Der LomoWalk ins Südliche Hansaviertel im Rückblick

An einem dunkelgrauen, leicht nieseligen Tag vor dem arktischen Wintereinbruch machten wir uns mit unseren La Sardinas auf den Weg ins Südliche Hansaviertel, um die dortigen Bauhaus-Architekturen zu erkunden. Die Umstände (Nässe, Kälte) waren gegen uns und unsere süßen Kameras, doch wir ließen uns nicht unterkriegen!

Fast ausgestorben fanden wir das Viertel vor, nachdem wir den S-Bahnhof Bellevue verlassen und uns in Richtung unseres Zielgebietes orientiert hatten. Schuld daran war sicherlich das Wetter, das mit seinem tristen Grau in Grau nicht unbedingt zu einem Spaziergang einludt. Doch wir waren fest entschlossen, das Beste daraus zu machen, und stürmten mit unseren La Sardina Kameras drauflos.

Von: lomographyberlin

Unseren urspünglichen Plan, anhand einer Karte die Gebäude einzelner Architekten abzuklappern, gaben wir schnell auf. Die Kapuzen gegen den Regen tief ins Gesicht gezogen, ließen wir uns treiben. Wir passierten die U-Bahn Station Hansaplatz, eine Bibliothek, eine bizarr geformte Kirche und einige Wohntürme.

Im Sommer mag das Hansaviertel mit seinen ausgedehnten Rasenflächen und seinen vielen Bäumen eine schön grüne Gegend sein. Uns war jedoch bald ein bisschen trist zumute. Das Bunteste, was wir fanden, war dieser kleine Spielplatz.

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Als unsere Hände und Füße kalt zu werden begannen, machten wir uns auf den Rückweg zur S-Bahnstation – und entdeckten auf einem der menschenleeren Parkplätze ein spektakulär begrüntes Auto, das dort einsam und von seinem Besitzer vergessen stand.

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Meine Fotos entstanden mit einer alten Praktica-Kamera, die ich zu Testzwecken dabei hatte. Ihre Glaslinse kam mit den ungünstigen Lichtbedingungen gut zurecht.

Mit unseren Sardinas mussten wir allerdings etwas tricksen. Wir hatten keine Blitze dabei, und übten uns daher in der Kunst der Mehrfach- und Langzeitbelichtung, um ausreichend Licht auf unsere Bilder zu bekommen.

Wer weiß, dass er sich in eine Low-Light Situation begeben wird, kann sich allerdings auch behelfen, indem er seinen Film mit einer ersten Motiv-Lage vorbelichtet. Dazu eigenen sich etwa Landschaften, Farben oder Muster, die man von einem Bildschirm oder aus einem Buch abfotografieren kann. Wer das selbst einmal versuchen möchte, sollte zu einer Kamera mit exakten Fokuseinstellungen greifen und gegebenenfalls eine Makro-Linse bereithalten. Den präparierten Film dann vorsichtig zurückspulen (so, dass noch ein Stück Filmzunge aus der Kapsel herausschaut) und zum Doppeltbelichten in eine La Sardina (oder eine Diana Mini, eine LC-A+, oder, oder, oder) einlegen. Und los geht’s!

Ich hatte einen auf diese Weise vorbereiteten Film im Hansaviertel dabei. Hier seht ihr, was dabei herausgekommen ist:

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Sind eure Bilder schon fertig? Verlinkt sie doch in den Kommentaren, damit wir alle sie ansehen können!

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written by princess_crocodile on 2012-02-09 #news #event #workshop #lomowalk #bauhaus #lomography-gallery-store-berlin #spaziergang #januar #sudliches-hansaviertel

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