Kapitel 16: LOMO LC-M, LOMO LC-M2 und KRAB

Ähnlich wie bei der LOMO LC-M wurde die LOMO LC-M2 in einer sehr kleinen Auflage produziert.
Sie zu bekommen war beinahe unmöglich. Und was zum Teufel ist KRAB? KRAB ist ein Unterwassergehäuse für die LOMO LC-A. Allerdings schien diese Produktion so geheim gewesen zu sein, dass sogar im hauseigenen Museum der LOMO PLC in St. Petersburg die Existenz des 1,5 kg schweren Eisengehäuses schwer umstritten ist.

14. Die LOMO LC-M hatte zwar noch mehr Funktionen als die originale LOMO LC-A, aber ihre Produktion wurde nach etwa 1000 Stück eingestellt.
15. Das wunderschöne und mysteriöse Unterwassergehäuse für die LOMO LC-A: KRAB.

Als eine Weiterentwicklung der LOMO LC-A erblickte die LOMO LC-M in der “Filiale” 1987 das Licht der Welt. Ziel des Nachfolgemodells war es, den Auslösemechanismus der LOMO LC-A zu verbessern und einige weitere nützliche Funktionen hinzuzufügen.
Beispielsweise war bei der LOMO LC-M ein Kabelfernauslöser enthalten (wie viel später bei der LOMO LC-A+ zum Einschrauben in den Auslöser). Zusätzlich benötigte die LOMO LC-M nur noch zwei statt drei Batterien und ihr Design war etwas runder gestaltet, ähnlich der Cosina CX-2.
Auch die Elektronik war etwas anders, es gab nur eine Leuchtdiode statt zweien (um den Zustand der Batterien anzuzeigen) im Sucher und die ISO 25-Einstellung der LOMO LC-A wurde durch ISO 800 ersetzt. Außerdem wurde tatsächlich der ISO-Wert, der internationale Standard der Filmempfindlichkeit, statt des russischen GOST-Standards bei der LOMO LC-M angewandt.
Konsequenterweise wurde die LOMO LC-M auch hauptsächlich für den Auslandsmarkt produziert.

Die LOMO LC-M zeigte einige visionäre Besonderheiten wie die hinzugefügte ISO-Bezifferung und den Kabelfernauslöser, die fast 20 Jahre später mit der Produktion der LOMO LC-A+ Einzug in die LOMO LC-A halten sollten. Unglücklicherweise wurde die Produktion der “M”, was für “modernisiert” stand, vom Direktor General Panfilov selbst nach nur beinahe 1000 Geräten gestoppt.

Eine andere Weiterentwicklung der Kamera war die LOMO LC-M2, die einen integrierten Blitz, ein verbessertes Design und im Vergleich zu ihren Vorgängern nur die automatische Belichtungsfunktion (wie heute bei der LC-A+) hatte. Ähnlich der LOMO LC-M wurde die LOMO LC-M2 nur in einer sehr geringen Auflage produziert und sie zu bekommen war ebenfalls beinahe unmöglich. Und was zum Teufel ist KRAB? KRAB ist ein Unterwassergehäuse für die LOMO LC-A. Allerdings schien diese Produktion so geheim gewesen zu sein, dass sogar im hauseigenen Museum der LOMO PLC in St. Petersburg die Existenz des 1,5 kg schweren Eisengehäuses schwer umstritten ist.
Immerhin existiert ein Modell dieses mysteriösen Produkts und ein kleiner Vogel zwitscherte uns etwas über einen neuen Nachfolger des geheimnisvollen Unterwassergehäuses*.

(*schaut dafür auf die Seiten 200 & 594)

Die ganze Geschichte findest du hier.

written by ungrumpy on 2011-02-01 #library #lomography #bibliothek #geschichte #lomobooks #lomo-lc-a-big-book #excerpt
translated by stadtpiratin

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