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Fünf Tipps für sparsame Fotografen

In diesem Tipster erfährst du, wie man bei der analogen Fotografie Geld sparen kann. Ich werde fünf Wege zeigen, wie jeder Fotograf und Lomograf seinem Hobby nachgehen kann, ohne ein Vermögen auszugeben.

Fotografie ist zwar erst seit einem Jahr mein Hobby, doch ich habe schon so viel von Freunden und anderen Lomografen gelernt, dass es sehr egoistisch wäre, wenn ich mein Wissen nicht mit der Welt teilen würde. Ich bin sicherlich kein Experte sondern immer noch ein Anfänger, und ich habe noch einiges zu lernen. Aber vielleicht hast du nach dem Lesen meines Artikels eine lomografische Erleuchtung!

1. Deine Kamera

Deine Kamera ist wichtig, denn sie ist dein Werkzeug. Es gibt viele tolle Kameras, die man unter 100 € bekommen kann. In vielen Second-Hand-Läden kann man Spielzeugkameras und analoge Kompaktkameras schon für unter 10 € kaufen. Wenn du keine findest oder es keine Second-Hand-Läden in deiner Nähe gibt, dann probier dein Glück auf Flohmärkten. Bringen dich die Flohmärkte auch nicht weiter, dann geh zu ebay. Bei ebay findet man eine Menge alte Spiegelreflexkameras, Rangefinder und Kompaktkameras unter 100 €. Für deine erste Kamera empfehle ich dir eine mit wechselbaren Objektiven, einem funktionierenden Zähler und einer halb- oder vollautomatischen Blende. Dies bietet einem so gut wie jede Spiegelreflexkamera aus den 1980er oder 1990er Jahren. Wenn dich die Größe einer Spiegelreflex-Kamera abschreckt, dann nimm eine Kompaktkamera, die allerdings meist nicht alle Features mit sich bringt.

Einige gute Spiegelreflexkameras sind:

  • Nikon FA
  • Nikon F3
  • Olympus Pen FT
  • Nikon F100

Dies sind gute Kompaktkameras

  • Konica Big Mini (jedes Modell)
  • Nikon L35AF
  • Canon AF35ML
  • Canon AF35M II
  • Olympus Stylus Epic

Gute Rangefinder sind:

  • Canon Canonet QL17 (jedes Modell)
  • Yashica Electro GX
  • Yashica Electro 35 (jedes Modell)

2. Günstiger Film

Dein Film ist wichtig, denn er ist dein Sensor. Zum Glück ist jede Aufnahme auf Kleinbildfilm Full-Frame. Für eine Digitalkamera mit Full-Frame Sensor muss man 1500 € und mehr bezahlen. Glücklicherweise ist Film günstig. Als sparsamer Fotograf wirst du Supermärkte und den Fujifilm Superia lieben. Für weniger als 10 € bekommt man vier Filme mit 24 Aufnahmen in 200, 400 und 800 ISO. Ich ziehe den Fujifilm Superia dem Kodak UltraMax (einem anderen günstigen Film, den man gut bekommt) vor. Die Farben des Superia sind gesättigter, was ich total liebe.

3. Günstige Entwicklung

Bei einigen Drogerien und Supermarktketten bekommt man seine Filme günstig entwickelt. Das einzige, was man machen muss, ist auf die Tasche “nur Entwicklung” zu schreiben. Dann werden deine Bilder nur entwickelt und du erhältst keine Abzüge. Das spart dir eine Menge Geld. Sie entwickeln allerdings nur C-41, das heisst, dass du deine Filme genauso günstig crossen lassen kannst!

Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, was du mit den ganzen Negativen machen sollst…

4. Investiere in einen Scanner

Ein gebrauchter Epson Perfection V300 ist für um die 50 € erhältlich. Mit ihm kann man problemlos Kleinbild-Negative oder Dias scannen. Wenn du dir auch eine Mittelformatkamera zulegen möchtest, dann bietet sich der Epson Perfection V600 für ungefähr 120 € an. Beide können über die Epson Internetseite gefunden werden. Beide Scanner scheinen auf den ersten Blick gesalzene Preise zu haben, doch wenn man für eine Entwicklung nur 2 anstatt 10 € zahlt, ist dass schon okay. Mit der Zeit spart man auf jeden Fall viel Geld.

Und wenn man große Posterdrucke machen möchte, kann man dies nun auch tun. Alles, was man tun muss, ist das Bild mit einer hohen DPI, wie 9600 oder 12800, zu scannen und dann dieses an ein Großlabor oder einen Posterservice zu senden. Für 7 × 10 cm Abzüge sind 1200 dpi völlig ausreichend.

5. Geh raus und hab Spaß!

Als Fotograf ist es wichtig, rauszugehen und Fotos zu machen. Mach dir keine allzu großen Sorgen darüber, welchen Film, welche Kamera oder welches Objektiv du nutzt. Du brauchst nur ein gutes Auge, denn du bist es, der das Foto macht, und nicht die Kamera.

written by thedumeister and translated by fabo

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