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LC-A Big Book Kapitel 36: Die Produktion der LOMO LC-A+ läuft an

Es war nun an der Zeit für Mrs. Li und ihr Team, mit der Arbeit zu beginnen. Zuerst wurde „Colibri Manufacturers” gegründet, welche aus ehemaligen Angestellten der chinesischen „Main Camera Factory” bestand, und der Produktion der LOMO LC-A+ gewidmet. Anschließend wurde im November 2005 ein exklusiver Entwicklungs- und Produktionsvertrag von der Lomographischen Gesellschaft unterzeichnet. Die entsprechenden Vereinbarungen zur Linsen-Produktion wurden mit der St. Petersburger LOMO PLC gegengecheckt und schließlich begannen die erstklassigen chinesischen Kameraingenieure wie wild damit, die Pläne für die LOMO LC-A+ zu entwerfen.

44. Beim Testen der Entfernungseinstellung der neuen LOMO LC-A+ in China.

LOMO LC-A+
Die LOMO LC-A+ bringt alle charakteristischen Qualitäten ihrer Vorgängerin mit, sowie neue Funktionen und Verbesserungen, die direkt von den Wünschen und Vorschlägen der globalen lomographischen Gemeinschaft inspiriert wurden. Die bemerkenswertesten neuen Funktionen der Kamera sind der Multibelichtungsschalter, erweiterte ASA-Einstellungen und die Möglichkeit einer ferngesteuerten Langzeitbelichtung. Diese Kopie einer Kopie einer Kopie wird nun fast gänzlich in China hergestellt.
Aber ihre Seele, die berühmte Minitar 1 Linse, wird immer noch in der LOMO PLC Manufaktur in St. Petersburg gefertigt. Die Kamera wird von der Lomographischen Gesellschaft und Colibri Manufacturers produziert. Die LOMO LC-A+ wurde im September 2006 veröffentlicht. Seit Juni 2007 ist zusätzlich eine LOMO LC-A+ mit einer Made-in-China Minitar 1 Linse erhältlich.
Unnötig zu erwähnen, dass die schlau eingeführte chinesische Kopie der Minitar 1 zu 98% das gleiche Ergebnis liefert wie ihr Original.

47. Das 20 Kilo Paket mit technischen Zeichnungen aus St. Petersburg.

Es war nun an der Zeit für Mrs. Li und ihr Team, mit der Arbeit zu beginnen.
Zuerst wurde „Colibri Manufacturers” gegründet, welche aus ehemaligen Angestellten der chinesischen „Main Camera Factory” bestand, und der Produktion der LOMO LC-A+ gewidmet.
Anschließend wurde im November 2005 ein exklusiver Entwicklungs- und Produktionsvertrag von der Lomographischen Gesellschaft unterzeichnet. Die entsprechenden Vereinbarungen zur Linsen-Produktion wurden mit der St. Petersburger LOMO PLC gegengecheckt und schließlich begannen die erstklassigen chinesischen Kameraingenieure wie wild damit, die Pläne für die LOMO LC-A+ zu entwerfen.
Mehr als 20 originale LOMO LC-As wurden auseinandergenommen – jede hatte mehr als 400 Einzelteile. Die notwendigen Produktionsmaschinen für die Herstellung jeder einzelnen Schraube etc. mussten konstruiert werden. Die Leute der LOMO PLC in Russland waren sehr hilfreich und schickten der Lomographischen Gesellschaft ein 20kg Paket mit handgezeichneten Plänen der originalen LOMO LC-A. Diese Pläne mussten nun nur noch auf den Computer übertragen und die verschiedenen Veränderungen geplant und eingezeichnet werden.

46. Jede LOMO LC-A+ wird vorsichtig per Hand zusammengesetzt.

Nachdem die Planungsarbeit abgeschlossen war, wurden detaillierte Pläne für die verschiedenen Produktionsgeräte- und Vorgänge nach China übermittelt. Anhand dieser Pläne wurden dort die Produktionsmaschinen gebaut und erste Prototypen der Einzelteile gefertigt. Die etwa 400 Einzelteile der LOMO LC-A+ werden inzwischen in 15 verschiedenen Betrieben überall in China produziert.
In der Zwischenzeit wurde die Produktion auf dem Gelände der chinesischen Main Camera Fabrik organisiert, das geeignete Equipment für die Montage und Qualitätskontrolle angeschafft und qualifiziertes Personal aus der Kameraindustrie angeworben und ausgebildet. Und in St. Petersburg wurde die Herstellung der Minitar 1 Linse mit einem Dutzend Arbeitern wieder aufgenommen.

Lies die ganze Geschichte hier

written by ungrumpy on 2011-05-14 #history #library #lc-a-big-book #lomography #excerpt
translated by princess_crocodile

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