Have an account? Login | New to Lomography? Register | Lab | Current Site:

Review: Belair Jetsetter – Was lange währt wird endlich gut? Es sieht so aus.

Als ich von der Belair gelesen habe, hat mich das Konzept sofort überzeugt: Automatische Belichtung bei Mittelformat!? „Woohoo!“ Das war vermutlich mein erster Gedanke. Und mir war klar, dass ich die Kamera unbedingt haben möchte. Wenn ich mich richtig erinnere war ich tatsächlich einer der allerersten, der die Kamera in der Hand hatte und so ungefähr der zweite oder dritte, der ein Album hochgeladen hat. Das erklärt viele Likes für schwache Bilder. Zu diesem Augenblick war ich noch euphorisch, obwohl die ersten Ergebnisse wie gesagt nicht so toll waren. Das hat sich gelegt. Also das mit der Euphorie. Aber mittlerweile habe ich auch einige sehr ordentliche Ergebnisse. Aber noch immer bin ich nicht überzegt. Was also macht die Belair aus? Wo sind die Schwächen, wo die Stärken?

Foto von bloomchen

Die Möglichkeit mit automatischer Belichtung und drei verschiedenen Formaten Mittelformat-Film zu belichten hat mich sofort angesprochen. Zu der Zeit, als die Vorbestellungen anliefen, hatte ich reichlich Piggies auf meinem Konto und da schlug ich sofort zu.
Dann, als die Kamera geliefert werden sollte, kam die Ankündigung, dass die Kamera für die ersten Besitzer ohne Verpackung geliefert wird. Das hat mich ziemlich schockiert. Ich bin da ziemlich eigen, was das angeht. Als Turnschuhsammler ist es für mich ein No-Go, Schuhe ohne Schuhkarton zu kaufen. Das geht absolut gar nicht. Ist aber eine andere Geschichte. Aber dasselbe gilt für neue Kameras. Die Schachtel/Verpackung gehört einfach dazu.
Auf meine erste Aussage “Dann warte ich doch lieber auf die zweite Auslieferung!” folgte relativ schnell Idee, ich könne doch die Verpackung einer Ausstellungskamera aus dem Lomostore haben. So wurde es vereinbart und ich war froh, nicht länger warten zu müssen.

Wie bereits gesagt, war ich dann einer der allerersten Besitzer der Belair. An dem Tag, als die Jetsetter geliefert wurde, war ich zuhause und hatte viel Zeit. Perfekt. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war. Also schnell ausgepackt und die Batterien eingelegt. Dabei hatte ich keine Probleme, habe aber inzwischen gehört, dass einige doch nicht richtig wussten, wie sie die Batterien einlegen sollten.

Dann ging es an die Linse. Ich setzte an, drehte, es gab ein leises “Klick”-Geräusch und es fühlte sich irgendwie falsch, oder zumindest nicht gut an. Das Ding war ziemlich locker. So locker, dass ich beim Verstellen des Zonenfokus die Linse sofort in der Hand hatte. WTF!? So ein bisschen spielte ich damit, aber es wollte nicht richtig einrasten. Weiter zu drehen bzw. mehr Kraft anzuwenden habe ich mich nicht getraut. Eine neue Kamera, das sensibelste Zubehör, wenn ich da gleich mit Gewalt ran gehe, dann mache ich doch nur was kaputt, dachte ich. Irgendwann, nachdem ich die Kamera gefühlt schon 25x in der Hand hatte, gab ich mir und der Linse einen Ruck und siehe da das Ding rastete richtig ein und war fest. Jetzt konnte es endlich losgehen. Ich legte einen Fuji Provia 400X ein und zog los in meinen Kiez.
Und schon gleich bei den ersten Bildern kamen mir irgendwie Zweifel, ob das alles richtig funktioniert.

Foto von bloomchen

Das lag vor allem daran, dass ich ein großer Freund einer “harten” Mechanik bin. Einer Mechanik die “laut” ist und einem sofort signalisiert, dass alles in bester Ordnung ist. Aber bevor ich nicht die ersten Negative in der Hand halte, kann ich nicht viel dazu sagen, dachte ich, und machte einfach weiter.
Den Film machte ich schnell voll und brachte ihn in mein Standard-Labor, wo ich in der Regel nur 30 Minuten warten muss, bis ich die Negative in der Hand habe.

Als ich die Negative zuhause dann scannte, war ich etwas enttäuscht. Allerdings dachte ich auch, dass ich einfach noch lernen muss, mit der Kamera umzugehen. Die Bilder waren leicht verschwommen bzw. verwackelt. Körnig. Und teilweise auch unterbelichtet. Und das bei einigermaßen ordentlichem Licht. Was aber am auffälligsten war: die Unschärfe! Der Zonenfokus war offenbar nicht gerade tolerant.

Gleich am nächsten Tag habe ich die nächste Rolle eingelegt und bin wieder losgezogen. Dieses Mal habe ich ein kleines Tischstativ mitgenommen und in der Dämmerung Bilder gemacht. Ergebnis: unterbelichtet.
Und hier bestätigte sich bei mir das, was mir beim Auspacken gleich ins Auge gesprungen war und das mir ganz und gar nicht an der Kamera gefiel: das Gewinde für das Stativ befindet sich an der Seite! Damit kann man quasi kein Tischstativ benutzen, da der Schwerpunkt der Kamera immer dazu führt, dass das Ding umkippt. Zudem ist dadurch klar, dass die Kamera, weil sie den Auslöser auf der anderen Seite des Gewindes hat, immer mit dem Auslösen – dem nach unten drücken – ein bisschen Bewegung mitbekommt und dass dies dazu führt, dass die Bilder verwackelt aussehen werden. Die Dimension davon ist unglaublich: wenn die Belichtungszeit kurz ist, dann sieht ein bisschen wie doppelt belichtet aus. Ist die Belichtungszeit hingegen lang, bekommt man viel Unschärfe durch das wackeln, denn man hat ja keine Möglichkeit einen Kabelauslöser anzuschließen.

Die dritte Rolle Film schoss ich nach einem Training – also abends/nachts. Da kann man eigentlich nicht viel sagen. Allerdings habe ich dieses Mal nicht versucht, mein kleines Stativ zu benutzen, sondern habe einen festen Untergrund für die Kamera gesucht. Aber auch da führt die Bewegung beim Auslösen zu Instabilität und damit zum Verwackeln. Aber auch die Nightshots mit Auflage und ein Bild bei Tageslicht zeigen, dass die Kamera bewegungsanfällig ist.

Es folgte dann noch eine und noch eine letzte Testrolle und da waren die Lichtverhältnisse richtig gut und gemessen daran die Bilder nicht.

In der Zwischenzeit stand ich schon in Kontakt mit anderen Usern, die eine Belair haben und kurz darauf dann auch mit dem Customer-Service in Wien. Ich habe die Belichtungszeiten meiner SLR und der Belair verglichen. Vergleichsbilder mit meinem Handy gemacht, um die Lichtsituation einzufangen. Hauptkritikpunkt: der Belichtungsmesser. Alle Erklärungen, Ergebnisse und meine Meinung dazu habe ich nach Wien geschickt. Später dann auch die Kamera. Da mir dann nach einigen Wochen ohne Probleme eine neue Kamera zugeschickt wurde, gehe ich davon aus, dass der Belichtungsmesser meiner Belair nicht richtig funktionierte. Auch wenn das so nie ausgesprochen wurde.
In den folgenden Tagen, nachdem ich die Kamera verschickt hatte, wurde im Übrigen mitgeteilt, wie der Belichtungsmesser genau funktioniert, was nicht gerade unwichtig ist. Er funktioniert anders als der Belichtungsmesser der LC-A und zwar so: beim Auslösen speichert die Kamera quasi die Lichtverhältnisse zum Zeitpunkt des Auslösens. D.h. die Belichtungszeit wird zu diesem Zeitpunkt in Stein gemeisselt und ist nicht mehr veränderbar. D.h. wenn beispielsweise meine Hand vor den Belichtungsmesser halte und auslöse, dann aber meine Hand wegnehme, belichtet die Kamera einfach weiter – auch wenn man die Kamera direkt ins Licht hält. Ich überlege seitdem, in welcher Situation ich das als Feature zur Überbelichtung nutzen kann.

Als ich die zweite Kamera testete war das Fazit der ersten Rolle sehr schnell klar. Der Belichtungsmesser schien zu funktionieren. Ich hatte konsequent eine Blende überbelichtet und so waren teilweise auch die Bilder: überbelichtet. Was blieb war die Unschärfe bzw. das Verwackelte. Vor allem bei Fokus-Setting unendlich eine absolute Katastrophe. Völlig unverständlich für mich.

Die zweite Rolle habe ich dann bei richtig gutem Licht konsequent – bis auf ein Bild – mit einem großen Stativ geschossen. Und siehe da: plötzlich kam Schärfe in die Bilder und damit auch Qualität. Auch bei „unendlich“-Setting.

Das einzige Bild ohne Stativ, war auch prompt wieder unscharf/verwackelt.

Foto von bloomchen

Ohne dies nun nochmals getestet zu haben, gehe ich im Augenblick davon aus, dass leichte Bewegungen beim Halten und Auslösen wohl das Problem sind. Die Kamera dies also nicht verzeiht. Gleichwohl kann ich mir kaum vorstellen, dass die ganzen guten Bilder von dannyedwards und hanshendley mit Stativ gemacht sind. Vor allem das S/W-Album von dannyedwards besticht durch scharfe Bilder. Eventuell ist es eben das Zusammenspiel von sehr guten Lichtverhältnissen und einer extrem ruhigen Hand bzw. einem Stativ. Gefragt habe ich die beiden noch nicht – warum eigentlich?

Ich hoffe sehr, dass das, was ich hier beschrieben habe, eine Bewegungsunschärfe ist. Irgendwo habe ich gelesen, dass es auch daran liegen kann, dass der Balgen nicht ganz ausgefahren war/ist, weil dann einfach der Abstand nicht mehr stimmt und das kennen wir ja auch von SLR-Kameras und schlechtem Licht, dass die Kamera dann bei Automatik-Einstellung sucht und sucht wo sie fokussieren soll und ungefähr so, würde ich das in dem Fall auch sehen. Nur eben, dass man die Belair einfach auslöst, obwohl sie nicht richtig fokussiert ist.

Obwohl ich, wie bereits gesagt, erst eine Rolle fotografiert habe, mit der ich voll und ganz zufrieden bin, verspreche ich mir von der Belair noch sehr gute Bilder bei sehr gutem Licht. Es wäre ja auch schade, wenn dieses Kamera-Konzept und das hervorragende optische Design der Kamera sich quasi im Nichts auflösen würden.

Ich muss jetzt nochmal kurz zusammenfassen was bei der Belair Probleme bereitet:

Also zuerst einmal scheint der Zonenfokus nur wenig tolerant zu sein. D.h. wenn irgendwie möglich sollte man die Tabelle aus dem Manual irgendwie umsetzen können. Oder diesen Tipster von simonh82 umsetzen: Lomography earlybird hat, wie er mir gesagt hat, bei seinen Porträts einen Zollstock benutzt um den Abstand und damit auch die Schärfe hinzubekommen.

Weiter ist die Art wie der Belichtungsmesser funktioniert etwas komisch – das interessiert allerdings niemanden, wenn er richtig funktioniert. Allerdings habe ich immer noch das Gefühl, dass der Belichtungsmesser bei schlechten Verhältnissen schwächelt. Ich gebe aber zu, dass ich das mit meiner „neuen“ Belair noch nicht richtig testen konnte und ich weiter davon ausgehe, dass der Beli bei der ersten kaputt war.

Die Verarbeitung der Kamera halte ich leider für weniger gelungen. Zu bemängeln ist hier vor allem die Unterseite der Kamera. Bei „betriebsbereiter“ – d.h. ausgefahrenem Balgen – Kamera und Nutzung eines Stativs hat die Kamera unten quasi keine Stabilität mehr im Gehäuse. D.h. wenn ich die Kamera auf dem Stativ fixiert habe und dann leicht verstellen möchte, muss ich den Schwingkopf komplett locker machen um die Kamera bewegen zu können, denn ansonsten passiert das, was mir schon beim dritten oder vierten Foto mit Stativ passiert ist: das Aluminium-Gehäuse verbiegt sich bzw. wird einfach deformiert. Das Stativ an der Stelle dann lediglich auf einer ca. 2mm starken Aluminiumplatte, die links und rechts keine stabilitätsfördernden Verstärkungen hat. Das bereitet mir wirklich und ehrlich körperliche Schmerzen, wenn ich eine nagelneue Kamera auf dem Stativ habe und mir das bei der ersten Rolle Film passiert. Es macht mich rasend.
Hinzu kommt, dass bei eingefahrenem Balgen so ein bisschen Spiel ist und der Balgen ein bisschen beweglich ist. Ich habe da immer ein bisschen das Gefühl, dass die Kamera gleich wieder von alleine aufklappen könnte.
Und, zur Verarbeitung gehört auch, dass die belichtete Rolle bei mir zu 80% locker aufgerollt ist und daher beim rausnehmen Licht bekommt. Manchmal sind Leaks ja schön und gut, aber ich möchte bestimmen, wann ich sie möchte und dafür verantwortlich sein, wenn ich es verbockt habe. Leider nimmt mir die Belair dies allerdings ab und dann wird es eben auch schnell mal zum Aufreger. Und gerade wenn man unterwegs ist, möchte man einfach mal die Rolle wechseln können, ganz ohne Gefahr zu laufen, dass der Film Licht bekommt.

Na ja, und dann eben der Kritikpunkt schlechthin (!!!):
Wie wie wie und nochmals wie kann irgendwer der vermeintlich schonmal eine Kamera in der Hand hatte – und ein Stativ benutzt hat – je auf die Idee kommen, das Gewinde für das Stativ auf die Seite zu machen? Wer hat das verbrochen? Das ist mit Abstand der größte Schwachsinn, denn ich bei einer Kamera gesehen habe. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch anders gegangen wäre. Ohne, dass die Kamera dadurch im Preis gestiegen wäre. Ein solch gutes Konzept einer Kamera darunter leiden zu lassen – wo man doch wissen muss auf was es beispielsweise bei der LC-A ankommt – ist wirklich fahrlässig. In der Lomo-Community gibt es tatsächlich sehr viele gute und schlaue Köpfe von deren Urteil man durchaus profitieren könnte. Es wäre wünschenswert, wenn in Zukunft bei solchen Innovationen mal nachgefragt werden würde. Unverbindlich.

Ein letzter Kritikpunkt, den ich noch kurz anbringen möchte, ist das Framing. Mittelformat Film verschiesst man nicht mal eben so wie Kleinbild. D.h. im Regelfall schaue ich immer durch den Viewer um sicher sein zu können, dass ich das Motiv ganz drauf habe. Das ändert sich auch durch die automatische Belichtung nicht. Bei der LC-A ist das tatsächlich anders. Ein nicht richtig eingestellter Zonenfokus kann hier ganz interessante Bilder liefern, wohingegen es bei Mittelformat sehr sicher ein Ärgernis ist. Man sollte also bei der Belair das Motiv zentral ins Bild setzen, um sicher sein zu können, dass es nicht abgeschnitten ist. Das ist natürlich der Kreativität und einer interessanten Komposition eher abträglich.

Ich hoffe, ich werde irgendwann Belair-Profi und kann die Möglichkeiten, die diese Kamera zweifelsohne bietet, wirklich vollständig nutzen. Z.b. habe ich vor einigen Wochen einen DSLR-User im Park getroffen – die Silhouette des zweiten Ghost Shot – der mir von Sternen-Fotografien erzählt hat und wie man das so macht und da habe ich ihm gleich von der Belair erzählt und wie man diese wohl dafür nutzen könnte, ohne die Bilder photoshoppen zu müssen. Die Kamera hat unbestritten Potenzial und ich warte gespannt auf die Bilder der Community, die dieses zeigen. Einige gibt es ja schon (abgesehen von den Bildern, die @Satomi gemacht hat:

Wenn man die Kamera neu hat und das Handling noch nicht so gut ist, kann ich es durchaus verstehen, wenn man trotzdem euphorisch ist, auch wenn die Ergebnisse (noch) nicht so stimmen. Man hat ja immerhin viel Geld ausgegeben und erwartet daher auch viel von der Kamera. Was mir allerdings ein Rätsel bleibt, sind die vielen Belair-Reviews, die mit unscharfen und teilweise wirklich nicht guten Bildern untermauern/vermitteln wollen, dass die Kamera ein Must-Have ist. Das ist in keiner Weise stimmig und überzeugend. Im Gegenteil. Gerade analoge Fotografie muss auf dem Negativ überzeugen, denn wenn ich Bilder digital bearbeiten möchte bzw. pimpen möchte, dann kaufe ich mir gleich eine DSLR.

Ein letztes Statement noch. Von meinem letzten Belair-Album bin ich voll überzeugt und richtig zufrieden – auch wenn es vielleicht nur Glück war.
Es mag vielleicht für manchen von euch kein plausibles pro-Argument sein, aber da ich manche meiner Bilder neuerdings auch anderswo hochlade – wo editieren zum guten Ton gehört, was aber nicht immer gut aussieht – habe ich auch „versucht“ ein, zwei meiner Bilder aus diesem Album auch zu editieren. Auch wenn ich kein Profi bin, der da vielleicht das absolute Maximum rausholen kann, hat mir alles was ich „geändert“ habe weniger gefallen, als das was auf dem Negativ zu sehen ist. Das ist für mich das größte Kompliment, das man einer analogen Kamera machen kann. Bei der Rolle, hat für mich alles gestimmt und das heisst, die Kamera kann was. Die Umstände müssen eben passen und dann kann man es herauskitzeln. Und vielleicht ist es bald auch nichts besonderes mehr. Dann bekommen wir aus der Community ziemlich gute Bilder zu sehen. Dafür bin ich ja hier.

Danke, wenn ihr es bis hierhin geschafft habt!

à la… bloomchen

written by bloomchen

8 comments

  1. zorki

    zorki

    Endlich mal eine ausführliche, gnadenlos ehrliche und besonders kritische Auseinandersetzung über die Belair Jetsetter. Gut gemacht!
    Ich muss sagen, dass mich auch die vielen lobenden Rezensionen zu dieser Kamera nach einer gewissen Zeit sehr genervt haben. Trotz des schicken Designs und der wirklich guten Idee des Formatwechsels und der automatischen Belichtung konnten eben gerade die gezeigten Beispielfotos in den anderen Rezensionen mich nicht zum Kauf einer Belair bewegen. Diese Rezension ist nun die eindeutige Bestätigung für mich, dass ich den hohen Kaufpreis der Kamera eher für eine alte gebrauchte Profi-Mittelformatkamera wie etwa die Pentax 6x7 sparen sollte.

    about 1 year ago · report as spam
  2. bloomchen

    bloomchen

    @zorki: wie gesagt: zu einem gewissen grad kann ich verstehen, dass man euphorisch über seine neue kamera schreibt. allerdings sollte man schon zwischen handwerklich guten und einfach qualitativ minderwertigen bildern differenzieren können. und eine kamera zu loben und dies mit schlechten bildern zu untermauern ist wenig glaubwürdig.
    ich denke @kleeblatt hat bisher das handling der kamera am besten raus und wirklich gute bilder gemacht. sie macht auch viel damit.
    das problem ist, dass man was besonderes, charakteristisches von der kamera erwartet und das kann sie glaube ich nicht leisten. sie wird im vergleich zu anderen mittelformat kameras den kürzeren ziehen. es ist keine toy-cam, die wie die holga einen erkennbaren stil hat es ist aber auch keine kamera, die mit einer mamiya oder so mithalten könnte. vielleicht punktuell mal. ich für meinen teil hoffe, dass sich mein spass mit der kamera entwickeln wird. und das man den haben kann möchte ich ihr nicht abstreiten. ich habe auf jeden fall noch einiges vor mit ihr.

    about 1 year ago · report as spam
  3. poepel

    poepel

    Ich freu mich auf den Feierabend. Bin so gespannt auf deinen Artikel.

    about 1 year ago · report as spam
  4. kleeblatt

    kleeblatt

    Was für ein Monster-Review ! Vielen Dank , ich fühle mich an vielen Stellen angesprochen , auch an der Stelle mit den Batterien , haha :D .. Danke auch für das Kompliment , dazu muß ich ehrlicherweise sagen : die Bilder , die Du höchstwahrscheinlich meinst , sind alle mit Nahlinse gemacht worden , die verbessert die Optik der Belair ( sozusagen ) erheblich :-)

    about 1 year ago · report as spam
  5. poepel

    poepel

    Wow. Tolles review. Unterschreibe ich!!!! Ich bin auch langsam der Meinung, dass die Belair eher wieder eine Sommer Kamera ist. (wie soviele Lomography Kameras)

    about 1 year ago · report as spam
  6. schnucki_the_sheep

    schnucki_the_sheep

    Hey super, endlich jemand der ehrlich seine Meinung sagt, Hut ab!

    about 1 year ago · report as spam
  7. pearlgirl77

    pearlgirl77

    wow.. welch toller bericht.. und ja ich konnte die ganzen reviews mit den schlechten bildern schon nicht mehr sehen!.. hab mir kurz die bilder angesehen.. und dachte mir dann immer nur ähhh was soll das mit diesen schlechten fotos sie mit lob zu überschütten?!?

    das mit dem stativgewinde kann man wirklich nicht verstehen!!

    was ich auch gehört habe zwecks unschärfe ist, daß man den film erst kurz bevor man das foto macht vorspulen soll, damit er schön stramm aufliegt... blöd wenn man dann kurz vor dem fotografieren mal wieder nicht dran denkt (ist mir doch schon des öfteren mal passiert) *G*

    ich habe auch so meine probleme mit der dame.. wollte sie auch schon wieder zurück schicken.. sie war auch verpackt.. aber dann dachte ich mir.. ach einen film mache ich jetzt noch und dieser war dann gut! verrückt oder? ;)

    about 1 year ago · report as spam
  8. yago56

    yago56

    Den Bericht kann ich ohne Wenn und Aber voll unterschreiben.
    Gerade auf einem Stativ (Manfrotto mit Wechselplatte) wackelt das Ding wie ein Kuhschwanz.
    Mit angebrachtem 35mm Rückteil lässt sich der Film wegen des seitlich angebrachten Stativgewindes nicht mehr richtig transportieren. (Rückspulkurbel hängt).
    Die Bildergebnisse des ersten entwickelten Rollfilms waren schrecklich und besseres ist nicht
    nachgekommen.
    Zudem ist die Kamera absolut nicht Diatauglich. Völlig überbelichtet; auf dem Film ist nichts mehr zu erkennen. Für eine Toycam zu teuter. Der Belichtungsmesser funtioniert. Eine lichtstäkeres Weitwinkel mit Glaslinse wäre noch eine Option für bessere Bilder.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    5 months ago · report as spam