Amerikanische Pioniere der Farbfotografie

Klassische Fotografie wird oftmals gleichgesetzt mit Schwarzweiss-Aufnahmen. Einige gehen sogar soweit und behaupten Fine Art – Fotografie kann sich nur in monochromen Abzügen auf feinstem Barytpapier widerspiegeln. Mit der Ausstellung “American Pioneers of Color” wird nun versucht diese Vorurteile zu entkräften.

Stephen Shore, Merced River, Yosemite, National Park, California, August 13, 1979, Courtesy Edwynn Houk Gallery, Zürich und New York

Seit Jahren versucht sich die Farbfotografie von dem profanen und alltäglichen Stigma zu befreien, das ihr seit Jahren anhaftet.
Farbfotografie war immer etwas für Amateure und Familienschnappschüsse, aber niemals durfte es in einem Atemzug mit Fotokunst genannt werden.
Von daher gab es dafür auch keinen Platz in Galerien oder Museen.
Der Fotograf Stephen Sore und viele seiner Kollegen, wollten diese Vorurteile einfach nicht akzeptieren.

American Pioneers of Color ist eine Sammlung von modernen und älteren Abzügen von Stephen Sore, Joel Meyerowitz und William Eggleston, besser bekannt als die frühen Meister der US – Farbfotografie.
Als sie sich 1970 für Farbe entschieden gab es kontroverse Diskussionen in der Welt der Fotografie. Bis dahin galt Schwarzweiss als dominant, Sore und seine Kollegen legten mit ihrer Gegenbewegung allerdings das Fundament für die heutige zeitgenössische Fotografie.

Stephen Shore, West 3rd Street, Parkersburg, West Virginia, May 16, 1974, Courtesy Edwynn Houk Gallery, Zürich und New York

Schau dich in der Edwynn Houk Gallery um

written by cruzron on 2011-02-04 #news #gallery #color #exhibition #news
translated by eyecon

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