Community LomoAmigo Stephen James Kerr benutzt die LomoKino

Schreiben und Fotografieren sind auf jeden Fall Fähigkeiten, auf die man stolz sein sollte. Unser LomoKino Amigo macht beides und nimmt dazu noch Filme mit der LomoKino auf. Lies seine Geschichte und erfahre mehr über seine LomoKino Abenteuer!

Von: stephenjameskerr

Voller Name: Stephen James Kerr
Lomography Username: stephenjameskerr
Ort: Toronto, Kanada

Erzähl uns ein wenig von dir. Womit verdienst du dein Geld? Welche Interessen hast du?

Ich bin Autor und Fotograf. Ich schreibe nichts fiktionales, sonder über Politik und im Moment arbeite ich an einer Geschichte der Demokratie. Meine fotografischen Interessen konzentrieren sich auf Reportage und menschliche Konflikte, zwischen Menschen und auch zwischen Menschen und der Umwelt.
Ich fotografiere außerdem gerne in der Natur.

Wie lange bist du schon Lomograph und wie hast du die Community entdeckt?

Ich bin relativ neu bei “Lomography”. Aber ich habe mit Film fotografiert, bevor ich zur Digitalfotografie gewechselt habe. Dieses Jahr entschloss ich mich in eine Rolleiflex Mittelformatkamera zu investieren und ich hab mich wieder in Film verliebt. Etwa zur selben Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad die Queen St. West in Toronto entlang und mir fiel der Lomography Shop auf. Die Dinge ergaben sich einfach irgendwie und ich entdeckte die LomoKino. Ich nehme Lomographie als “langsame Fotografie” war, so wie das “Slow Food Movement”, das in Italien als Reaktion auf das Fast Food entstand. Wenn du mit Film fotografierst, wirst du gewissermaßen gezwungen, langsamer zu fotografieren und du fotografierst viel mehr aus deiner Intention heraus.

Beschreibe die LomoKino mit fünf Worten.

Retro. Langsam. Skurril. Rhythmisch. Bedacht.

Wie gefiel dir das Drehen mit der LomoKino?

Die Kamera macht viel Spaß. Den Bildsucher “muss” man verwenden. Ich drehe gern an öffentlichen Orten und die LomoKino zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und es werden viele Fragen gestellt, viel gelächelt und ich ernte viele verwirrte Blicke. Ich bin richtig “altmodisch”, wenn ich Standaufnahmen mache, da benutze ich entweder einen “Monopod” oder einen “Gunstock”… da gucken dann noch mehr Leute.
“Wer ist der Kerl mit der alten Kamera auf einem Gewehrkolben?” Das Drehen macht aber viel Spaß, vor allem auch, weil es Leute dazu bringt, Fragen zu stellen. Das passiert einem nicht mit einer Digitalkamera.

Wer oder was hat dich zum Kauf der LomoKino angeregt?

Ich glaube, die Idee einen wirklichen Film zu drehen — was ich noch nie gemacht habe — hat mich geradezu “verführt”. Dieses Gerät hilft mir auch bei dem digitalen Filmen; ich habe die Digitalfotografie nämlich nicht gänzlich aufgegeben. Die LomoKino ist fantastisch, weil sie ein ganz neues Genre der Kurzfilme einführt.

Irgendwelche seltsamen oder witzigen Erlebnisse, die du mit der Kamera hattest?

Nun, ich habe sie eigentlich erst einmal richtig benutzt, bei einer Demonstration, wobei “Occupy the LomoKino” aus der Filmrollen vom Lomography Shop entstand. Jeder war ganz neugierig und stellte mir viele Fragen. Irgendwann hielten zwei digitale Filmemacher ihre Kameras auf mich, wie ich am Hebel der LomoKino drehte. Und dann zeigte ich meiner Schwester die Kamera. Das bestätigte nur ihre Meinung, dass ich seltsam sei.

Occupy the LomoKino

Wenn du irgendeine Person, lebendig oder tot (oder sogar fiktiv) mit deiner LomoKino ablichten könntest, wen würdest du nehmen und warum?

Da würde ich etwas untypisches nehmen, also vielleicht die Grabrede von Pericles vom Krieg zwischen Athen und Sparta. Warum? Weil mich das alte Athen fasziniert. Und vielleicht, weil ich etwas seltsam bin.

Zeig uns doch bitte den LomoKino Film, der dir am besten gefällt.

Ich liebe “Makeout Ready”!
Der Film ist so auf sein Bildobjekt konzentriert und zeigt mir etwas, das ich zuvor noch nicht gesehen habe. Sehr witzig und unbefangen.

Irgendwelche Pläne für die LomoKino? Mehr Filmchen oder vielleicht ein Film voller Länge?

Ich bin im Moment in Irland und besuche für einen Monat meine Familie. Wir reisen ein wenig und ich habe ein paar Ideen, wie ich ein paar Szenen mit der LomoKino von den alten heidnischen Stätten in Irland drehen kann. Vielleicht Loughcrew oder Newgrange. Ich habe etwas ähnlich altes entdeckt, einen Agfa 35mm Film, der 2003 abgelaufen ist und den bewahre ich für diesen Film auf. Wie das werden wird? Eine tolle Überraschung!

Dein Rat für künftige LomoKino Benutzer.

Benutze den Hebel, um eine unverwackelte Aufnahme zu bekommen. Geh nah an dein Bildobjekt ran und bedenke die horizontale Aufnahme der LomoKino. Und dann raus mit dir und viel Spaß!

Tauche in eine ganz neue Dimension des Analogen ein, mit der LomoKino. Lomography’s eigene analoge 35mm Filmkamera, die dir erlaubt, Handlungen und Geschichten als Film festzuhalten! Mach 144 Einzelbilder auf einen handelsüblichen 35mm Film und erschaffe deine eigenen kinematographischen Meisterwerken. Du willst Filme auf die alte Art sehen? Es gibt auch ein LomoKino & LomoKinoscope Package!

written by mayeemayee on 2012-01-19 #videos #people #movies #camera-reviews #community #lomoamigo #lomokino #lomokino-lomoamigo #stephenjameskerr
translated by wolkers

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