Kodak Porta 400 in E6 gecrosst

Wer sagt denn, das man immer nur Diafilme crossen muss?
Auch Negativfilme können wunderbare Farbverschiebungen mit sich bringen, und sind vor allem billiger und mit höheren ISO-Werten verfügbar. Der Winter kann kommen.

Am Kodakstand auf der Photokina wurden einige Pakete vom neuen Kodak Porta 400 verteilt, der sowohl als Mittelformat wie auch als Kleinbildfilm verfügbar ist. Dadurch habe ich diesen Film auch in die Hände bekommen, obwohl ich sonst fast nur Diafilme in meine Diana lade.
Um wenigstens ein paar Farbverschiebungen zu bekommen, habe ich nach dem verknipsen das Labor gebeten, den Film in E6 crossen zu lassen.

Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut!
Durch das crossen wird der Film etwas bläulich. Allerdings sind die Bilder sehr dunkel geworden, weswegen ich beim nächsten Mal eine Stufe überbelichten würde.
Hier eine Serie, die ich zuhause bei normalen Zimmerlicht mit Diana Blitz aufgenommen habe:

Außerdem habe ich zwei Langzeitbelichtungen gemacht, die bei einer normalen Entwicklung vermutlich fast zu hell gerworden wären:

Mein Fazit ist: statt mich im Winter darüber zu ärgern dass so wenig Diafilme mit hoher ISO verfügbar sind, werde ich wohl ein paar hochempfindliche Negativfilme ausprobieren und crossen!
Mein nächstes Opfer habe ich dabei schon im Auge: den Kodak Porta 800, der auch noch bei mir in der Fotokiste schlummert ;)

Hier gehts zur Produktbeschreibung des Films auf der offiziellen Kodak-Seite.
Dort wird vor allem das feine Korn und die hohe Empfindlichkeit des Films angepriesen, und auch ein paar ungecrosste Beispielbilder sind zu sehen.
Der Kodak Porta 400 löst die Filme Porta 400NC und 400VC ab, die nur noch bis etwa Dezember verfügbar sein werden.

written by shoujoai on 2010-11-14 #gear #film #review #panorama #cross #matt #iso-400 #shooting #kodak #xpro #porta #dusseldorf #langzeitbelichtung #blau #crossen #crossentwicklung #hochauflosend #uberbelichten

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