Die Besten der Besten: Henri Cartier-Bresson

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“In der Fotografie können die kleinsten Dinge das größte Thema sein” – Henri Cartier-Bresson

Henri Cartier-Bresson (August 22, 1908 – August 3, 2004)

35mm Fotografie, ehrliche Straßenfotografie, moderner Fotojournalismus: Dies sind die Bereiche, die zu Henri Cartier-Bressons Karriere und Faszination für Fotografie am besten passen.
Er war ein französischer Maler, der zum Fotografen wurde und ein großer Fan des Surrealismus.
Er wurde sehr von Martin Munkácsi's Fotografie Three Boys at Lake Tanganyika beeinflusst und war sofort begeistert, wie die Fotografie die Zeit für einen Moment anhalten konnte.
Er kaufte eine Leica Kamera, verliebte sich sofort in sie und behandelte sie als Verlängerung seiner Augen.

Seit dem hatte er eine große Leidenschaft für Fotografie. Er lungerte tagelang auf den Straßen rum um das Leben mit seiner Kamera einzufangen. Er benutzte hauptsächlich Schwarzweiß-Filme, nur ganz wenig den Blitz und eine Telelinse, seine Fotos entstanden im Sucher der Kamera und nicht in der Dunkelkammer.
Er war kein Freund von selbst entwickeln und drucken. Auch wenn seine Fotografien sehr bekannt waren, mochte er keine Öffentlichkeit und selbst fotografiert zu werden.

Seine Karriere als Fotojournalist wurde unterbrochen als er zur französischen Armee musste.
Er wurde ein Kriegsgefangener und nach zwei missglückten Versuchen konnte er fliehen und musste untertauchen bis der Krieg vorbei war.
Zusammen mit Robert Capa, George Rodger, David Seymour und William Vandivert gründete er Magnum Photos in 1947.
Er wurde sogar zu Gandhis Beerdigung in 1948 eingeladen. 1953 veröffentlichte er das Buch mit dem Titel The Decisive Moment welches 126 seiner Fotos aus dem Osten und dem Westen zeigte.
Er machte wunderschöne Portraits von berühmten Personen wie Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Truman Capote und Albert Camus, um nur ein paar zu nennen.

Ein Fussballspiel, Michigan vs. Northwestern, 1960
Neapel, Italien, 1960
Rumänien, 1975
Nehru kündigt Gandhis Tod an, Birla House, Delhi, 1948
New York, 1960
In der Nähe von Strasbourg, Frankreich, 1944
Hamburg, Germany. 1952-1953
Besuch von General de Gaulle, München, 1962
Hyères, 1932
Roman Amphitheater, Valencia, 1933
Albert Camus, Paris, 1944
Alicante, Spain, 1932
Truman Capote, New Orleans, 1947
Le Mans Auto Rennen, France, 1966
Warten um Lenins Grab zu besichtigen, 1954
Simone de Beauvoir, Paris, 1946
Rue Mouffetard, 1954
Jean-Paul Sartre, Paris, 1946
Uzbekistan, 1954
Zelle in einem Gefängnis in den USA, 1975
Hinder dem Bahnhof Saint-Lazare, 1932

Seine Meisterwerke halten die kleinsten Details des Lebens mit kleinstem Aufwand fest.
Wir finden vielleicht nicht das perfekte Portrait von ihm, aber was er hinterließ ist eine Sammlung von wunderschönen und wahren Schätzen, die uns eine bessere Welt zeigen.

Alle Fotos in diesem Artikel sind von afterimagegallery.com, everydayishow @ livejournal und pbase.com.

Welches dieser Fotos von Henri Cartier-Bresson gefällt dir am besten? Über welchen anderen Fotografen sollen wir schreiben?

written by basterda on 2011-03-26 #lifestyle #schwarz-weiss #henri-cartier-bresson #klassische-fotografien
translated by trashpilotin

3 Comments

  1. wolkenmaedchen
    wolkenmaedchen ·

    wow

  2. deronkel
    deronkel ·

    hallo zusammen
    erst einmal dankeschön für die fantastischen bilder . das mit sartre ist schon ein hammerbild.
    andreas feininger, oder habt ihr da schon was. hab mich erade erst angemeldet.l.g. werner

  3. steamtug1959
    steamtug1959 ·

    besonders gut finde ich das Foto : "Jean-Paul Sartre, Paris, 1946"
    ...andere Fotografen ?
    Derek Toye ist eines meiner Vorbilder in Bezug auf Monochrom.
    in meinem Album 4 Seasons in meiner Lomohome habe ich versucht,
    seiner "Art" nahe zu kommen (aber es ist noch ein langer Weg).
    vielen Dank für diesen Interessanten Artikel, Ralph

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