HOLGA 120GFN - Die mit dem Herz aus Glas

Die Holga 120GFN hat einfach alles was das MIttelformat-Herz braucht, aber nicht mehr.
Eine Glas-Linse, einen einfarbigen Blitz und ein paar Entfernungseinstellungen. Puristische Schwarz/Weiß Fotografie war noch nie so einfach.

Als Mr. T.M. Lee im Jahr 1982 die erste Holga entwickelte dachte er in erster Linie sicherlich daran eine günstige Mittelformatkamera für seine Genossen zu bauen. Deshalb baute er sie komplett aus Kunststoff. In der Zeit in der Leica die R4 gebaut hat, baute er einfach eine Kunststoff-Linse in seine Kamera.

Nur ein paar Kleinigkeiten haben sich seitdem verändert. Mittlerweile werden in China Holgas mit buntem Blitz und eben auch mit Glas-Linse hergestellt. Und das ist auch der einzige Unterschied zwischen der Holga GFN und FN. Mit ihr sind selbstverständlich Langzeit- und Mehrfachbelichtungen möglich.

Auch die Bedienung ist genauso leicht wie eh und je.
Linsenabdeckung abnehmen, ein Schalter für Langzeitbelichtung (B) und Normalstellung (N), einer zum Einschalten des einfarbigen (weißen) Blitzes und die Entfernungseinstellungen: Portrait (ca. 1m), Partner-Potrait (ca. 2m) sowie Gruppen (ca. 5-10m) und Landschaft (von 10m bis Unendlich).

Und warum dann ein GFN und keine FN?
Ganz einfach, Holgas mit einer Glas-Linse zaubern nicht nur eine schöne Vignettierung und Randunschärfe sondern ein wunderschön scharfes Zentrum. Ich liebe es mit der Holga 120GFN Schwarz/Weiß Fotos zu machen. Durch die natürlichen Effekte wird bei jedem Foto der Blick auf die Mitte gelenkt. Und mit dem dem Rollei Retro400 werden alle Bilder so richtig Retro und das bei fast jedem Wetter.

written by beatboulette on 2009-09-14 #gear #review #holga-gfn-schwarz-weiss-glas

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