch einen Anschluss für einen Blitz.
Der Auslöser befindet sich an der gewohnten Stelle und nicht wie bei Holga und Diana am Objektiv.
Sie ist schön leicht, aber nicht so richtig kompakt.

Als Film empfehle ich einen 400er, damit ist man auf der sicheren Seite.
Fazit: Die Holga 135BC muss sich nicht hinter ihrem großem Bruder verstecken.
Es macht echt Spaß mit ihr zu fotografieren und hat mich zur Lomographie gebracht :).

written by m23 on 2011-06-11 #gear #35mm #review #strand #holga-135bc #holga #meer

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