LC-A Big Book Kapitel 43: 1920-1930 Glasschmelze und der erste russische Tonfilm

Laut V. I. Lenin war das Kino „die wichtigste aller Künste“ für die junge Sowjetrepublik geworden. Also wurde das Land nach und nach mit mobilen Filmprojektoren ausgestattet, die aus unserer Lieblings-Optikfabrik in St. Petersburg stammten. Im Jahr 1931 war es der LOMO PLC Projektor „TOMP-4“, der es Jung und Alt ermöglichte, den ersten russischen Tonfilm “Putyovka v zhizn” („The Road to Life“, ein melancholischer Film über heimatlose Jugendliche) zu sehen.

1. V.N. Churilovsky, Professor des optischen Instituts LITMO, 1960. 2. V.S. Ignatovsky, Spezialist der optischen Wissenschaft und verantwortliches Mitglied der Wissenschaftsakademie der UDSSR, 1930er. 3. I.A. Uvarov, ehemaliger baltischer Seemann, Teilnehmer der Russischen Revolution und Direktor der GOMZ Werke von 1932 bis 1939. 4. Ingenieur-Designer A.Y. Simonovsky, der für die Entwicklung eines optischen Instruments im Jahr 1939 mit dem Orden des Roten Sterns ausgezeichnet wurde. 5. M.A. Ardashnikov, Gruppenmanager für die Entwicklung von Photozubehör in den 1980ern. 6. L.G. Titov, Generaldirektor der GOMZ bis 1932, der im Jahr 1918 auch das Objektiv des ersten russischen Heimkinoprojektors „Rus“ zusammensetzte.

In den folgenden Jahren wurde die Fabrik erstmals von einem Mann der Roten Armee geleitet: Leonid Gavrilovich Titov. Dieser Direktor war so begeistert von seiner Firma, dass er sogar seine Wohnung in der vierten Etage des Fabrikgebäudes einrichtete. Zu dieser Zeit produzierte die LOMO PLC vorwiegend Periskope für U-Boote, Mikroskope, Entfernungsmesser für die Flugabwehr – und darüber hinaus ganz gewöhnliche Brillen, mit denen sich die Firma in den 1920ern über Wasser hielt.

Revolutionär für diese Zeit war die Ausbildung hochqualifizierter Angestellter an einer professionellen Schule: Dem Optischen und Mechanischen Institut Leningrad (LITMO). Aus dieser Schule gehen bis heute brillante Ingenieure hervor. Im Jahr 1926 gelang diesem Institut zusammen mit der Fabrik und dem Staatlichen Optischen Institut (GOI) ein Durchbruch in der Entwicklung von Optiken, indem sie eine neue wissenschaftliche Technologie zum Schmelzen von Glas erfanden.
Dank dieser wichtigen Erfindung war die GOZ (die RAAOMP erhielt diesen Namen im Jahr 1921) bereit für anspruchsvollere Projekte, und, das war am wichtigsten, sie konnte nun unabhängig arbeiten.

In den 1920ern hatte die Firma erfolgreich ihren ersten Fünfjahresplan erfüllt und es wurde verkündet, dass die GOZ sich in Zukunft ganz auf die Herstellung von Kino- und Photozubehör konzentrieren sollte.
Laut V. I. Lenin war das Kino „die wichtigste aller Künste“ für die junge Sowjetrepublik geworden.
Also wurde das Land nach und nach mit mobilen Filmprojektoren ausgestattet, die aus unserer Lieblings-Optikfabrik in St. Petersburg stammten. Im Jahr 1931 war es der LOMO PLC Projektor „TOMP-4“, der es Jung und Alt ermöglichte, den ersten russischen Tonfilm “Putyovka v zhizn” („The Road to Life“, ein melancholischer Film über heimatlose Jugendliche) zu sehen.

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written by ungrumpy on 2011-05-23 #history #library #lc-a-big-book #lomography #excerpt
translated by princess_crocodile

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