LomoAmigo: Diana Mini gebloggt von When You Awake!

Wenn du Alternative Indie und den guten alten amerikanischen Folk liebst, dann solltest du dich an Jody Osborn wenden. Sie hat einen Musikblog namens ‘When You Awake’, der dich über Folk/Country- und Indie-Musik auf dem Laufenden hält. Mit ihrem musikalischen Verständnis ist sie auch in anderen künstlerischen Bereichen begabt. Wir gaben ihr deshalb eine Diana Mini und haben ihr ein paar Fragen zum Leben als rockende Bloggerin gestellt.

Aufgenommen von Noelani Malley in Stockholm, Schweden

Name: Jody Osborn
Alter: 27
Ort: London, Vereinigtes Königreich

Erzähl uns ein wenig von dir:

Ich bin die Gründerin von When You Awake.com, ein täglich aktualisierter Musikblog, der alle Arten von Indie Folk, Classic Country und Classic Rock abdeckt. Ich wurde in Marin County, Kalifornien geboren und bin in Nashville, Tennessee aufgewachsen. Aber als Erwachsene habe ich die meiste Zeit in Los Angeles, Kalifornien verbracht und jetzt lebe ich in London, Vereinigtes Königreich.

The Apple Cart Festival in Victoria Park, East London

Du hast den Blog when you awake erstellt – kannst du uns ein wenig über den Blog erzählen und wie dein professioneller Blog weltweit bekannt wurde?

Ich habe den Blog vor drei Jahren begonnen, weil ich für einen Electro-HipHop DJ/Produzenten gearbeitet habe und mich musikalisch etwas unausgefüllt war. Insofern ich in Tennessee aufgewachsen bin, mag ich Folk und Country Musik sehr, weshalb ich mit dem Blog begann, um wieder in diese ‘Welt’ der Musik zu gelangen und schon bald fand ich heraus, dass sehr viele Leute mehr Interesse an The Band und Waylon Jennings haben, als an MIA und Spank Rock.

Marketa Irglova in Shepard’s Bush, West London

Es waren bisher drei wunderbare Jahre und ich bin sehr dankbar für alles, was ich deshalb machen konnte, wie mit Mumford and Sons, Edward Shapre, Magnetic Zeros und Old Crow Medicine Show bei der Railroad Revival Tour durch Amerika zu begleiten und Musikfestivals für über 1.000 Personen mit Musikern wie Akron/Family und Langhorne Slim zu organisieren. Oder die Möglichkeit ein LomoAmigo zu sein oder ein Richter beim Glastonbury’s Emerging Talent Competition.

Marissa Nadler vor dem Rough Trade West in Notting Hill, West London

Und zum Thema, wie der Blog weltweit bekannt wurde: Nun, schon bald entschied ich mich den Blog auf einem internationalen Level zu halten, mit Mixtapes und Musikern aus der ganzen Welt und dadurch verbreitete er sich. Außerdem haben wir Mitwirkende aus drei Kontinenten, darunter sind Schreiber aus NYC, San Francisco, Norwegen, Australien und mehr. Dennoch liegt der Fokus auf Los Angeles und London (schließlich lebe ich in London und mein assistierender Redakteur, der wunderbare Bryan Thomas, lebt in Los Angeles).

Mark Kermode beim Autogramme geben in Phoenix Cinema in East Finchley, London

Was liebst du gerade am meisten an deinem Leben?

Das Leben in London. Ich bin etwa vor einem Jahr hierher gezogen, aus einer Laune heraus. Ich habe mich für eine Hochschule beworben, wurde genommen und bin umgezogen, alles innerhalb von zwei Monaten. Das war schon etwas impulsiv, aber ich denke, das war wohl die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich finde diese Stadt und die Leute hier so faszinierend. Es ist so, als wäre ein elektrisches Flirren in der Luft und alle, die ich kenne, arbeiten an irgendetwas wahnsinnig Interssantem, ob es Freunde sind, die an einem aufklappbarem Fondue-Restaurant arbeiten oder dabei sind, ihr erstes Buch über ihre Wiederfindung mit der Natur zu veröffentlichen. Sie haben mich dadurch inspiriert produktiver zu werden und in den letzten Monaten habe ich ‘When You Awake’ am Laufen gehalten, meinen Magister gemacht, eine neue Firma aufgemacht, mich einem Chor angeschlossen und noch an kleinen Nebenprojekten wie dem Secret Cinema und dem Phoenix Cinema gearbeitet.

The Wilderness of Manitoba in The Slaughtered Lamb in Central London

Und am wenigsten?
Studiengebühren. Ernsthaft, will nicht jemand ein persönliches Blogger-Charity-Projekt starten und meine Studiengebühren zahlen? Dafür würde ich sogar ein Mixtape verschenken!

Noelani Malley in Stockholm, Schweden

Wo wurden deine Fotos gemacht?
London, Vereinigtes Königreich und Stockholm, Schweden. Ich lebe in der Nähe der Brick Lane in East London—-deshalb stammen viele Fotografien vom Streunen durch die Nachbarschaft.

Sofi (und eine Gruppe Iren) im Strongroom in der Old Street, London

Irgendwelche witzigen Geschichten darüber, wie die Bilder entstanden sind?

Die Reaktionen der Leute sind Gold wert, wenn du deine Kamera herzeigst. Jeder ist total fasziniert davon und will darüber reden, damit spielen oder — was viel wichtiger ist — in den Fotos sein. Mir gefallen die Bilder oben sehr, weil ich ein Bild von meiner Freundin Sofi beim Weggehen gemacht habe und die Kerle waren ganz interessiert und haben sich in das erste Foto geschlichen und mich gebeten, noch eins zu machen. Ich habe schließlich zugestimmt und die vier Iren waren überglücklich.

The Civil Wars im Union Chapel, North London

Bist du eine erfahrene Lomographin oder ganz neu bei der Sache?

Ich bin ganz neu dabei. Ich hatte eine alte Canon Rebel Filmkamera als Teenager und dann habe ich im letzten Jahr mit einer Canon Rebel T2i herumgespielt — eine bezaubernde Kamera, aber es war wirklich schön, zum Film zurückzukehren. Ich habe ganz vergessen, wie es ist, wenn man ein Bild nicht gleich löschen kann, nachdem man es gemacht hat. Und die Begeisterung, wenn man in einen Laden geht, die Filme abgibt und auf die Ergebnisse wartet. Außerdem ist die Diana Mini so kompakt, dass ich sie überallhin mitnehmen kann. Das wäre mit meiner Spiegelreflex niemals möglich. Ich habe auf jeden Fall Momente festgehalten, die ich sonst nicht für die Ewigkeit gehabt hätte.

Treetop Flyers beim Apple Cart Festival, East London

Wie fandest du die Kamera beim Gebrauch?
Ich liebe sie, obwohl es ein wenig gedauert hatte, bis ich mich daran gewöhnt hatte und die besten Einstellungen für jede Situation heraushatte. Außerdem bin ich Amerikanerin UND ich habe ein ganz schlechtes Schätzungsvermögen, was Abstände und Zahlen betrifft. Es wäre für mich schwer genug gewesen, die Abstände in Feet und Inches zu schätzen, aber dann erst in Metern… das war äußerst trickreich. Meine ersten Filmrollen waren deshalb etwas falsch fokussiert oder das Licht war nicht richtig eingefangen. Aber meine geduldigen englischen Freunde haben nicht aufgegeben, mir die Distanzen zu erklären. Meine ersten Filmrollen waren so ähnlich wie das Bild oben (sorry Treetop Flyers!). Aber ich glaube, langsam habe ich den Dreh raus.

Marchelle Bradinini alias Pony Boy im Bethnal Green, East London

Du bist ja sehr musikverliebt und wenn du ein Lied für dein Leben auswählen könntest, welches würdest du nehmen (Titel und Interpret bitte)?)
The Zombies – This will be Our Year

Mark Wright (von dem Fondue-Restaurant-Projekt), ich und Patrick Elliott (der Mitbegründer der The Backscratchers ) im Strongroom in der Old Street, London

Was steht in deiner Welt als nächstes an?

Die Markteinführung meiner neuen Firma, The Backscratchers im Januar. Es handelt sich dabei um eine kostenlose Webseite, die kreativen und unternehmunslustigen Leuten erlaubt, sich über ihre Fähigkeiten auszutauschen. Gerade steckt die Seite noch in den Kinderschuhen, aber im Januar sollte es Lomographen schon möglich sein, etwa eine Foto Session an einen Grafikdesigner oder einem Webentwickler weiterzugeben oder ein Foto für ein Gemälde zur Verfügung zu stellen. Darüber habe ich jetzt ungefähr ein Jahr gesprochen, darüber nachgedacht und es auch geplant, deshalb kann ich es kaum erwarten, bis das Projekt anläuft und die Leute auf einer ganz neuen Ebene verbindet.

Melissa von Wildnerness of Manitoba wie sie ihre La Sardina vor dem Slaughtered Lamb in Farringdon, London herzeigt

Und was meine Zukunftspläne für die Lomowelt angeht, nun es stellt sich wohl heraus, dass Melissa von Wilderness of Manitoba auch ein LomoAmigo ist, deshalb wollten wir uns für ein paar Lomo-Projekte zusammentun. Sie schlug mir brillianterweise einen Filmtausch vor, bei der sie eine Rolle beginnt und ein wenig Platz auslässt, wenn sie vorspult und wenn ich sie dann in meine Kamera stecke, bekommen wir eine ganze Rolle voller Doppelbelichtungen. Kanada trifft auf London. Die La Sardina trifft die Diana Mini. Halte die Augen offen!

Schau dir Judys Blog an: whenyouawake

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written by hannah_brown on 2011-12-16 #people #music #film #amigo #london #uk #lgs #diana-mini #blogger #lomoamigo #when-you-awake #jody #orsborn
translated by wolkers

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