The Hell With Perfection — Freedom for Photography!

Wie man ein Panographic erstellt

5

Von dem Moment an wo ich zum ersten Mal so ein Bild gesehen habe wollte ich es unbedingt selber ausprobieren!

Ein Panographic ist ein großes Panormabild, welches aus mehreren kleinen, überlappenden Bildern besteht.
Die Technik ist vor allem sehr nützlich, wenn man versucht ein viel zu großes Bild auf ein Foto zu bannen oder wenn man noch auf eine Horizon spart.
Aus wettertechnischen Gründen habe ich erst jetzt im Frühling eins basteln können, bin aber sehr stolz auf das Ergebnis!

- Fotos machen -

Bevor man beginnt wild drauflos zu knipsen, sollte man sicherstellen, dass die Kamera mit einem leeren Film geladen ist, auf dem auch genug Bilder verfügbar sind.
Sollte es doch dazu kommen dass man den Film wechseln muss, nimmt man am besten genau den gleichen (gleiche ISO, gleiche Marke usw.). Außerdem sollten die Einstellungen für jedes Foto gleich sein.
Dann sucht man einen Platz von dem aus man einen guten Blickwinkel auf das Motiv hat.
Während man die Bilder knipst, sollte man sich so wenig wie möglich bewegen, nur den Winkel der Kamera leicht verändern und das Objekt möglichst vollständig beknipsen, sonst gibt es hinterher Löcher die man nicht mehr auffüllen kann.

- Scannen -

Beim scannen ist es wichtig, dass die Scannereinstellungen für alle Bilder gleich gewählt sind.
Am besten ein gutes rauspicken, auf dem alle Farben abgedeckt sind und eine gute Einstellung festlegen.
Wenn man einen 35er Film mit belichteten Sprockets verwendet, sollte man in diesem Fall auf die Sprockets verzichten.

- 1. Erstellen eines Panographics mit Gimp (der digitale Weg) -

Wenn man sich nicht aus ideologischen Gründen gegen Bildbearbeitungssoftware auflehnt ist es am einfachsten, das Bild in einem Programm wie z.B. Gimp zu erstellen.
Gimp ist ein mächtiges Tool, welches nichts kostet und dementsprechend meine erste Wahl ist.
Viele verwenden auch Photoshop.

Am Anfang habe ich in Gimp alle Bilder geöffnet und den Zoom auf eine geringe Größe gestellt, damit ich sie alle auf dem Monitor sehen kann. Das ist nicht unbedingt notwendig, aber praktisch.

In Gimp eine neue Datei öffnen, die groß genug ist um das Objekt zu fassen (kann man in etwa aus der Größe der anderen Bilder herleiten, später notfalls noch verkleinern).
Im Werkzeugkasten sind die verschiedenen Ebenen dargestellt, am Anfang natürlich nur eine.
Für jeden Schnipsel fügt man erst eine neue Ebene ein, stellt dann die Transparenz auf einen guten Wert mit dem man arbeiten kann, schiebt das Bild mit dem Verschiebewerkzeug an die richtige Stelle und geht zum nächsten.
Dies wird so lange ausgeführt bis das Puzzle vollständig ist – das Panographic ist fertig!

Eigentlich ganz einfach, oder?

Ein Tutorial für Photoshop (englisch)

- 2. Ohne Bildbearbeitungsprogramm: (der analoge Weg) -

In diesem Fall erhält man ohne abfotografieren allerdings auch kein digitales Ergebnis.
Für den analogen Weg lässt man die Bilder normal entwickeln und fügt sie von Hand zusammen.
Wenn es dort auch einen tollen transparenten Effekt geben soll kann man sie auf Transparentpapier ausdrucken.

written by shoujoai on 2010-04-07 #gear #tutorials #panorama #scanning #tipster #puzzle #rheinturm #diana #dusseldorf #panographic #rhine-tower

5 Comments

  1. somapic
  2. roland
    roland ·

    haa...die idee ist mir auch schon gekommen.. =) muss nur mal ausprobiere

  3. roland
    roland ·

    haa...die idee ist mir auch schon gekommen.. =) muss nur mal ausprobiere

  4. shoujoai
    shoujoai ·

    funktioniert auch mit Polaroid! www.lomography.cn/magazine/tipster/2010/03/27/instarama

  5. miaumiau-wildekatze
    miaumiau-wildekatze ·

    spitze!

More Interesting Articles