Triff unseren Community LomoAmigo Jorgesato!

Unser neuster Community LomoAmigo Jorgesato kommt aus São Paulo in Brasilien. Es sollte dich also nicht verwundern, dass die meisten seiner Schnappschüsse kunterbunt und feierlich sind. Na los, sag doch Hallo zu ihm!

Echter Name: Jorge
Land: Brasilien

Könntest du uns zuerst ein wenig von dir erzählen – vielleicht eine interessante Tatsache, die die meisten Leute verwundern wird?
Meine Freunde sagen immer, dass ich wie ein „Verrückter“ die ganze Zeit fotografiere. Ich weiß nicht, ob ich dieses Kompliment wirklich verdiene, aber um ehrlich zu sein… Ich mache wirklich außerordentlich viele Bilder und ich kann mich davon auch nicht abhalten. Ist das ein analoger Virus?

Wenn ich weiß, dass ich extrem viel fotografieren werde, zum Beispiel auf einer Reise, einem Ausflug oder einem traditionellen Fest, dann trage ich Klamotten mit vielen Tasche, weil ich wirklich ungern in meinem Rucksack nach Kameras krame, wenn vor meinen Augen ein fantastische Bildmotiv ist.

Wie lange bist du schon Lomograph und wie bist du dazu gekommen?
Ich erinnere mich daran, dass ich 2008 mit einer Fisheye 2.0 anfing und versucht habe, herauszufinden, was denn Lomography eigentlich sei und wie es möglich sei, solche stark gesättigten Bilder zu bekommen. Dann entdeckte ich die Lomography Community. Es war mir unmöglich, mich nicht anzumelden. Der Rest ist Geschichte.
Ich bin auf Lomography gestoßen, als ich nach ein paar Fotografien im Internet suchte. Als Fotograf ist es wichtig, dass man weiß und versteht, was denn bei der Fotografie, dem Design und auf dem Kunstmarkt eigentlich so passiert.

Deine Pläne für die Wintersaison?
Ich werde wahrscheinlich mit meiner Familie verreisen (das mache ich üblicherweise). Ich finde, es ist eine schöne Tradition, die winterlichen Feiertage mit seiner Familie zu verbringen. Und wer hätte es gedacht? Ich bin der offizielle Reisefotograf! Manchmal sehen meine Eltern ganz verwirrt Mehrfachbelichtungen an und sagen etwas, wie „Ich bin total verwirrt…. wo bin denn ich in dem Bild?“ und ich antworte dann „… das ist Lomographie!“.

Irgendwelche guten Vorsätze für 2012?
Oh ja! Ich werde ein paar persönliche Projekte in Brasilien und auch im Ausland ausstellen, die mit meinen Lomo Kameras, ein paar TLR Kameras wie einer Rolleiflex, Yashica D an Mat entstanden sind. Alles analog. Einen weiteren Vorsatz habe ich noch, aber den hatte ich bereits 2008: ins Fitness-Studio gehen! Ich reise viel umher und trage dabei viel Gewicht – manchmal über sechs Kameras (ein paar davon sind aus Metall) und ein Arzt meinte, ich sollte trainieren… Die Leute sagen, 2012 geht die Welt unter, aber es könnte auch mein persönlicher Trainingsbeginn sein.

Wenn du allen einen Film und ein Lied empfehlen könntest, was würdest du wählen?
Ich nehme „Die fantastische Welt der Amelie“, weil der Film bezüglich seiner Ästhetik so einzigartig und lebhaft ist. Außerdem ist die Geschichte wirklich interessant und clever.
Bei dem Lied würde ich irgendetwas von Sigur Rós nehmen. Seine Lieder sind so friedlich und schön, selbst wenn man die Texte nicht versteht. Wenn du Zeit dazu hast, solltest du dir das Musikvideo zu Glósóli ansehen. Das ist wahrlich ein Meisterwerk und war der Anlass dafür, dass ich nach Island gereist bin.

Deine liebste analoge Kamera?
Eindeuting die Lomo LCA+ RL! Ohne Zweifel! Ich liebe sie so sehr, vor allem wegen dem Splitzer. Dieses kleine Accessoire erlaubt dir, ganz neue Welten zu entdecken.

Welche Kamera hättest du gerne als nächste?
Die Lomo LC-Wide wäre ein großartiges Weihnachtsgeschenk. Einen Nikolaus mit einer Weitwinkellinse zu fotografieren muss wirklich unglaublich sein! Die La Sardina käme da auch in Frage. Liebes Christkind, ich war doch brav dieses Jahr, ich hätte bitte gerne alle davon! :)

Die schönste Erinnerung aus diesem Jahr?
Das ist eine leichte Frage. Der „Shoot your prophecy“-Trip! Es war einfach so eine unvergessliche Erfahrung, die Lomo Headquarters zu besuchen, all die netten Leute zu treffen und die Möglichkeit, meine eigene LomoWall in Wien basteln zu können. Es war meine erste Reise nach Europa und deshalb entschloss ich mich noch ein paar weitere Länder anzusehen. Ich fotografierte non-stop, wie gewöhnlich. Das Ergebnis davon: über 100 Filmrollen, die entwickelt werden mussten.

Und jetzt die schwerste Frage – Was ist dein Lieblingsfoto aus dem letzten Jahr?
Ja, das ist wirklich schwer. All die Bilder gehören ja irgendwie dazu und sie haben die Kraft, Erinnerungen und Emotionen festzuhalten, deshalb ist es schwer, eines unter tausenden auszuwählen. Aber ich glaube, mir gefällt das aus Rio de Janeiro am besten: ein gesplitztes Bild von einer Christus-Statue und einer Menschenmenge vor einer Landschaft. Der Tag war unglaublich.

written by shhquiet on 2011-12-30 #people #interview #holidays #community #lomoamigo
translated by wolkers

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