Beirut mit der Lomo LC-A+ unterwegs

1

Wir sind wahnsinnig stolz, ein paar wirklich feine und international bekannte Bands zu unseren LomoAmigos zählen zu dürfen. Zu unseren prominentesten MusikAmigos zählen die unvergleichlichen Beirut. Hier erzählen sie von ihren Erfahrungen mit der Lomographie.

Hinter Beirut steht der aus Albuquerque stammende Zach Condon. Der Grossteil der Songs vom ersten Album Gulag Orkestar wurden in seinem Home Studio aufgenommen. Kurz darauf zog er nach Brooklyn, wo das Album in den Sea Side Studios fertiggestellt wurde. Das Erstlingswerk wurde weltweit begeistert aufgenommen, kurz darauf schoß Beirut eine EP und ein weiteres Album nach. Rund um Zach Condon hat sich mittlerweile die Band The Flying Club Cup formiert, die Beirut auf der Bühne und im Studio unterstützt. Die Band mischt verschiedenste Instrumente zu fragilen Songs mit melancholischem Unterton, was mittlerweile eine internationale Fangemeinde begeistert.

Zum Einstieg eine LC-A+ -Galerie von Zach Condon. Wie es dazu kam, erfährst du im untenstehenden Interview.

NAME Zachary Francis Condon
STADT New York
LAND USA

Wie lange bist du schon Lomograph (oder bist du neu hier?)
ZC: Als ich sechzehn war und mich als werdenden Fotografen wähnte, hatte ich eine Holga.

Beschreibe die LC-A+ in fünf Worten.
ZC: The little camera that could.

Dein bisher abenteuerlichstes, schrägstes, seltsamstes Erlebnis in Zusammenhang mit Fotografie?
ZC: Ich besuchte einen Foto-Lehrgang zu dem Zeitpunkt, als ich auch am Arm operiert wurde. Ich kehrte etwas zu früh in die Dunkelkammer zurück und kippte im Dunklen um.

Wenn deine Fotos einen Soundtrack hätten, wie würde der klingen/aussehen?

  • The Tracks of my Tears – Smokey Robinson
  • Etwas von Radio Algeria mixed by Alan Bishop
  • Irgendwas von einem Wong Kar Wai’s Soundtrack…. vielleicht auch Siboney by Xavier Cugat?

An den Fotos vom Eifelturm erkennen wir, dass du in Paris warst. Wo hast du während des LomoAmigo-Projektes sonst noch fotografiert?
ZC: Wir waren auf einer Wohnungsparty in direkter Nachbarschaft. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals jemanden kennen lernen würde, der so nah beim Eifelturm wohnt… Ich denke, wir begannen die Filme in Albuquerque und Santa Fe und zogen dann damit nach New York weiter. Dann ging’s nach Paris und quer durch Marokko. Schließlich gaben wir sie euch zurück. Gerade rechtzeitig, bevor wir ins Weltall weiterzogen.

Wenn du genau jetzt irgendwo sein könntest, um irgendetwas zu machen, was würdest du tun?
ZC: Ich würde am Strand von Miami einen Esel streicheln. Oder besser noch: In Mexiko an einem Mescal schlürfen!

Die beste Bar in Brooklyn – und warum?
ZC: Es ist euch nicht erlaubt, das zu veröffentlichen: beste Bar = bei mir am Dach! Die Adresse wird zurückgehalten. Den Flugzeugen und Zügen beim vorbeifahren zusehen, dazu ne laue Prise und die Getränke, die sich jeder selbst mitgebracht hat.

Die Person, die du am allerliebsten Fotografieren würdest?
ZC: Sasquatch

In eurer Musik gibt’s jede Menge unterschiedlicher Instrumente. Was ist das eine Instrument, das in jeder Band vertreten sein sollte – auch wenn das vielleicht selten der Fall ist?
ZC: Das beste Instrument ist ein gediegenes Falsett. So wie bei „In the Jungle“.

Dein Tipp an LC-A+ FotografInnen?
Finde eine gute Deckung, die dich unbemerkt fotografieren lässt.

Beirut im Netz
Beirut auf Myspace

written by ouroborosx on 2010-12-01 #people #interview #lomo-amigos #music-amigos #beirut #musik #lc-a #lomoamigo
translated by d_i_d

One Comment

  1. emmasknopf
    emmasknopf ·

    Beirut ist so toll!

More Interesting Articles