Eine lomographische Liebesgeschichte

Wie zwei Lomographen durch ein Foto eine Freundschaft und Liebe fanden…

Der erste Kontakt

Shirley: Ich hatte schon lange bevor ich meine LC-A kaufte ein LomoHome und am Anfang waren kaum schottische Lomographen registriert.
Nach und nach kamen immer mehr Schotten dazu und ich schaute ihre Fotos mit Begeisterung an.
Ich fand ein Foto mit zwei Polizisten, die einen Berg hinauf liefen und schrieb eine Nachricht in Andrews Gästebuch. Wir schrieben uns selten, bis ich wieder nach Hause zog, nach Ayrshire, danach schrieben wir uns fast jeden Tag. Wir beschlossen, uns zu treffen und die letzte Nachricht, die ich vor diesem Tag von ihm bekam war: ‘Bitte nenn’ mich nicht ‘dusted’, mein Name ist Andrew’ was mich sehr zum Lachen brachte!

Andrew: Eines Tages fand ich einen Kommentar in meinem LomoHome. Er war von einem Mädchen, das von der Insel Arran stammte. Es war aufregend, weil es bis dahin noch nicht viele LomoHomes von Leuten aus Schottland gab. Wir schrieben einander viele Kommentare und es war toll, jemanden zu haben, mit dem man über Lomographie reden konnte. Ich hatte davon noch nicht so viel Ahnung und Shirley wusste soviel mehr als ich. Wir wurden beide zur gleichen Zeit mit der Uni fertig und sie zog wieder nach Hause. Ich schlug vor, dass wir uns mal treffen könnten, da sie nicht mehr viele Leute in Glasgow kannte.

Die (Nicht) Verabredung

Shirley: Ich schwöre! Als ich ihn das erste Mal sah dachte ich sofort, dass er ein Freak sei!
Er hatte ein T-Shirt mit ‘Ich liebe meinen Computer’ an, er trug eine Holga um seinen Hals und hatte eine Tasche voller Platten dabei. Nachdem wir uns unterhielten fühlte ich mich aber gleich schuldig, dass ich ihn nach seinem Aussehen beurteilte. Er war interessant, wir mochten beide die selben Sachen und ich fing an, daran zu denken, dass ich vielleicht auch Freak sei, zumindest im Herzen!

Andrew: Wir trafen uns vor dem Laden von Fopp Records in der Byres Road.
Das Wetter war schön und ich hatte ein Fotoalbum dabei um ihr ein paar Bilder zu zeigen – wir gingen also in den Kelvingrove Park um durch die Fotos zu schauen. Ich dachte, sie sei schüchtern und ruhig aber dann quatschten wir doch viel, anschließend gingen wir in die Stadt um eine heiße Schokolade zu trinken.
Wir sprachen über Lomographie, Musik und die Uni. Ich erinnere mich noch, welche Schuhe sie an hatte, da sie so cool waren, grün und gestrickt.

Zusammen kommen

Shirley: Wir trafen uns wieder bei einem Konzert von Broadcast und wurden immer bessere Freunde. Einmal lieh ich mir seine LC-A da meine kaputt war und unglücklicherweise verlor ich sie.
Ich war so traurig, als ich es ihm erzählte, aber war ruhig und verständnisvoll.
Zum Schluss bekam ich sie wieder, was eine große Erleichterung war. Das hat mir gezeigt, wie nah wir uns schon waren.

Andrew: Seit Shirley nach Glasgow gezogen war haben wir viel zusammen unternommen.
Ein Jahr später fingen wir an, richtig mit einander auszugehen. Es war toll, da wir schon so eine super Freundschaft hatten, bevor wir Freund und Freundin wurden. Unser erster gemeinsamer Urlaub war ein Trip nach Wien, der für uns beide sehr besonders war.

Und jetzt…

Es ist fast vier Jahre her, dass wir zusammen gekommen sind.
Lomographie ist ein großer Teil unseres Lebens und ohne sie wäre unser beider Leben ganz anders.

von shurly und dusted

written by shurly on 2011-02-21 #lifestyle #story #liebe #lomographie #valentinstag #shurly #dusted
translated by trashpilotin

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