Efke ir820 (120, 25 iso)

Die Magie des Infrarotfilmes. Ich war schon immer von Infrarotaufnahmen fasziniert und wollte es seither selbst mal versuchen. Also habe ich einen Efke ir820 in meine RolleiFlex gelegt, mir mein Stativ geschnappt und bin bei wunderschönem Sonnenschein in einen wunderschönen Park voller wunderschöner Bäume spaziert.

Ich wusste, dass man für Infrarot-Fotografie einen dunkelroten Filter und ein Stativ (wegen der langen Belichtungszeit) braucht. Also habe ich die Empfindlichkeit meiner Kamera auf 25 ASA (ohne Filter) gestellt und für etwa drei bis fünf Sekunden belichtet. Anschließend entwickelte ich den Film wie einen gewöhnlichen 100ASA-Film. Wenngleich ich mit den Ergebnissen zufrieden war, hatten meine Bilder nicht diesen „magischen“ Infraroteffekt (weiße Bäume und fast schwarzer Himmel), auf den ich es eigentlich abgesehen hatte. Ein einfacher dunkler Rotfilter reicht also nicht aus, um den speziellen Look zu erzielen.

Obwohl die Bilder eher normalen Schwarz-Weiß-Bildern gleichen als „richtigen“ Infrarotbildern, haben sie doch etwas Besonderes: hoher Kontrast, große Tiefenschärfe und eine ganz spezielle Stimmung. Ich habe mir mittlerweile einen Infrarotfilter zugelegt (HoyaR72) und werde demnächst einen zweiten Versuch starten. Mal sehen, ob es mir diesmal gelingt, dem ir820 seinen Infrarot-Zauber zu entlocken.

written by somapic on 2009-07-02 #gear #efke #review #120mm #infrarotfilm #iso25

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