Meine Kamerataschen

Lest hier, wie ich meine einzelnen Kameras sowie Zubehör sicher und wiederfindbar in meinen Hand-, Umhängetaschen oder Rucksäcken transportiere!

Mindestens eine Kamera muss bei mir immer dabei sein – ich glaube kaum, dass es euch da anders geht! Anfangs hatte ich ein ziemliches Problem, die Kamera sicher in meiner Handtasche unterzubringen. Ich muss dazu gestehen, dass ich recht viele Handtaschen habe, sie also häufig wechsle und immer alles in ihnen herumschwirrt. Außerdem muss der Platz richtig ausgenutzt werden (wenn man mal eine eher kleine Tasche dabei hat) und die Kameras müssen sehr sehr schnell griffbereit sein. Eine große Herausforderung, doch mit der Zeit habe ich einige sehr nützliche Tipps gefunden.

Meine erste Tasche benötigte ich für meine Diana F+ und den Blitz. Aufgrund des ungewöhnlichen Formats fand ich nichts brauchbares, also musste etwas selbstgemachtes her. Ich kramte in meinem Nähkasten und fand zwei hübsche Stoffe und einen dazu passenden Knopf. Die Stoffe schnitt ich 25×44 cm aus, packte zwischen die Lagen noch Vlies mit den gleichen Maßen, damit die Kamera später gut geschützt ist, und nähte die Lagen zusammen. Dann nur noch in der Mitte falten, die Seiten rechts und links zusammen nähen (nicht vergessen die Seiten umzunähen), und auch oben umnehmen, wobei oben natürlich die Tasche offen bleiben muss. An die Naht brachte ich auf der einen Seite ein kleines Stück Gummiband an, dass die Schlaufe für den Knopf ist, den ich anschließend von Hand aufnähte. Fertig war die perfekte Tasche für meine Diana, und das als Unikat und in weniger als 30 Minuten, obwohl ich eigentlich gar nicht gut nähen kann. Wenn ihr zwei linke Hände habt, könnt ihr sicher auch Mutti oder Omi um Hilfe bitten.

Meine nächste Kameratasche ist nicht selbstgemacht, aber ich finde sie trotzdem ganz wundervoll. Ich bekam zu meinem Geburtstag einen Gutschein für H&M. Dort stöberte ich dann etwas herum und stieß auf ein süßes, kleines Täschchen mit tollen Motiv und Handschlaufe, in das meine LC-A+ und mein Actionsampler genau hineinpassen, als wäre diese Tasche nur für sie hergestellt worden. Auf der Tasche ist ein Grammophon, auf dem ein Mäusepärchen tanzt. Und aus dem Trichter fliegen Noten und Schmetterlinge heraus. Das ganze war ein toller Glücksgriff und ein Schnäppchen noch dazu. Es ist also ganz leicht, solche Minitäschchen umzufunktionieren, ihr müsst nur die Augen offenhalten!

Eine weitere Tasche für meine Kamera ist ebenfalls selbstgenäht. Als ich sie „entwarf“ und nähte, war mir noch nicht klar, wofür ich sie verwenden würde. Aber jetzt ist sie Heim und Hof für meine Agfa Optima 335 und/oder meine Fisheye 2 – und meistens noch für einige Filme. Hierfür nahm ich ein Stück Stoff (26×48 cm), knickte es zur Hälfte und nähte die Seiten zusammen und die oberen Schnittstellen um. Nun nahm ich einen anderen Stoff (2 Stücke á 25×3 cm) und nähte ihn weit oben an die Tasche an, aber so, dass er in der Mitte einmal ringsrum nicht festgenäht war und ich ein Band durchziehen konnte. Mithilfe dieses Bandes kann ich die Tasche verschließen und öffnen, und die Tasche auch einzeln leichter tragen.

Was diese Taschen für mich ganz toll macht ist, ist, dass meine Kameras sicher verstaut sind und ich sie auch nur tastend in meiner großen Handtasche oder einem Rucksack finden kann, da sich die Taschen alle unterschiedlich anfühlen.

written by vivie on 2011-11-26 #gear #tutorials #tipster #selbstgemacht #kamera #tasche #dekoration #taschen #nahen #einzelstuck

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