Eine CanoScan Scan-Anleitung – Diafilm

Dies ist eine Anleitung für alle, die Probleme mit CanoScan haben. In dieser Ausgabe dreht sich allem um Diafilme.

Schalte deinen Scanner ein und bereite ihn vor, damit du mit dem Scannen beginnen kannst (siehe Teil 1). Wenn du damit fertig bist, lies die nächsten Schritte für das Scannen von Farbumkehrfilm bzw. Diafilmen.

Diafilme

Diafilm, auch Farbumkehrfilm genannt, ist ein Film mit hohen Kontrasten. Wenn man ihn mit der vorgesehenen E-6 Emulsion entwickelt, erhält man Positive, die Bilder werden also wunderbare, realistische Farben zeigen – großartig, wenn man einen Leuchttisch, Projektor oder ähnliches besitzt.

Lege deinen Filmstreifen in die Scannermaske und wähle Vorschau aus (die blaue Schaltfläche unten). Ziehe dann die Auswahl auf die Größe des Bildes, weil der Scanner zum Beispiel keine Spinner-Fotos erkennt, weshalb du dann die Größe manuell einstellen musst. Wenn du Bilder mit Perforationslöchern scannen willst, musst du zuerst nur das eigentliche Bild auswählen und damit arbeiten, warum erkläre ich im folgenden Text. Deine Einstellungen sollten wie folgt aussehen:

Input-Einstellungen
Wähle Quelle: Farbpositivfilm
Scan Bereich: Auto Detect
Farbmodus: Farbe
Die Größen sollten schon gewählt sein, ich arbeite mit Millimetern.

Output-Einstellungen
Auflösung des Bildes: Das liegt ganz bei dir. Ich scanne generell mit 1200dpi, außer ich brauche eine sehr hohe Auflösung (denke aber daran, je höher die dpi, desto länger dauert das Scannen)
Größe des Bildes: Abhängig von den Einstellungen und dem jeweiligen Bild
Dateigröße: Die verändert sich mit den Einstellungen – die legst du nicht fest, es wird dir nur angezeigt, wie groß die Datei sein wird.

Bildeinstellungen
Bildanpassung: Foto
Unschärfe-Maske: Ein
Entferne Staub und Kratzer (FARE): Keine
Korrektur Verblassung: Keine
Korrektur Körnung: Keine
Korrektur Rücklicht: Keine
Hohe Qualität: Aus
Belichtungs-/Farbeinstellungen – Klicke den Pfeil für weitere Optionen:
Manuelle Belichtung: Hier kannst du die Belichtung deiner Bilder ändern, indem du den Pfeil nach unten klickst. Je höher du den Prozentsatz wählst, desto weniger stark wird es belichtet. Je geringer der Prozentsatz, desto heller wird das Bild belichtet.
Übernimm all diese Einstellungen auf alle Bilder.

Diese Schaltfläche für die Übernahme der Einstellungen ist essentiell, wenn man Perforationslöcher scannen will. Wenn du die Einstellungen vornimmst, während die Perforationslöcher mit ausgewählt sind, sehen deine Bilder ausgewaschen und überbelichtet aus, wie ich schon oben erwähnt habe. Du musst die Einstellungen bearbeiten, ohne dass die Perforationslöcher ausgewählt sind. Wenn dir das Ergebnis zusagt, dann klicke übernehmen und deine Einstellungen werden gespeichert. Danach kannst du deine Auswahl vergrößern, so dass auch die Perforationslöcher mitgescannt werden und das Bild bleibt so, wie du willst.

Hohe Qualität: Aus
Du wirst eine Reihe an Schaltflächen unten sehen, die sich mit Levels, Kurven, Sättigung etc. befassen – verwende sie, wenn nötig. Wenn du so weit bist, kannst du den grünen Knopf drücken und den Farbnegativfilm scannen.

EIN PAAR WEITERE GENERELLE REGELN:

  • Speichere die Bilder nach jedem Film, weil die Software manchmal abstürzt – das passiert nicht oft, aber es ist mir einmal passiert und das war sehr ärgerlich.
  • Säubere den Scanner immer bevor du scannst, damit Haare und Staub auf deinen Scans vermieden werden – das habe ich eindeutig zu oft vergessen, weshalb einige meiner Bilder so staubig aussehen!
  • Zu guter Letzt, EXPERIMENTIERE – es gibt viele kleine Knöpfe, mit denen du spielen kannst um herauszufinden, was dir gefällt. Du weißt nie, was dabei herauskommt.

written by nicx on 2012-10-02 #gear #tutorials #film #negative #tutorial #tipster #scanner #anleitung #scannen #diafilm #canoscan
translated by wolkers

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