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Island: Abstecher zu dem Leuchtturm Öndverdarnes

Leuchttürme üben vermutlich nicht nur auf mich eine besondere Anziehung aus, und so kam es, dass wir einen Abstecher zum Leuchtturm Öndverdarnes machten.

Foto von shoujoai

Es war schon spät, uns blieb gerade Mal eine halbe Stunde bis Sonnenuntergang, als wir von der Straße 574 auf die 579 abbogen, einem kleinen Schotterweg in Richtung der Halbinsel Öndverdarnes. Sobald wir die “größere” 574 hinter uns ließen, war es fast so, als wären wir in eine andere Welt eingetaucht. Unser Ziel war es eigentlich die beiden kleinen, gelben Leuchttürme zu fotografieren, doch schon unterwegs bewunderten wir immer wieder die Landschaft.

Der Schotterweg verlief durch zerklüftete Lavafelder, und immer wieder deuteten Schilder in verschiedene Richtungen versteckte Sehenswürdigkeiten an. Die Gegend wirkte einsam und verlassen, und irgendwann gelangten wir an einen beeindruckenden Strand, an dem die Wellen gegen die schwarzen Lavaklippen tosten. Wir mussten uns entscheiden, zu welchem Leuchtturm wir fahren wollten, und machten noch schnell ein Bild mit dem 500 mm Spiegelteleobjektiv von dem südlicheren, bevor wir zum Leuchtturm am nördlichen Zipfel Öndverdarnes weiterfuhren.

Foto von shoujoai

Wir hatten wohl eine kleine Siedlung oder so etwas erwartet, aber als wir ankamen, stellten wir erst fest, dass Öndverdarnes kein Ort, sondern eine Halbinsel ist. Der einsame Leuchtturm markiert das nördliche Ende.

Die Landschaft ist eigentlich viel zu schade, um mit dem Auto durchzufahren. Das sollte man lieber stehen lassen, und sich ein paar schöne Wanderwege heraussuchen, um die Gegend zu Fuß zu erkunden. Das macht im Sommer wahrscheinlich am meisten Spaß.

Auf dem Rückweg, wieder auf der geteerten 574 angekommen, schossen wir noch zwei Fotos von dem schönen Saxhóll Krater, den man wohl in wenigen Minuten besteigen kann, und mit einer fantastischen Aussicht belohnt wird. Da das Tageslicht sich nun aber endgültig dem Ende neigte, mussten wir darauf verzichten.

written by shoujoai

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