Team Macho: Die Mythologie der Kollektivität der Pop-Kultur

Triff das Team Macho aus Toronto: eine gemeinschaftliche Gruppe von Illustratoren und Künstlern, bestehend aus Lauchie Reid, Chris Buchan, Nicholas Aoki, Jacob Whibley und Stephen Appleby-Barr. Sieh dir die einfallsreichen Fotografien an, die sie während der Vorbereitung und Zusammentragung kreativer Arbeit für Ausstellungen in ganz Kanada gemacht haben.

Stimmt es, dass sich eure Gruppe im College gebildet hat, weil ihr alle mit dem Studienfach “Illustration” an der Universität unzufrieden wart? Seid ihr immer noch solche Rebellen?

Wir haben uns tatsächlich durch den Illustrationskurs kennen gelernt, aber es wäre zu viel gesagt, wir wären damit unzufrieden gewesen. Wir mochten den Kurs eigentlich, allerdings hatten wir unsere Schwierigkeiten, die beteiligten Leute zu verstehen. Ihre Denkweise erschien uns etwas verhalten und unfreundlich. Deshalb taten wir uns zusammen, damit ein Gemeinschaftssinn und eine Malpraxis zustande kam, die für uns natürlich und spannend war. Der gleiche Impuls treibt uns auch heute noch an. Wir erreichen unser Ziel gern über… indirekte Wege. Außer Nick, der ist ein Pullunder tragendes Yachtclubmitglied und dementsprechend konformistisch.

Die Arbeit von Team Macho wurde als “der Mythos des Kollektivs der Pop-Kultur, der Ähnlichkeit mit einer sehr nerdigen Form von Wahrheit hat” beschrieben. Würdet ihr dem zustimmen, dass ihr eine Art Mythologie erschaffen habt?

Auf eine gewisse Weise ist die Mythologie die Summe all unserer Bemühungen und unsere Zeichnungen sind Zeugnis davon. Wir haben eine sehr unkonventionelle Methode der Arbeit für uns entdeckt und das Gut, das wir miteinander teilen (also gedankliches Gut, sowie auch materielles), hat wirklich die Art verändert, wie wir miteinander umgehen. Also ja… Unsere Arbeit kommt von dieser “geteilten” Mythologie und auch unsere Begierde danach, noch mehr zu entdecken und die bizarre Leere und wilde, komplexe Metaphern zu verschlüsseln — die sind die wichtigsten Komponenten für unsere Zusammenarbeit.

Es ist schwer vorstellbar, wie eine Gruppe Leute eine Arbeit herstellen kann. Wie sieht der Entstehungsprozess aus und was macht ihr, wenn euch der Beitrag eines Mitgliedes nicht besonders zusagt?

Es gab keine eindeutige Richtlinie, als wir begannen, so zu arbeiten. Viel kam also aus dem Affekt. Wir haben wahrscheinlich schon mit allen Problemen, die bei der Zusammenarbeit entstehen können, durchgemacht. Wir verwenden kaum eine Strategie, um diese Probleme zu lösen. Wir streben fortan an, neue Methoden zu entdecken, wie wir verschiedene Dinge bewerkstelligen können. Insofern sind die auftauchenden Probleme eigentlich wertvolle Lektionen. Wir haben Arbeiten zerschnitten, Sachen übermalt, Dinge gemalt, die sich über andere lustig machen, die uns nicht gefallen… Man findet immer einen Weg, damit es klappt.

Ist Toronto eine gute Stadt, bezüglich ihrer Kunstszene oder arbeitet ihr einfach nach eurem Stil?
Toronto hat eine großartige Kunstgemeinde. Es gibt so viele begabte Leute, tolle Galeristen und engagierte Sammler. Aber auch den zweiten Teil der Frage würde ich mit “Ja” beantworten. Nicht wegen Desinteresse, was sonst noch so abläuft, aber einfach weil es so viel in so wenig Zeit zu tun gibt.

Was war eure Inspiration für eure Rekreation der Diana F+ für die Diana World Tour?

Wir haben unserer Katze Punchy, die leider vor ein paar Jahren spurlos verschwunden ist, einen Altar errichtet. Wir glauben gerne daran, dass sie jetzt an einem besserem Ort ist. Einem Ort voller Geheimnisse, Symbolismus und dunklen Schachteln, in denen sie schlafen kann.

Wie hat es euch gefallen, mit der La Sardina zur analogen Fotografie zurückzukehren?
Wir haben uns wie Idioten gefühlt. Wir haben wohl so unsere Probleme mit Knöpfen. Aber es ist eine tolle Möglichkeit, seinen Alltag nochmal zu durchleben. Eine analoge Kamera dabei zu haben und sein Leben zu dokumentieren, ist eine tolle, entspannende und aufregende Sache. Du weißt einfach nie, wie es aussehen wird.

Welche Ausstellung hat das Team Macho als nächste?

Wir machen eine Installation in der Art Gallery of Ontario im Februar, basierend auf den mythologischen Konstruktionen von Northrop Frye und wir befassen uns mit der Beziehung, die Leute zu einem künstlerischen Prozess haben und den Raum, den dieser Prozess einnimmt. Das wird bestimmt klasse.

Gebt doch anderen aufstrebenden Künstlern ein paar weise Worte auf den Weg!


Arbeite kontinuierlich und erfinde keine Ausreden. Wenn du etwas bis ans Ende deines Lebens machen willst, dann zeig den Respekt, den diese Sache verdient hat. Außerdem solltet ihr nett zueinander sein und weiter feiern!!

Setz die Segel mit unsere neuen La Sardina collection! Diese 35mm Kameras sind mit einer spektakulären Weitwinkellinse, der Möglichkeit zu Doppelbelichtungen und einem Rückspulmechanismus ausgestattet—also mit allem, was du für spaßige und abenteuerlich Eskapaden brauchst. Hol dir deine eigene La Sardina Kamera!

written by jeanettelee on 2012-01-06 #people #toronto #artist #diana #lomoamigo #team-macho
translated by wolkers

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