Tageslicht, Portraits und Gabby Cantero

Gabby Canteros Arbeiten drehen sich um ihre Leidenschaft für Fotografie und ihre Freunde.
Die hypnotisierenden Portraits die sie macht, werden von Sonnenstrahlen geschmückt und sind faszinierende Momente, auf die man gerne wartet.

Erzähl uns ein bisschen über Dich
Hi, ich mache gerne Fotos, trinke gerne Milchtee und mag braune Ledertaschen. Und Schuhe.

Wie und wann hast Du angefangen Fotos zu machen? Was war Deine erste Film Kamera?
Ich hatte eine Point and Shoot Kamera. Ich war in High School und da war DeviantArt. Es machte Spaß, war wild und emotional – so wie es in der High School eben sein sollte. Wenn ich jetzt daran zurück denke, war es schon beschämend. Meine erste Film Kamera war ein Supersampler. Leuchtend grün und voller Glanz!

Beschreib uns Deinen Fotografie-Stil. Was sind Deine typischen Themen?
Ich glaube ich habe noch gar keinen Stil aber ich mag Negative Space. Ich bin besessen, meine Objekte zu isolieren. Ich lege großen Wert auf Details. Ich mag es den richtigen Moment abzuwarten, egal ob es im Studio ist, bei einem Konzert oder mit meinen Freunden, wenn wir ausgehen. Normalerweise mache ich Fotos von Leuten, Essen und Dingen, die auf meinem Schreibtisch liegen. Details und Momente!

Unter Deinen vielen Film-Fotografien, welches ist Deine liebste?
Das ist schwierig.

Das habe ich bei einem Incubus Konzert gemacht, als sie zum zweiten Mal in Manila waren.
Ich durfte auf dem Konzert fotografieren und so nahm ich meine LCA mit. Ich liebe die Farben und diese weichen Töne.

Mein liebstes Buch auf der ganzen Welt. “No One Belongs Here More Than You” von Miranda July.
Jeder sollte es gelesen haben. Es ist eins der Bücher, das Dir so viel gibt! Ich habe das Foto gemacht, als ich es das erste Mal gelesen habe (und glaubt mir, ich habe es so oft gelesen). Es war eine komische Zeit in meinem Leben und es hat mir dabei sehr geholfen.

Wie ist der Soundtrack zu Deinen Fotografieren?
Das neue Album von The Walkmen, “Lisbon”. Ein bisschen vom The Delays Song “Long Time Coming”.
Ein oder zwei Teelöffel von Jose Gonzalez’ “Hand on your Heart”, ein Stückchen von St. Vincents Cover von “These Days”, “VCR” von The XX, ein bisschen “Skinny Love” von Bon Iver, “A little Daylight” von Matt & Kim. Dazu ganz viel Foals, Broken Social Scene und Death Cab For Cutie. Zum Abschmecken noch etwas Florence & the Machine!

Wir haben alle Idole, welche Fotografen inspirieren Dich?
Wawi Navarozza & Jake Verzosa. Sie sind unglaublich. Und Brian Ferry, Cass Bird, Lou O’Bedlam und der einzigartige Scott Schuman.

Wenn Du irgendjemand fotografieren könntest, egal ob lebendig oder schon tot, wer würde es sein, welche Kamera würdest Du nehmen und warum?
Scott Schuman & Garance Dore, Canon AE-1 Program mit einer 50mm 1.4 Linse, Ilford XP5.
Einfach deshalb, das braucht gar nicht erklärt zu werden.
Und Paul Newman. Pentacon Six TL, Kodak Portra 400. Er ist schon so toll in schwarz weiß, wie wäre das erst in Farbe?

Analog vs. Digital. Was macht analoge Fotografie besonderer als digitale?
Analog! Digital kommt niemals an die Farben ran, die dir ein Film geben kann!

Viele Leute interessieren sich heute für Fotografie, was würdest Du ihnen sagen, um sie zu inspirieren?
Shoot. Shoot. Shoot. Man kommt nirgends hin, wenn man nur rumsitzt! Der Spaß ist da draußen!
Du, Deine Kamera und Dein Objekt. Es ist oft schwierig, aber macht so viel Spaß und es ist so ausfüllend!

Hast Du gerade aktuelle oder zukünftige Projekte?
Wir haben immer noch Sommer in Manila und sehr viel Tageslicht, als die perfekte Zeit!

Hier kannst Du Gabbys persönliche Seite gabbycantero.com besuchen.

written by basterda on 2011-04-15 #lifestyle #interviews #fotografie #gabby-cantero
translated by trashpilotin

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