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Die San Cristóbal Straße mit der Cosina CX-2 fotografieren

Als ich dieses Jahr Weihnachten in meine Heimatstadt (San Cristóbal - Táchira, Venezuela) zurückkam, spazierte ich durch das Stadtzentrum, um das Chaos der Weihnachtsverkäufe zu fotografieren.

Foto von kamihacker

Obwohl ich im Moment fast das ganze Jahr in Caracas wohne, ist es bei uns üblich, an Weihnachten in die Herkunftsstadt zurückzugehen. Man vertreibt sich die Zeit mit der Familie und den Freunden und erlebt ein paar ruhige Tage weit weg vom Rummel und Verkehr der Hauptstadt. Dieses Jahr hörte ich Gerüchte über die Unordnung und den Rummel der Mitte. Da ich normalerweise nicht dort hin gehen muss, um einzukaufen, entschied ich mich dafür, einen Lomo-Spaziergang zu machen, um das dort herrschende Chaos zu dokumentieren.

Foto von kamihacker

Dafür benutzte ich eine diskrete Cosina CX-2, die Vorgängerin der russischen Lomo. Da sie kompakt und schwarz ist, ist sie perfekt, um auf der Straße zu fotografieren, ohne von sich reden zu machen. Man soll aus der Hüfte schießen, damit die Passanten es nicht bemerken.

Foto von kamihacker

Ich fotografierte die Essenstände auf der Straße, und die offenen Stände in den Fußgängerzonen. Es ist überraschend, dass der Straßenhandel aus verschiedenen Teilen Caracas beseitigt worden ist, aber in San Cristóbal weiter besteht. Ich vermute, dass das Rathaus kein Problem damit hat, da es nichts dagegen unternimmt, um vielleicht Stimmen für die nächsten lokalen Wahlen zu gewinnen.

Foto von kamihacker

Ich kann verstehen, dass diese Situation das Ergebnis der Wirtschaftspolitik ist, welche die Arbeit zusammen mit der kolumbianischen Grenze befördern. Trotzdem kann ich die Leute nicht verstehen, die auf der Straße einkaufen, weil es „günstiger” ist. Die Verkäuferinnen sagen immer, dass sie „bei der Arbeit” sind.

Foto von kamihacker

In Bezug auf die Lebensqualität ist es teurer, von den Straßenverkäuferinnen einzukaufen, weil ihre Arbeit die Zierde der Stadt ruiniert, mehr Ausgaben für die lokale Regierung hervorbringt, und sie keine Steuern bezahlen, die der Gemeinschaft zugute kommen. In Uruguay bemerkte ich, dass die Straßenumsätzen (die „Ferias”) erlaubt sind, aber es gibt ein strikten Zeitfenster und strenge Putz- und Ordnungsregeln. Wie sieht es in deinem Land aus? Gibt es informellen Handel in deiner Stadt?

written by kamihacker and translated by bisilala

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The original version of this article is written in: Spanish.