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My Analogue Life: Vintage-Stil inspiriert

Jeder holt seine Inspiration aus verschiedenen Quellen.
Für einige ist es eine großartige Aussicht oder ein wunderschöner Sonnenuntergang, für andere ist es der Freundeskreis, der die Kreativität fördert. Und für wieder andere ist es so eine Stimmungssache.
Für mich sind es immer öfter Objekte oder Kleidungsstücke, die zu einer Idee für ein Foto – oder manchmal zu einer ganzen Serie – führen, und diese bestimmten Dinge sind meistens alt.

Ich liebe Secondhandläden, Garagenverkäufe und Flohmärkte.
Und ich habe eindeutig viel zuviel Zeit damit verbracht, auf Etsy die Vintage-Kategorie nach diesem schwer definierbaren Gegenstand zu durchsuchen, von dem ich nicht weiß, was es ist, bevor ich ihn sehe. (Meine neuesten Errungenschaften sind: ein unheimlicher 50er-Jahre Kunstpelz-Muff für Kinder mit einem Puppenkopf aus Plastik mit Wackelaugen drauf, und eine genauso unheimliche rotblaue Skimaske, in die immer wieder das Wort “Superstar” gewebt ist – wer könnte da widerstehen?)

Wenn ich sage, ich erkenne es erst, wenn ich den Gegenstand sehe, meine ich es auch genau so. Es ist ein seltsames Gefühl, aber wenn ich irgendein uraltes Stück finde, das sofort Ideen und Bilder und tausende konvergierende Gedanken in meinem Kopf entstehen lässt, weiß ich, dass es eine gute Anschaffung ist.
Aber wenn es etwas ist, das ich nur kaufen würde weil es Sammlerwert hat oder weil ich denke, ich könnte es “irgendwann” gebrauchen, stehen die Chancen hoch, dass ich es einfach lasse.

Neulich habe ich angefangen meine Vintage-Sammlungen zu katalogisieren und währenddessen bin ich über alle möglichen Dinge gestolpert: Einige Gegenstände, die ich benutzen werde – und andere, die zwar fabelhaft sind, von denen ich aber weiß, dass ich sie niemals brauchen kann oder auch schon gebraucht habe.
Diejenigen, die ich bereits in Bildern erschöpft habe oder die ich ohnehin nicht benutze, werden verkauft. Und die anderen?
Mein Notebook füllt sich zügig mit Ideen und schlecht gezeichneten Storyboards für neue Serien und Einmaligkeiten. Es braucht nur dieses eine Ding, ob es der alte Rotkäppchen-Umhang ist, der mich zu der Reihe inspiriert hat, die ich gerade beende, oder der meterhohe, leuchtende 50er-Jahre Weihnachtsmann, der in einer meiner jährlichen Weihnachtskarten mitwirken wird.
Wie das schöne Sprichwort sagt: Es ist immer irgendwas.

Was inspiriert euch zu euren Bildern? Teilt eure Geschichten und Bilder mit mir!

Pamela Klaffke war früher Zeitungs- und Magazinjournalistin und arbeitet jetzt als Autorin und Fotografin.

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written by pamelaklaffke on 2010-11-30 #lifestyle #column #holga-cfn #hawaii-81 #flifestyle #pamela-klaffkekodak-epr-64
translated by stadtpiratin

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