Mit der LC-A+ im Kuriositätenkabinett – so war es im Naturkundemuseum Berlin!

Eingelegte Schlangen und Fische, Reihen von Vitrinen mit Tierpräparaten, haushohe Dinosaurierskelette,
uralte Schädel, ein riesiges Haifisch-Gebiss, übergroße Insekten-Modelle… Das klingt ein bisschen gruselig? Das ist es! Besonders im schummerig gedämpften Halblicht des Naturkundemuseums Berlin, in dem alle Exponate überaus stimmungsvoll in Szene gesetzt sind.

Aus dem ersten Frühlingssonnenschein traten wir durch die hohen, schweren Flügeltüren des Eingangsportals in eine fremde Welt. Gleich in der ersten Halle ragten sie auf: Die riesenhaften Skelette von pflanzenfressenden Langhalsdinosauriern, deren Schädel sich ziemlich hoch über unseren Köpfen befanden. Seitlich rasten einige kleinere Raubsaurier durchs Bild – doch wir waren völlig eingenommen von dem Versuch, uns die passenden Bäume für die friedlichen Giganten vorzustellen. Fast konnten wir die Erde dröhnen hören unter den mächtigen Schritten dieser Riesen, die hoch über uns von vergangenen Zeiten zu raunen schienen. Geradezu zierlich erschien dagegen der Stegosaurus, den wir etwas später entdeckten.

Weiter ging es zu den Vorfahren der uns heute bekannten Säugetiere und Insekten und zu den frühen Menschen. In den geheimnisvoll abgedunkelten Räumen wurden unsere LC-A+ Kameras auf eine harte Probe gestellt. Wie gut, dass diese Schätzchen mit ihren Belichtungsautomatiken mitdachten und das Optimum aus dem Dämmerlicht herausholten. Größtenteils verwendeten wir ISO 400 Filme. Doch sogar mit gecrosstem ISO 200 Dia-Film kam noch genug Helligkeit zusammen. Auf die Belichtungsautomatik der LC-A kann man sich in schwierigen Situationen wirklich verlassen!

Weiterhin bewunderten wir Planeten, Gesteine und Mineralien – und eine verwunschen blau schimmernde Probe der menschlichen DNA.

Und dann… wurde es richtig unheimlich. Wir betraten den kalten, finsteren Saal, in dem in deckenhohen, grünlich erleuchteten Vitrinen die Sammlung der Nass-Präparate lagert. Hier befinden sich, laut Hompage des Museums, in 276.000 Gläsern und 81.880 Litern Alkohol zahllose Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien und Säugetiere. Eine eigenartige Atmosphäre herrschte in diesem Raum, durch den sich die meisten Menschen unwillkürlich schweigend bewegten. Gelegentlich ereiferten sich halblaut meckernde Eltern (“da sollte dranstehen erst ab 18”), die ihre Kinder rasch wieder nach draußen zerrten. Doch abgesehen von solchen Intermezzos war es ruhig. Gespenstisch ruhig angesichts der seltsam fremdartigen, toten Lebensformen unseres eigenen Planeten.

Viel zu schnell wurde es Abend, und das Naturkundemuseum schloss seine Pforten. Überflutet und auch etwas aufgewühlt von den vielen spannenden und unheimlichen Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg zum Lomography Gallery Store.

Sind eure Fotos schon entwickelt? Wir sind sooo neugierg! Verlinkt sie doch in den Kommentaren!

written by princess_crocodile on 2012-03-07 #news #museum #event #workshop #berlin #lomowalk #photowalk #lc-a #ausflug #lomography-gallery-store-berlin #naturkundemuseum #dinosaurier #35mm-films #museum-of-natural-science #praparate #formaldehyd #sammlungen

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