Kapitel 8: Die ganze Wahrheit über Professor Radionov

Bei dem Gespräch erzählte der überaus nette Professor, dass er der Erfinder der Minitar 1 sei. Zur gleichen Zeit erzählte er seinen russischen Kollegen, dass er mit den lomografischen Botschaftern gesprochen hätte und die LOMO LC-A als die passende Kamera zur praktischen Ausübung der Lomografie empfohlen hätte.
Im weitesten Sinne hatte der durchtriebene Professor aber nur die Software programmiert, die auf den Minsk-32 Rechnern von LOMO PLC lief.

Professor Radionov, ein guter Freund und Wegbereiter der Lomografie, lomografiert von den ersten Lomografen. Er ruhe in Frieden.

Also, nun zurück zu Professor Radionov vom LITMO Institut, der in Wirklichkeit gar nichts mit der Entwicklung oder Produktion des Minitar 1 Objektivs zu tun hatte!

Aber wie kommt es dann, dass in vielen Veröffentlichungen (darunter auch offizielle der Lomografischen Gesellschaft) der Name Radionov immer wieder mit der Minitar 1 in Verbindung gebracht wird?

In den frühen 90er Jahren, kamen die ersten Lomografen nach St. Petersburg um Gespräche über die Weiterführung der Produktion der LC-A zu führen. Sie nahmen also Verbindung zu einem russischen Diplomaten auf, der zu dieser Zeit in Wien für die Vereinten Nationen arbeitete.
Dieser wiederum war ein enger Freund des besagten Professors und bald gab es ein erstes Treffen.

Einige der Computer an denen die Minitar 1 berechnet wurde.

Bei dem Gespräch erzählte der überaus nette Professor, dass er der Erfinder der Minitar 1 sei. Zur gleichen Zeit erzählte er seinen russischen Kollegen, dass er mit den lomografischen Botschaftern gesprochen hätte und die LOMO LC-A als die passende Kamera zur praktischen Ausübung der Lomografie empfohlen hätte.
Im weitesten Sinne hatte der durchtriebene Professor aber nur die Software programmiert, die auf den Minsk-32 Rechnern von LOMO PLC lief.
Mit diesem Programm konnte man optische Berechnungen anstellen und es wurde unter anderem auch für die Entwicklung des Minitar 1 eingesetzt.
Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen, wurde der Professor ein guter Freund der LG und immer wieder gab es humorvolle Abende, die zumeist auf dem Restaurantschiff “Maria” in St. Petersburg endeten.

Lies die glanzvolle Geschichte in voller Länge hier

written by fookshit on 2011-01-18 #library
translated by eyecon

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