Wie macht man das Beste aus seinen Redscales?

Nachdem ich drei Rollen Redscale verknipst habe, scheine ich damit sehr erfolgreich zu sein.
Oft sind die Redscales in meinen beliebtesten Fotos, und eines davon hat die Primavera Sound Competition gewonnen. Immer mochte ich die gerade erhaltenen Ergebnisse am Liebsten. Ich möchte euch von meinen Eindrücken und Erfahrungen mit diesem Film erzählen, Treffer und Fehler, Erfolge und Misserfolge, gute und schlechte Fotos. Ladies & Gents… treten Sie näher.

Ihn lieben lernen.

Das Wichtigste zuerst – ein Redscale ist nicht nur ein umgedrehter Film. Obwohl es einfacher ist, einfach einen Lomography Redscale zu kaufen, könnt ihr auch euren eigenen machen.
Hier ist beispielsweise ein Tutorial, wie man daheim seinen eigenen Redscale machen kann.

Der Film hat den Iso-Wert 100. Das impliziert dass wir viel Licht brauchen, und wenn ich sage viel, dann meine ich viel Licht. Der Redscale hat so viel Konrast und jede Schattierung oder Farbe wird dunkler, ein sehr dunkles Braun oder sogar Schwarz, bei der Entwicklung. Also benutzt ihn lieber an hellen sonnigen Tagen. Helle Farben verwandeln sich in eine Palette von unvorhersehbarem Gelb bis Orange.
Die Farben sind sehr unverfälscht, akkurat in euren Ergebnissen dargestellt. Ich würde sagen, dass mein erster Film die besten Resultate hatte, weil die Farben realistischer waren als bei der zweiten und dritten Rolle.

Sollen wir mit den Fehlern beginnen?

1. Er braucht viel Licht

An einem sonnigen Tag kann ich Bilder im Schatten machen. Aber lacht nicht… Manchmal gehen wir das Risiko mit dem Licht ein und hoffen dass es reicht. Äh, nein, hat es nicht. Die Ergebnisse sprechen für sich.

2. Die Bedeutung der Distanz

Sprecht nicht über Fokus, aber erlaubt dem Licht in die Kamera zu gelangen.
Wenn ihr den Blitz benutzen wollt, dann sorgt dafür dass ihr nahe an eurem Motiv seid.

Sollen wir mit meinen Misserfolgen fortfahren?

Wenn man etwas ausprobiert können Fehler Spaß machen und zu unerwartetem Erfolg führen.
Ihr wisst nie was passieren wird, also sollte man von Zeit zur Zeit scheitern, weil es unausweichlich ist!

1. Benutzt Langzeitbelichtungen um realistischere Farben zu bekommen

Ich weiß nicht warum ich darauf bestand dass die Langzeitbelichtungen zu realistischeren Farben führten, aber ich kann euch versichern dass die Ergebnisse erstaunlich sind. Im ersten Bild machte ich mithilfe der Bühne um etwa sieben Uhr abends eine Langzeitbelichtung und ich erreichte mein Ziel. Das zweite Bild machte ich im Swimming Pool mithilfe des Schwimmbrettes und alles wurde blau. Und auf jeden Fall ist der Himmel normalerweise gelblich weißes Licht, wurde zum Objekt, wurde zum gelben Himmel.

2. Versucht den roten Colorsplash zu benutzen

Im Allgemeinen versuchte ich mehrere Farben zu benutzen, aber es war mir kaum möglich in den Ergebnissen einen weißen, blauen oder grünen Blitz zu unterscheiden. Ich kann euch nur sagen dass der rote Blitz den Hintergrund rot macht, und der gelbe Blitz den Redscale-Effekt verbessert.

Ich kann euch aber auch von einigen Erfolgen erzählen.

1, Nehmt den Kontrast des Films mit starkem Hintergrundlicht, die Effekte sind sehr stark.

2. Knipst ausladende Bilder und arbeitet mit dem Kontrast des Himmels und euren Motiven um die besten Redscale-Fotos zu bekommen.

3. Personen im Dunkeln. Nähert euch nachts eurem Ziel und knipst mit Blitz.

Aber schlussendlich: Benutzt Redscale wenn ihr eure Kamera ladet, weil es eine Erfahrung ist, die ihr nie vergessen werdet.

written by alehopgm on 2011-04-19 #gear #film #review #redscale #backlight #performance #lomography #reel #stunts #use
translated by stadtpiratin

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