Auf der Suche nach dem Roten Regenbogenfisch! Das war unser Ausflug ins Aquarium am Berliner Zoo

Was macht man an einem dieser grauen, stürmischen Wintertage, an dem sogar die Möwen von der Küste ins Landesinnere fliehen? Richtig, man geht mit der Lubitel ins Aquarium! Dort ist es schön warm, und bläuliches und grünliches Licht weckt, zusammen mit den bunten Farben der Fische, Tropenstimmung. Ein Bericht aus dem Berliner Amazonasdelta.

Von: spiegeleule

Wie gut es tat, dem tristen Grau des winterlichen Häusermeers zu entfliehen! Kaum hatten wir den Eingangsbereich des Aquariums am Berliner Zoo passiert, nahmen wohlige Wärme, bläulich schimmernde Dunkelheit und das Plätschern von Wasser uns in Empfang. Ein faszinierendes Unterwasserreich tat sich vor uns auf und zog uns sofort magisch in seinen Bann. Auf ging es mit der Lubitel zu den Bewohnern dieser stillen, verzaubernden Welt.

Von: spiegeleule

Still? Naja, potentiell still. Allerdings nicht an diesem Tag, einem Samstag, der nicht nur uns, sondern wahre Besucherströme angelockt hatte. Paare, Kindergeburtstagsgruppen, junge Eltern und digitale Fotografen mit leuchtenden Displays drängten sich vor den Glasscheiben; teilweise musste man regelrecht anstehen, um freie Sicht zu haben. Mit unseren eigenartigen Kameras vor dem Bauch fielen wir in Dunkelheit und Gedränge kaum auf. Geduldig reihten wir uns in den Menschenstrom ein, ließen uns von Becken zu Becken treiben und suchten uns ruhige Ecken, um beim Belichten nicht angestoßen zu werden.

Denn bei diesen schummrigen Lichtverhältnissen waren längere Belichtungszeiten und weit geöffnete Blenden angesagt. So übten wir uns im Ruhighalten unserer Kameras und suchten ebene Untergründe, um sie abstützen zu können. Gut geeignet waren dafür die Rahmen der Aquarien sowie eine Bank im hinteren Teil der Räumlichkeiten. Bald fanden wir heraus, dass manche Becken einfach zu dunkel waren, um sie halbwegs freihändig zu fotografieren. Also hielten wir Ausschau nach helleren Bassins und versuchten, Licht(quallen)quellen oder -flecken mit einzufangen.

Es war gar nicht so leicht, die flitzenden Fische schnell genug zu fokussieren. Wir verlegten uns auf langsamere Exemplare oder visierten feste Algen- und Gesteinsformationen an und warteten, bis ein Wasserbewohner auf gleicher Höhe schwamm. Das funktionierte (meistens) recht gut – auch, wenn die Dunkelheit und die Reflexionen und Brechungen des Wassers dem Auge manchen Streich spielten.

Schließlich begaben wir uns ein, zwei Etagen höher zu den Behausungen der Reptilien und Amphibien – denn im Berliner Zoo Aquarium gibt es nicht allein Fische zu sehen. Wir entdeckten Schildkröten, Schlangen, Frösche und kleine Krokodile. Wer allerdings von Ängsten vor diversen Kriechtieren geplagt wird, der sollte diese Stockwerke und die folgende Fotostrecke meiden.

Gegen Abend wurde es so voll, dass wir nach und nach die Flucht ergriffen. Ohnehin waren unsere Filme so gut wie verschossen, und letzte Bilder ließen sich in der Eingangshalle füllen, wo Kinder vor einer hohen, runden Wassersäule herumalberten und die Vitrinen des Museumsshops funkelten.

Und schließlich hatten wir tatsächlich das Glück, den Roten Regenbogenfisch zu entdecken. Hier ist er:

Oder zumindest fast. Zum Vergleich: Der echte Lachsrote Regenbogenfisch.

Wo sind eure Fotos vom Workshop? Verlinkt sie doch in den Kommentaren!

Lomography Gallery Store Berlin
Friedrichstraße 133
10117 Berlin
T: 030 202 151 62

Werdet Fan bei Facebook, folgt uns auf Twitter und besucht unser wunderbares LomoHome.

written by princess_crocodile on 2012-03-01 #news #event #zoo #aquarium #workshop #lubitel #berlin #lomowalk #120-film #gallery-store #wasser #fische #ausflug #lomography-gallery-store-berlin #quallen #tiefsee #putzerfisch #regenbogenfisch

More Interesting Articles