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Community LomoAmigo Calo: Die Dinge auf eine andere Art sehen

Calo ist ein schwedischer Lomograph, der sagt, er habe die meiste Zeit seines Lebens auf dem Volleyballplatz verbracht, aber jetzt verbringt er seine Zeit in seinem Sommerhaus an der Westküste — außer wenn er fleißig als Artdirector oder Seniorchef arbeitet. Erfahre mehr von ihm und sieh dir seine Lomographien unten an!

Von: calo

Name: Ola Carlberg
Beruf: Art Director und Seniorchef
Land: Schweden

Wie würdest du dich selbst in einem Wort beschreiben?

Neugierig.

Wie lange bist du schon Lomograph?

Ich habe meine erste Lomo Kamera (LC-A) vor zwölf Jahren gekauft.

Wie würdest du den ‘analogen Lebensstil’ beschreiben?

Einfach und nicht zu kompliziert. In der schnellen und perfekt digitalen Welt ist es befreiend etwas zu erschaffen, das es nicht gibt.

Was gefällt dir am besten daran, eine Filmkamera zu benutzen?

Ich liebe einfach das Gefühl, dass du auf die Ergebnisse einer Bildreihe warten musst — das ist wie Weihnachten, jedes Mal. Das liebe ich einfach. Schnelligkeit: Deine analoge Kamera ist immer “eingeschaltet”. Du siehst etwas, dass du fotografieren willst und in einer Sekunde kannst du ein Bild machen. Das Unerwartete: Ein Fehler kann zu etwas Fantastischem werden. Fotografie wird mehr zu einem “kontrolliertem Unfall”, weil du mit Film und Doppelbelichtungen experimentieren kannst. Es geht darum, das Gefühl hinter dem, was du siehst, festzuhalten, statt einfach eine Aufnahme zu machen.

Von: calo

Hast du deine Kamera schon mit in ein anderes Land genommen? Wohin?

Tatsächlich hatte ich vor einem Jahr eine Fotoausstellung mit einem Reisethema Travel With Lomo (die Bilder oben). Ich habe ein paar meiner Aufnahmen aus New York, Rom, Berlin, Nizza, Amsterdam und Florenz ausgestellt. Das ist mein größtes Anliegen beim Reisen — welche Kameras ich mitnehmen und wie viele. Die LC-A ist freilich immer dabei.

Was war die ungewöhnlichste Erfahrung, die du beim Fotografieren, gemacht hast?

Viellicht ist das nicht wirklich eine fotografische Erfahrung, aber sie ist trotzdem seltsam. In Berlin konnte ich die Ladeninhaberin des Lomography Gallery Store Berlin nicht davon überzeugen, dass tatsächlich ich auf dem Cover Bild des Fisheye Submarine Kartons bin. Sie wollte mir nicht glauben.

Wie passt Lomographie zu deiner Karriere als Art Director?

Ich versuche die Dinge auf eine andere Art zu betrachten, andere Winkel, verschwommene Bereiche, versuche ich so oft wie möglich zu verwenden und ich versuche die Kunden von der Macht der Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu überzeugen. Und dass, das Ideal nicht immer die beste Lösung ist, so dass man einen Wandel erwirken kann im Design.

Kannst du uns etwas über künftige Projekte erzählen?

Das wäre dann Filmemachen, weil meine brandneue LomoKino gerade angekommen ist. Ich war hin und weg von den Ergebnissen, als ich Filme auf Vimeo sah.

Wenn du ein Foto von jemand machen könntest, tot oder lebendig, wen würdest du wählen und warum?

Thom York oder gleich Radiohead. Sie waren immer eine Quelle der Inspiration für mich, musikalisch, grafisch, in Fotos und Videos.

Dein Rat an andere Lomographen?

Denk nicht nach. Mach Sachen, die du sonst nicht machst. Öffne hin und wieder deine Kamera. Und vor allem, fotografiere so viel wie möglich.

Von: calo

written by plasticpopsicle on 2012-01-31 #people #lc-a #lomography #calo #lomoamigos #lomoamigo #ola-carlberg
translated by wolkers

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