The Hell With Perfection — Freedom for Photography!

Eine Geschichte von zwei Entwicklungsstilen

C-41 crossen und E-6 entwickeln zeigten mir die enorm unterschiedlichen Charakteristika dieses Films. Obwohl ich den Film nicht so gut kenne, habe ich herausgefunden dass ich mehr “sehe” wenn ich auf mein Herz höre.

Ein Freund gab mir zwei Rollen des Lomography X-Pro Slide 200, genau richtig für mich, um eine Rolle crossen zu lassen und die andere in E-6 zu entwickeln. Das wird es mir ermöglichen seine verschiedenen Charakteristika zu verstehen! I
ch proklamiere nicht besonders viel über Filme zu wissen und ich kann keine große Schlussfolgerung aus diesen zwei Rollen ziehen. Ich hoffe einfach so viel wie ich kann mit allen zu teilen.

“Crossen”

Ich benutzte die Horizon Perfekt unter verschiedensten Lichtbedingungen – drinnen, draußen, Tag und Nacht. Hier sind meine Ergebnisse:

  • Unter allen Voraussetzungen hat Rot eine starke Präsenz. Es ist immer sehr lebhaft und gestättigt.
  • Im Tageslicht und bei fluoreszierendem Licht (weiße Lichtquelle) gibt es einen starken Grünstich, und das noch mehr wenn das Foto unterbelichtet ist.
  • Bei Kunstlicht ergibt sich eine Farbverschiebung von grün bis orange.
  • Durch den starken grünen und gelben Farbstich sieht das Blau fast ausgewaschen aus. Daher kann man nicht wirklich schön gesättigten blauen Himmel mit weißen Wölkchen bekommen.
  • Wie beim Agfa CT 100 und der Kodak EB3 gibt es starke Kontraste zwischen Licht und Dunkelheit.

E-6 Entwicklung

Ich benutzte eine Nikon FM2 für diese Rolle Lomography X-Pro Slide 200. Das Gefühl beim Verknipsen dieser Rolle war anders, weil ich mich von Anfang an dafür entschieden hatte den Film in E-6 entwickeln zu lassen. Ich würde auch leicht überbelichten beim Messen des Bildes.

  • Draußen bei Sonne in Sai Kung haben die Fotos einen natürlichen und Vintage-Look.
  • Insgesamt sind die Farben weich und mit ansprechend niedrigen Kontrasten.
  • Egal ob männlich oder weiblich – der Film hat eine gute Hautton-Reproduktion.

Das finale Foto kann vom Knipsen über’s Entwickeln bis hin zum Scannen noch immer von vielen Faktoren beeinflusst werden. Einige Beispiele sind: atmosphärische Farbtemperatur, Linsenbelag, Linsen- und Auslöserdesigns, Entwicklungsmethoden, die Frische der Chemikalien, Temperaturkontrolle, Scannereinstellungen, die Farbeinstellungen des LCDs und die RGB-Einstellungen.
All das sind Vriablen die beeinflussen was wir letztendlich sehen.

Deshalb: Glaubt an euch und hört auf euer Herz. Wenn ihr, ohne Rücksicht auf die Variablen, euer Herz und eure Seele hineinlegt, werdet ihr jedes einzelne Bild lieben.

written by ericeast on 2011-03-18 #gear #indoor #review #portrait #outdoor #hong-kong #friendship #horizon #lomography #200 #cross-processing #hk #greenish #e2c #sheung-wan #fm2 #sai-kung #aisa #e2e #user-review
translated by stadtpiratin

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