Holga 120 CFN – Wage das Experiment!

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Die Holga 120 CFN Kamera ist, wie ihr Name schon verrät, eine Mittelformatkamera. Sie hat einen eingebauten Farbblitz, das heißt, man kann mit ihr Fotos in den Farben gelb, blau, und rot, aber auch ohne farbliche Verstärkung schießen. Für die Verwendung des Blitzes werden zwei AA-Batterien benötigt.
Die erste Holga wurde 1982 in China produziert.

Die Holga ist eine ziemlich günstige Kamera, die einfach zu bedienen ist und sowohl bei Tag als auch in dunkler Nacht verwendet werden kann. Sie hat eine „N“-Einstellung für „normale“ Aufnahmen und eine „B“-Einstellung für Langzeitbelichtungen. Außerdem verfügt sie über ein eingebautes Stativgewinde.

Die Brennweite beträgt 60mm und die Verschlussgeschwindigkeit ungefähr 1/100s.
Mit der Holga 120 CFN ist es möglich, sowohl Mehrfachbelichtungen, als auch Panoramabilder zu machen.
Außerdem kann man zwischen zwei Formaten wählen: zwölf Bilder im Format 6×6 (den Pfeil im Sichtfeld auf der Rückseite der Kamera auf 12 stellen) oder 16 Bilder im Format 4,5×6 (den Pfeil auf 16 stellen)
Die Holga war meine erste Mittelformatkamera, und deshalb war ich schon sehr gespannt auf meine ersten Fotos.

Zuerst probierte ich meine Holga 120 CFN natürlich in Kombination mit Mittelformatfilmen aus, jedoch war ich vom Ergebnis der Fotos, besonders derer, die ich mit normalem Farbfilm aufnahm, nicht besonders begeistert. Bis auf einige Doppelbelichtungen, die mir ganz gut gefielen, war ich sogar relativ enttäuscht.

Also beschloss ich, ein paar Experimente mit 35mm-Film zu wagen, da ich eine Seite mit Tipps und Tricks, wie man seine Holga120 CFN auch mit Kleinbildfilm verwenden konnte, auf Lomography.com und anderen Websites fand. Seitdem habe ich nie wieder Mittelformatfilm in Kombination mit dieser Kamera verwendet. Mit 35mm-Film kann man wirklich atemberaubende Ergebnisse erzielen, die auch die Filmperforierung in das Foto mitintegrieren.
Was ich an dieser Kamera auch noch sehr schätze, ist, dass sie immer wieder für Überraschungen sorgt: Zum Beispiel kann es sein, dass ein wenig Licht auf den Film gelangt (die Kamera wird mit lichtdichtem Tape geliefert, da sie berühmt berüchtigt für ihre „Lichtdurchlässigkeit“ ist…) und dadurch interessante Überbelichtungsflecken auf dem Foto entstehen können. Außerdem weiß man, wenn man 35mm-Film verwendet, nie, welcher Teil des gewählten Motivs auf dem Bild zu sehen ist, da der Sucher nur einen quadratischen Bildausschnitt zeigt. Großartig sind natürlich auch Cross-Entwicklungen, vor allem, wenn man die verschiedenen Farbblitzmöglichkeiten ausprobiert.
Ein kleiner Tipp zum Schluss: Falls du deine Holga 120 CFN ebenfalls mit 35mm-Film verwenden möchtest, ist es nötig, dir einen Wechselsack zuzulegen, damit du den Film aus der Kamera nehmen und aufspulen kannst.

Zum Schluss noch eine praktische Schritt für Schritt-Anleitung, wie man 35mm-Film in seine Holga 120 CFN einlegt und wieder entfernt! Viel Spaß!

http://www.youtube.com/watch?v=AK9iBKoQYik

written by agrimony on 2009-12-07 #gear #review #experiment #holga-120-cfn #x-pro #blitz #mittelformat #plastikkamera #farbblitz #35mm-film

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2 Comments

  1. eyecon
    eyecon ·

    Schade das es keine Galerie gibt. Der Filmstreifen macht jedenfalls schon mal Lust auf mehr.....!

  2. d_i_d
    d_i_d ·

    Hui, da is beim editieren was schief gegangen. Die wunderbare Galerie ist nun vorhanden. Sorry für die Verspätung.

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