LomoKino LomoAmigo Michael Raso vom Film Photography Project

Whoo-hoo! Ein LomoKino Musikvideo machte Michael Raso vom “Film Photography Project” aus New Jersey zu einem unser ersten LomoKino Amigos! Die experimentelle Electro-Akoustik Band “The Smoove Sailors” stellen ihren Song “Majic Carpet Fried” vor. Wie gut die kreative Kamera zu den unkonventionellen Melodien passt. Außerdem wartet unten noch eine Überraschung auf dich!

Name: Michael Raso
Ort: New Jersey
Blog/Website: Film Photography Project

Eine Musikvideo – das war bestimmt eine Herausforderung! Was hat dich dazu inspiriert The Smoove Sailors der LomoKino zu drehen?

Die Smoove Sailors spielen und nehmen experimentelle Musik auf.
Es war einfach natürlich die LomoKino und The Smoove Sailors zu kombinieren.
Ich hatte eine Einladung, die Proben der Jungs anzusehen und die ganze Band hat Interesse an traditioneller Fotografie – so machte es noch viel mehr Spaß!

Welche Erfahrung hast du mit dem Drehen?

Ich drehe professionell seit den späten 1980ern, als ich für Comcast (hier in den Staaten) drehte.
Ich arbeitete in ihrem Studio hier in New Jersey und war dafür verantwortlich 30-sekündige Werbespots für Kunden aus der Gegend zu drehen. In den 90ern und 2000ern machte ich mein eigenes Ding und produzierte viele billige Indie-Filme. Das waren nicht als Klassiker bekannte Filme wie Shock-O-Rama, Splatter Beach und Play-Mate of the Apes! Wenn du Schlafstörungen hast, siehst du vielleicht mal einen ganz spät in der Nacht im Fernsehen!

Würdest du sagen, es ist leichter oder schwieriger, ein Musikvideo zu machen, wenn die Melodien experimentell sind?

Ich fand es eigentlich recht leicht, die Musik auf meinen Film anzupassen, weil sie experimentell ist.
Ich versuchte nicht das Video direkt mit der Musik zu verbinden, sondern der Fokus lag darauf, die Stimmung zu vermitteln. Am Ende denke ich, passen Musik und die Bilder gut zusammen!

Welche Priorität setzt du beim Drehen? Verlässt du dich auf dein Bauchgefühl oder überlegst du dir vorher genau, was du im Film zeigen willst?

Normalerweise arbeite ich einen Plan aus, aber ich bin beinahe dazu gezwungen, Entscheidungen zu treffen oder andere Aufnahmen zu machen, wegen der Location, Licht (oder fehlendem Licht) und dem Bildobjekt. Bei den Smoove Sailors war das eine Live Performance, deshalb hatte ich zwei LomoKino Kameras mit zusätzlichen Filmen dabei und obwohl ich schon zuvor Ideen für Aufnahmen hatte, machte ich einfach spontan viele Entscheidungen, als sie zu spielen begannen.

Was gefällt dir am Drehen mit der LomoKino und generell 35mm Kameras zu diesem Zweck?

Die LomoKino ist ganz neu für mich, weshalb ich immer noch ganz fasziniert von ihr bin.
Ich habe schon Standbilder mit 35mm Film und Filme gedreht, aber die Idee, auf einen Film mit 36 Belichtungen zu drehen, scheint mir fast wie ein Fiebertraum. Ein komplett neue, fantastische Erfahrung – und das auf schlichte Art und Weise!

Warum arbeitest du so gerne mit dem ProFoto XL 100 Color Negative Film von KODAK?

Ich habe Kodaks Pro-Foto XL 100 entdeckt, als ich bei eBay nach Filmvorräten suchte.
Ich hatte zuvor noch nie davon gehört, weshalb ich im Internet ein wenig danach suchte.
Was ich herausfand war, dass der Film speziell für die Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen asiatischer Länder produziert wurde. Einige Fotografen haben den Film mit Kodak Gold verglichen, aber nachdem ich einige Filmrollen verschossen habe, nenne ich ihn “Portra Jr.” Pro-Foto kann man ganz leicht scannen und die Farben sind Kodaks Porta ähnlich. Der Film ist nicht so gut wie Portra, aber kostet nur etwa die Hälfte.

Wir wissen, dass Regisseure nicht die Details zu ihren künftigen Filmen verraten, aber kannst du uns trotzdem deine Pläne verraten?

Keine Geheimnisse. Ich erzähle gerne Neuigkeiten! Ich habe meine erste zwanigsekündige LomoKino Spook Show gemacht. Sie heißt Daughter Dracula und wurde auf Kodak Portra 160 gedreht.
Denk an einen Christopher Lee Horrorfilm im Hammer-Stil! Mein Ziel ist es, eine Serie bis Halloween 2012 zu machen.

Und hier ist es, die erste Serie von Spook Shows, die deine Zähne zum Klappern bringt! Halte die Augen offen für die nächste Ausgabe!

Wie war die Nachbearbeitung für dich?

Als normaler Fotograf hatte ich bereits Adobe Photoshop und einen Epson V700 Scanner.
Damit ich meinen LomoKino Film bearbeiten konnte, musste ich 144 Einzelbilder pro Rolle scannen.
Das ist schon eine ganz schöne Aufgabe und deshalb werde ich meinen nächsten LomoKino Film besser planen. Das Scannen ist viel Arbeit, deshalb werden mir gut geplante Filme im Nachhinein viel Zeit sparen. Obwohl ich schon viele Filme bearbeitet habe, habe ich dazu nie einen Computer verwendet – deshalb war die Erfahrung ganz neu für mich. Ich hatte eigentlich keine Software und daher ging ich auf die Lomography Website und begann Demos anzusehen, wie man einen LomoKino Film bearbeitet. Ich verwende einen PC und was für eine Überraschung, die Software, die ich brauche (Windows Movie Maker) war bereits installiert. So weit ich weiß, ist der Movie Maker eine sehr grundlegende Software, was ich großartig finde, weil jeder mit einem Computer und Scanner einen LomoKino Film bearbeiten kann.

Welche Regisseure inspirieren dich?

Am stärksten werde ich von hart arbeitenden, fleißigen Filmemachern wie George Romero ( “Night of the Living Dead”) und Sam Raimi ( “Evil Dead”) beeinflusst.
Das sind Kerle, die aus minimalen Budgets wunderbare, bahnbrechende Filme machen.

Du drehst aus einer Reihe verschiedener Winkel, so dass ich mir denke, dir gefällt die Mobilität der LomoKino. Welche Entscheidungen triffst du, wenn du eine extreme Nahaufnahme oder eine Weitwinkelaufnahme machst?

Ich sehe den endgültigen Film bevor ich ihn drehe. So kann ich (irgendwie) den Film schon beim Drehen bearbeiten. Bei diesem Film war das Bildobjekt Live Musik. Dadurch hatte ich die Freiheit ganz verschiedene Aufnahmen zu machen und ich habe versucht, den Auftritt so gut wie möglich festzuhalten. Ich habe 20 Einzelbilder von einer Gitarre, habe dann die Kamera gedreht und das Schlagzeug gefilmt, sie schnell hochgehalten und ein paar Aufnahmen mit den Gesichtern gemacht. Ich drehe, seit ich meine erste Super Kamera mit 15 benutzt habe. Insofern hatte ich 32 Jahre Übung, bis ich diese LomoKino Erfahrung gemacht hatte!

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written by soundfoodaround on 2012-03-19 #videos #people #band #lomo-amigo #experimental #horror #dracula #acoustic #lomoamigo #color-negative-film #lomokino-amigo #film-photography-project #profoto-xl-100
translated by wolkers

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