LC-A Big Book Kapitel 26: Die technischen Veränderungen an der Lomo LC-A

Eines der Ergebnisse der neuen Berechnungen war, dass die neue LOMO LC-A einige Gramm leichter wurde, da die Extrateile, die dazu gedacht waren, Zusätze auf oder an die Kamera zu montieren, entfernt wurden.
So befanden sich etwa an der LOMO LC-A, die vor 1997 hergestellt wurde, unten rechts zwei kleine Kontakte, die als elektronisches Interface für einen externen Motorantrieb gedacht waren.

In den 80er Jahren waren Motorantriebe ein gebräuchliches Accessoire, das am Boden der Kamera angebracht wurde – sie transportierten den Film automatisch vorwärts, was es ermöglichte, eine schnelle Serie von Photos zu schießen, ohne den Film manuell weiterspulen zu müssen.

Die Wiederaufnahme der Produktion bedeutete auch, dass die Möglichkeit der Entfernungsmessung durch den Sucher entfiel. Bei früher produzierten LOMO LC-As konnte man durch den Sucher schauen und anhand einer kleinen Skala sehen, welche Entfernung eingestellt werden musste (0.8m, 1.5m, 3m oder unendlich).
Da Lomographen allerdings selten durch den Sucher blicken, wurde diese Funktion, die von der Optikerin Irina Sowz entwickelt worden war, bei neueren Modellen der Lomo LC-A ausgespart.

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written by ungrumpy on 2011-04-30 #history #lc-a #library #lc-a-big-book #lomography
translated by princess_crocodile

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