Planung und Dokumentation von Wahnsinnsbildern

Obwohl es sich bei Lomographie um Improvisation und das Fotografieren aus der Hüfte dreht, kann es nicht schaden, darüber hinauszugehen und ein paar Wahnsinnsbilder zu planen. So mache ich das.

Von: stratski

Mache eine Liste mit Ereignissen
Ein Spruch besagt: “Regeren is vooruitzien” (Regieren heißt, in die Zukunft zu blicken). Deshalb habe ich eine Liste von großen Fotoevents gemacht: Geplante Urlaube, Tagesausflüge, Festivals, Welt-Pinhole-Tag, alles, was tolle Bilder zustande bringen könnte. Moderne Leute können das bestimmt in einer tollen Kalender-App auf ihrem Smartphone speichern (du kannst sogar monatliche, wöchentliche oder tägliche Erinnerungen einstellen), aber ich habe ein einfaches Tagebuch. Eines, bei dem auf jeder Seite ein Tag ist und ich viel Raum für Notizen habe.

Von: stratski

Plane voraus
Wenn du weißt, dass ein Ereignis bevorsteht, dann kannst du dir selbst einen Gefallen tun, indem du voraus planst. Welche Kamera oder Kameras wirst du mitnehmen? Welchen Film? Mich entspannt es, wenn ich vorher weiß, was ich zu einem Ausflug mitnehme – dann muss ich mich nicht in der letzten Minute entscheiden, während mein Liebster ungeduldig mit dem Fuß wippt und mich hetzt. Nimm dir die Zeit dafür, die du dafür brauchst. Du willst vielleicht auch neue Filme bestellen und das braucht ja Zeit.

Von: stratski

Mache Notizen
Wenn du, wie ich, das Gedächtnis eines alten Goldfischs hast, dann schreibst du gewisse Dinge besser auf. Ich schreibe in meinem Tagebuch jedes Ereignis und die Kamera und den Film auf, die ich verwenden will und Accessoires, die ich benötige (Stativ, Kabelauslöser etc.). So muss ich dann nicht grübeln, was ich mir vorher überlegt habe.

Von: stratski

Ich habe etwa zwanzig (funktionierende) Kameras und ein echt schlechtes Gedächtnis. Ich vergesse schnell, welcher Film in welcher Kamera ist und was ich schon fotografiert habe. Wenn ein Film voll ist, warte ich immer etwas bevor ich ihn entwickle (es ist leichter, mehrere Filme auf einmal zu entwickeln) und dann vergesse ich, in welcher Kamera ich den Film hatte, was darauf ist etc.
Die Lösung: Jedes Mal, wenn ich einen Film einlege, schreibe ich folgendes auf:

  • Kamera
  • Film
  • Datum
  • besondere Aufnahmen (“Mamas Geburtstag”, “Zoo”) und das Datum
  • wann ich mit der Rolle fertig bin
  • wann ich die Rolle entwickle (mit Details über die Chemikalien und die Entwicklungszeiten)

So weiß ich, was was ist, wenn ich meine Negative scanne und die Tags bei Lomography.com eingebe. Ich habe ein extra Notizbuch für meine Filme, aber 2012, glaube ich, werde ich das mit dem anderen Notizbuch verbinden. Je weniger Papier, desto besser.

Von: stratski

Das hört sich vielleicht sehr pingelig an, aber nach ein paar hundert Aufnahmen, kann dir das viele Kopfschmerzen ersparen und du kannst deine Bilder besser ordnen.

written by stratski on 2012-06-30 #gear #tutorials #tipster #plan #dokumentation #planung
translated by wolkers

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