LomoAmigo Charlie Wagers fotografiert mit der Diana F+

Der bekannte Grafikdesigner Charlie Wagers macht analoge Fotografien mit der Diana F+. Sieh dir seine Galerie und das Interview mit ihm an!

Name: Charlie Wagers
Stadt: Akron, Ohio
Land: USA

Wie lange bist du schon Lomograph?
Ich hab 2008 damit begonnen, bevor ich meinen Hochschulabschluss in bildender Kunst gemacht habe. Ich habe gleichzeitig eine Diana F+ und eine grüne Holga bekommen. Seit damals habe ich noch ein paar alte Kameras gesammelt und lauter kleine Accessoires, mit denen man herumspielen kann.

Was gefällt dir an der Diana F+ am besten?
Als ich die Kamera das erste Mal aus ihrer Schachtel nahm, konnte ich gar nicht glauben, wie klein sie ist! Ohne den Blitz wiegt die Kamera fast nichts. Ich liebe diese Umgänglichkeit der Kamera, man kann sie einfach überallhin mitnehmen. Und was sie wirklich unter ähnlichen Kameras hervorhebt ist die austauschbare Linse (Ich habe ein paar zum Wechseln) und die Auswahl an Accessoires, mit denen man experimentieren kann. Ich benutze auch den Polaroid Rückendeckel sehr gerne.

Beschreib die Diana F+ mit fünf Worten.
Kompakter kleiner Einfänger einer Traumwelt.

Was inspiriert dich am meisten beim Fotografieren?
Meine Umgebung. Jedes gute Foto, das ich gemacht habe, enstand so, dass ich aufsah und etwas entdeckte, das ein Bild wert war. Glücklicherweise bin ich oft an verschiedenen Orten; zwischen dem Reisen und Umhertouren kann ich immer neue Dinge zum Fotografieren entdecken.

Wie würdest du deinen fotografischen Stil beschreiben?
Ich habe niemals an einem Fotografiekurs teilgenommen, deshalb fühlt es sich seltsam an, mich selbst als “Fotograf” zu sehen. Aber wenn ich tatsächlich den Stil meiner Fotos beschreiben müsste, gefällt es mir, es als zwei-in-einem Stil zu betrachten. Einerseits gibt es die ehrlichen, einfachen Aufnahmen: zum Beispiel Bilder von meinen Freunden, Momente aus meinem Leben, die ich dokumentiere. Und andererseits ein konzeptioneller Stil: etwas, das ich entdeckt habe und mit Hilfe des Bildsuchers in eine Komposition verwandelt habe (vielleicht mit zu viel Bedacht gewählt — oder vielleicht mit zu wenig), wenn man von der Ungenauigkeit des Bildsuchers absieht. Ich mache unheimlich gerne Mehrfachbelichtungen, denn es macht das Foto sehr unvorhersehbar. Ich experimentiere auch mit Lightleaks, indem ich den Rückendeckel der Kamera etwas lüpfe oder die Filmspulen ans Licht geraten lasse.

Wie passt Lomography in dein Leben als Grafikdesigner? Wie schleichen sich diese Einflüsse in deine Arbeit ein?
Es ist wohl unnötig zu sagen, dass ich sehr auf visuelle Ästhetik spezialisiert bin. Und wenn es darum geht, mein Leben festzuhalten, dann möchtig ich etwas Erinnerungswürdigeres als nur digitale Bilder.

Aber mein Hauptinteresse an der Lomographie begann mit dem Wunsch diesen Stil in meine Arbeit einfließen zu lassen. Damals basierte das meiste meiner Arbeit auf Illustrationen und ich wollte mein Reportoire erweitern. Ich habe ein paar meiner Bilder auf Albumcovern, Postern oder etwas ähnlichem verwendet, wenn es meiner Meinung nach gepasst hat.

Wie Lomographie in mein Leben passt? Sie passt sehr gut in meine Tasche, ich kann sie wirklich überallhin mitnehmen. Ich kann die erste Goldene Regel nicht vernachlässigen: “Nimm deine Kamera überallhin mit.” Eine Kamera muss ich immer dabei haben; sonst könnte ich ein wunderbares Foto verpassen. Deshalb passt wohl auch die dritte Regel: “Lomography ist kein Eingriff in dein Leben, sondern ein Teil davon.”

Wie begann alles mit Three Bears Design und warum hast du es ‘Three Bears’ genannt?
Three Bears Design begann aus drei künstlerischen Freunden und für uns machte es Sinn unsere Talente zu kombinieren. Die ‘drei’ kam freilich in Form des ‘Three’ zu tragen und der Rest kommt von einer gewissen Besessenheit für Tiere, vor allem solche, die man mit unseren Fertigkeiten gut illustrieren kann. Und Bären haben wohl das Level von Großartigkeit, dass wir darstellen wollten, deshalb ‘Bears’. Im Moment leben wir alle im Nordosten Ohios, aber wir haben schon expandiert und sind mittlerweile mehr als drei Leute.

Was ist das Beste daran, eine Filmkamera zu benutzen?
Es ist unvorhersehbar! Ich kann mich erinnern, wie man früher mit billigen 35mm Kameras Bilder geschossen hat, bevor die digitalen Kameras populär wurden. Das freudige Erwarten der entwickelten Negative ist einfach unbezahlbar.

Wenn du irgendwo auf der Welt Bilder machen könntest, wo würdest du hingehen und warum?
Ich würde mich für Island entschieden. Ich war noch nie dort, also vielleicht idealisiere ich das (oder es liegt an meiner Besessenheit von Sigur Rós), aber die Landschaft dort ist traumhaft schön. Ich würde gerne ein paar Pinhole-Aufnahmen von der wunderbaren, weiten Landschaft machen. Aber dennoch muss ich auch sagen, dass es nichts vergleichbares gibt zum Fotografieren in NYC und Brooklyn. Es ist schwer auf Coney Island ein schlechtes Bild zu machen.

Wenn deine Bilder hier einen Soundtrack aus drei Liedern haben könnten, welche wären das?
Everything Trying – Damien Jurado
God Bless Our Dead Marines – Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra
Sæglópur – Sigur Rós

Welche Tips kannst du Diana F+ Benutzern geben?
Probiere sehr lichtempfindliche Filme aus. Ich benutze selten Filme, die weniger als ISO 400 haben. Ich weiß, viele Filme fallen dann raus, aber wenn man die Einstellung “N” verwendet, kann die leichteste Bewölkung zu einer Unterbelichtung führen. Außerdem halte ich nicht viel von Bildern, die drinnen gemacht werden — wir sollten doch alle mehr Zeit draußen verbringen, oder?
Also im Prinzip: Nimm deine Kamera überallhin mit. Die Diana F+ ist leicht und kompakt und nicht schwer in der Handhabung. Du wirst es immer bereuen, wenn du keine Kamera dabei hast, immer.

Die Diana F+ ist eine Neuauflage der klassischen Kultkamera aus den 60ern. Sie ist berühmt für ihre verträumte und weichen Bilder, die Diana F+ ist jetzt mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, wie Panorama- und Pinholefähigkeiten. Verfügbar in unserem Online Shop.

written by mmoya on 2011-11-25 #people #amigo #lomography #charlie #lomoamigo #wagers #grafikdesign
translated by wolkers

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