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Ist das etwa digital?

Das ist uns allen schon mal passiert: jemand schreibt dir einen Kommentar oder „mag“ eins deiner Bilder, und daraufhin guckst du dir seine Bilder an, und die sind ziemlich gut, aber schon nach zwei oder drei Fotos hast du ein komisches Gefühl, den sie sind dum dum dum... digital!

Mit der Poplularität der Lomography-Kameras kommen die Nachahmer.
Jeder scheint heutzutage irgendeine digitale Kamera zu besitzen, und die Firmen, die diese Kameras herstellen, haben kein Interesse daran, zur analogen Fotografie zurückzukehren.
Also wird den Nutzern nahe gelegt, sich mit Bildbearbeitungssoftware wie zum Beispiel Photoshop zu befassen – es gibt im Internet viele Schritt-für-Schritt Anleitungen, die erklären, wie man digitale Fotos so aussehen lässt als wären sie mit einer Toy Camera aufgenommen worden.
Es gibt sogar ganze Programme nur für diesen Zweck – analogcolor ist eines, man zieht einfach ein Foto rein und es verfälscht Farben, und fügt Unschärfe und eine Vignettierung hinzu.
Die beliebteste davon ist wohl Hipstamatic für das iPhone, man muss nicht mal mehr eine Kamera dabei haben, denn die ist ja schon im Smartphone mit drin.
Wie kann man aber schon allein vom Hingucken unterscheiden, ob ein Foto digital statt analog aufgenommen wurde, ohne in die Dateiinformationen zu gucken, ob es mit einer Digitalkamera oder einem iPhone gemacht wurde?

Rauschen ist eines der wichtigsten Merkmale, denn digitale Aufnahmen haben Bildrauschen – das ist das digitale Äquivalent zur Film-Körnung, wenn die Farben gepusht werden oder Vignettierungen dazu kommen. Bildrauschen ist normalerweise leichter auf einem Ausdruck zu sehen, oder wenn die Datei groß auf dem Bildschrim geöffnet ist; es ist in den dunklen Bereichen des Fotos am besten zu sehen.

Einige Kameras haben Voreinstellungen, so dass man hinterher gar nichts mehr bearbeiten muss, damit das Foto zum Beispiel wie ein Pinhole-Bild aussieht. Die Farben sind das, worauf man hier achten muss: zum Beispiel für Filme untypische Farbverschiebungen, die nicht den hohen Kontrast eines gecrossten Filmes haben.

Hipstamatic-Bilder sind wahrscheinlich am schwierigsten zu unterscheiden.
Für mich sehen die alle gleich aus! Dieser zufällige Spot-Filter in der unteren linken Ecke, die Unschärfe in der Mitte, und die klar definierte Vignettierung in der oberen rechten Ecke sind Punkte, auf die man achten kann. Oh, und die Rahmen, die Rahmen sind ein todsicheres Zeichen – siehe die beiden Beispiele unten.

Hör auf dein Bauchgefühl! Wenn du denkst, dass das typische Film-Feeling fehlt, dann ist das wahrscheinlich auch so. Wenn es zu perfekt wirkt, dann ist das so. Und wenn du Zweifel hast, frag einfach mal nach!

written by erinwoodgatesphotography and translated by scorpie

4 comments

  1. shoujoai

    shoujoai

    Dabei ist analog fotografieren doch so einfach! http://www.lomograph(…)-geldbeutel

    over 3 years ago · report as spam
  2. schommsen

    schommsen

    manipulierte digitale fotos erkennt man immer. diese hipstamatic fotos sind eh voll hässlich!

    over 3 years ago · report as spam
  3. hippiekacke

    hippiekacke

    knipsen und knipsen lassen

    over 3 years ago · report as spam
  4. phalanx

    phalanx

    sehe das wie @hippiekacke
    Wem es gefällt der soll doch meinetwegen digital lomorisieren... Ich hab auch schon Bilder digital gecrosst... na und? Die Bilder sahen hinterhe besser aus.
    Ich liebe anloge Bilder, aber darum werf ich doch meine DSLR nicht auf den Müll...

    over 3 years ago · report as spam

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