Fujichrome Sensia 400 - Meine erste Crosserfahrung

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Der erste Crossprocessing-Versuch lieferte mir zauberhafte Ergebnisse eines Flohmarktbesuchs in Paris.

Bei diesem Film handelt es sich wohl um einen der teuersten Kleinbildfilme die ich bisher erstanden habe. Nicht gnadenlos teuer, aber generell sammle ich doch eher alte Filme die es für günstig oder geschenkt gibt. Oder die Drogerie Billigversion. Den Rest spare ich mir für die teureren Mittelformatfilme auf.

Aber als Diana noch recht neu bei mir war, die ersten drei Drogeriefilmchen verknipst, und ich alles über Crossen gelesen habe was es zu wissen gibt, bin ich in Düsseldorfs größten Fotoladen marschiert und habe nach einem 400er ISO Diafilm verlangt.
Dort bekam ich eben den Fujichrome Sensia 400 für irgendwas zwischen 5 und 10 €. Dann packte ich meine Koffer und machte mich auf nach Paris.

Nach dem Kurzurlaub wartete ich gespannt auf die Fotos. Horrorgeschichten von falsch entwickelten und verlorengegangenen Filmen spukten mir durch den Kopf und ich war überglücklich dann doch ein Ergebnis in den Händen zu halten! Gespannt warf ich meinen Scanner an – und war begeistert!
Statt der tristen novemberlichen Realität gab es sepiafarben angehauchte, stimmungsvolle Bilder!
Wieviel da an dem Scanner lag bin ich allerdings nicht sicher, der HP hatte schon eher seine Vorliebe für Sepia wo der Canon Scanner schon grün macht. Jedenfalls sehr tolle Ergebnisse!

Kleiner Wermutstropfen: die Schärfe ist nicht herausragend, auf einem Bild habe ich gar kein Gesicht mehr. Aber damit muss man wohl bei einigen Filmen höherer ISO rechnen.

written by shoujoai on 2010-05-06 #gear #35mm #review #sepia #iso-400 #fuji #paris #fujichrome #xpro #diana #flohmarkt #crossprocessing #laterne #puces #porte-de-clignancourt #kleinbildfilm

One Comment

  1. caroni
    caroni ·

    cooler bericht, die fotos 3 und 9 finde ich klasse

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