Mein Weg zur Lomografie...

… wurde früh geprägt. Durch meinen Vater und meine erste eigene Kamera.

Als Kind bin ich mit einer Carena 126 Sport durch die Lande gezogen und habe schon zum Beginn der Grundschule die lieben Freunde fotografiert. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich ständig zum nahe gelegenen Büdchen gelaufen bin und dort meine Filme zur Entwicklung abgegeben habe.
Heraus kamen dabei meist Bilder die nicht unbedingt scharf waren, aber aus einer besonderen Perspektive und teilweise mit irren Farben. Vielleicht ein erster Schritt in Richtung Lomographie? ;-)

Anscheinend hat mich mein Vater entsprechend geprägt, denn nach jedem Urlaub hatten wir glaube ich ein 200er Magazin Dia’s (von seiner Spiegelreflex) mehr die wir anschauen konnten .

Als ich älter wurde stieg ich um auf eine digitale Kamera die sich aber eigentlich gar nicht Kamera nennen durfte. Es war mehr ein Spielzeug und nicht wirklich zu gebrauchen.
Für Schnappschüsse, scharfe, ausgewogene Fotos für eBay und “Urlaubsfotos am Band” benutze ich mittlerweile eine Samsung i7 weil sie wirklich in jede Tasche passt, leicht ist, im Betrieb sehr unauffällig ist und schöne, detaillierte Fotos macht. Der Clou bei dieser Kamera liegt in der innen liegenden Optik.
So hat man eine wirklich ultraflache Kamera die ihre Maße auch im Betrieb hält. Des weiteren war mir beim Kauf wichtig, dass ich entscheidende Einstellung die ich mit einer analogen Kamera tätigen kann auch bei der “kleine digitalen” an Board habe. Belichtungszeit, Blende, ISO Werte, … kann man in einem “Manuell-Programm” einstellen und der Benutzer ist glücklich.

Aber zurück zu den Anfängen:
Eines warmen Sommerabends im Jahre 2007 bin ich über zig Umwege auf Wikipedia gelandet und entdeckte dort das Thema Lomographie .

Das Ganze klang so spannend und auch so simpel, dass ich mir dachte: “Das willst Du auch machen!”
Ich informierte mich über Kameras, Filme, die Möglichkeiten Fotos quasi zu manipulieren, …
Letztendlich habe ich mich für eine Fisheye der ersten Generation entschieden.
Diese kostete mich schon damals nur etwa 40 €. Ein wirklich überzeugendes Argument wenn man bedenkt was für schöne Fotos man damit produzieren kann.
Mir gefielen schon immer Bilder meiner Lieblingsbands aus jungen Jahren die auch gerne mal Fisheye-Linsen benutzten. Ich denke da an alte Fotos von The Offspring (aus der Zeit von “Ixnay on the hombre”) und NOFX.

Mittlerweile hat sich mein Musikgeschmack etwas weiterentwickelt und auch kameratechnisch bin ich weiter gekommen.
Nach der Fisheye kam noch ein ActionSampler Flash hinzu, ich “erbte” frühzeitig eine Porst Reflex Compact von meinem Vater (der sie selbst von seinem Vater geerbt hat) und kaufte mir noch vor kurzem eine LC-A über eBay, eine Polaroid 630 auf dem Trödelmarkt und zusätzlich einen ColorSplash Flash sowie einen “ordentlichen” Programmblitz mit dem man richtig ausleuchten kann. Die LC-A ist glücklicherweise komplett in Ordnung. Ich hatte anscheinend Glück bei dem Kauf denn viele andere LC-A Besitzer klagen über Kameras die als funktionstüchtig angeboten werden und in der Praxis nicht zu gebrauchen sind. Danke an dieser Stelle dann auch nochmal an den Verkäufer.
Ganz neu habe ich nun auch ein Cullmann-Stativ für die Aufnahmen im Dunkeln wenn es mal keine “Lichtwischer” geben soll. Alles in allem passt meine ganze Fotoabteilung nicht mehr “am Stück” in mein Messenger Bag. Wenn ich zur nächsten Tour starten möchte oder einfach mal ein paar Schnapper unterwegs erwarte dann muss ich im Regal schauen welches gute Stück ich denn diesmal mitnehme.

Wenn Ihr also demnächst eine grüne Elefantentasche vor euch seht… das könnte ich sein ;-)

written by micbec on 2011-03-25 #lifestyle #lc-a #actionsampler-flash #colorsplash-flash #fisheye #kind #messenger-bag #lomografie #nofx #beginn #carena-126-sport #samsung-i7 #polaroid-630 #the-offspring #porst-compact-reflex #anfang

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